Antihistaminika reduzieren die Wirkung des körpereigenen Gewebshormons Histamin. Histamin ist ein biogenes Amin und bindet an 4 verschiedene Rezeptoren (H1-H4). Histamin steigert die Salzsäureproduktion an den Belegzellen des Magens, ist beteiligt an IgE-vermittelten allergischen Reaktionen vom Soforttyp, induziert Übelkeit und Erbrechen und fördert die Wachheit. Pharmakologisch sind der H1- und der H2-Rezeptor am bedeutendsten.
Es werden H1- und H2-Antihistaminika unterschieden. Die H1-Antihistaminika werden weiter unterteilt in eine 1. Generation, welche ZNS-gängig sind und sedierend wirken, und eine 2. Generation, welche kaum sedierend wirken.
- Freissmuth et al.: Pharmakologie und Toxikologie. Springer 2012, ISBN: 978-3-642-12353-5.
- Karow, Lang-Roth: Allgemeine und Spezielle Pharmakologie und Toxikologie 2012
- Lüllmann et al.: Pharmakologie und Toxikologie. 15. Auflage Thieme 2002, ISBN: 3-133-68515-5
- Wehling: Klinische Pharmakologie. 2. Auflage Thieme 2011, ISBN: 978-3-131-60282-4

