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Apoptose und Nekrose

EP
2 Minuten Lesezeit

Die Apoptose ist ein kontrollierter Prozess des Zellsterbens, der genetisch programmiert und wichtig für das Überleben von Zellen und Organen ist. 

  • Genetisch programmiert und kontrolliert
  • Wichtig für die Aufrechterhaltung der Zellzahl und Größe eines Organs
  • Erfolgt durch einen geordneten Abbau der zellulären Strukturen: Schrumpfung der Zelle und des Zellkerns, Chromatinkondensation und DNAsowie Zellfragmentierung
  • Entstandene Apoptosekörperchen werden von Makrophagen durch Phagozytose beseitigt
  • Der intrinsische Weg der Apoptose wird durch p53 reguliert 

Der intrinsische Weg der Apoptose besteht aus den folgenden Schritten: 

  1. Zellulärer Stress (z. B. DNA-Schaden) → Aktivierung von p53
  2. p53-vermittelte Hochregulation proapoptotischer Proteine (v. a. Bax und Bak)
  3. Oligomerisierung von Bax/Bak → Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran
  4. Freisetzung von Cytochrom c aus den Mitochondrien ins Zytosol
  5. Bindung von Cytochrom c an APAF-1 → Bildung des Apoptosoms
  6. Aktivierung der Procaspase-9
  7. Aktivierung weiterer Caspasen (v. a. Caspase-3)
Apoptose

Im Gegensatz zur Apoptose tritt eine Nekrose auf, wenn eine Zelle so stark beschädigt ist, dass alle Zellfunktionen irreversibel ausfallen.

  • Nicht programmiertes Ereignis
  • Führt zum Aufplatzen der Zelle und zur Freisetzung des Zellinhaltes
  • Ungeordneter Ablauf: irreversible Zellschwellung und das Auflösen des Zellkerns gekennzeichnet
  • Führt zu einer Entzündungsreaktion im umgebenden Gewebe
  • Wie bei der Apoptose werden auch bei der Nekrose die Zellbestandteile durch eine Phagozytose beseitigt
Nekrose
Zuletzt aktualisiert am 21.01.2026
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