Chronischer Alkoholkonsum oberhalb der Risikogrenze (Männer 30g reiner Alkohol/Tag, Frauen 20g reiner Alkohol/Tag) ist in Deutschland die Hauptursache für chronische Lebererkrankungen. Die Leberschäden entwickeln sich meistens durch langjährigen Alkoholkonsum von der reversiblen Steatosis hepatis, über die alkoholische Steatohepatitis (ASH) bis hin zur irreversiblen Leberfibrose. Bei weiterem Progress kommt es zur Leberzirrhose mit einem erhöhten Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom.
Neben den chronischen Schäden entstehen auch bei einem akuten Alkoholexzess akut-toxische Leberschäden. Diese sind in der Regel vollständig reversibel (alkoholtoxischer Leberschaden)
- S2k-Leitlinie Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)

