Die Blutgasanalyse, kurz BGA, ist ein diagnostisches laborchemisches Verfahren, das eine Bewertung des Säure-Basen-Status ermöglicht und das wichtige differenzialdiagnostische Ergebnisse liefern kann. Da die BGA anhand eines speziellen Analysegerätes (siehe auch BGA-Gerät) kurzfristig und vor Ort ausgewertet werden kann, spielt sie eine wichtige Rolle bei der Ersteinschätzung im Notfall.
Nach der Analyse der Blutprobe durch das BGA-Gerät wird der folgend dargestellte Zettel ausgedruckt bzw. im System hinterlegt.
Strukturierte BGA-Auswertung
Bei der BGA-Auswertung ist ein strukturiertes Vorgehen wichtig. Hierzu haben wir dir einen kleinen Algorithmus erstellt, an dem du dich orientieren kannst.
Zu Beginn solltest du sicherstellen, dass du die Auswertung vom richtigen Patienten und vom richtigen Datum vor dir hast.
Folgend solltest du die Blutgase also pO2 und pCO2 bewerten.
Anschließend empfiehlt es sich, den Säure-Basen-Status zu betrachten. Hierzu stellen wir dir folgend einen gesonderten Algorithmus vor.
Anschließend gilt es, die Oxymetrie, insbesondere den Hb-Wert, die Elektrolyte, Glucose und das Laktat sowie das Bilirubin zu betrachten. Bei der Beurteilung des Säure-Basen-Status spielen diese Parameter, insbesondere das Laktat und die Elektrolyte ebenfalls eine wichtige Rolle.
Merke
Strukturierte BGA-Auswertung
Patientenidentifikation & Datum
Blutgase
Säure-Basen-Status (siehe folgender Algorithmus)
Oxymetrie (insb. Hb-Wert & sO2)
Elektrolyte
Metabolite (Glucose, Laktat, Bilirubin)
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Beurteilung der Blutgase: O2 und CO2
Zu Beginn sollte die Beurteilung der Blutgase erfolgen.
Zu den Blutgasen gehören der Sauerstoff(O2) und das Kohlenstoffdioxid (CO2). Die Konzentration der Gase im Blut hängt vom Partialdruck ab. Dieser wird meistens mit einem kleinen “p“ abgekürzt. Die Einheit für den Partialdruck ist mmHg. Bei einem steigenden Partialdruck nimmt auch die Konzentration des gelösten Gases im Blut zu.
Die Sauerstoffsättigung sollte primär in der arteriellen BGA bestimmt werden. Hierbei sollte man die altersabhängigenGrenzwerte berücksichtigen. Der CO2-Wert sollte ebenfalls in der arteriellen BGA bestimmt werden. Er kann jedoch auch in der venösen BGA bestimmt werden.
Eine Verminderung des Sauerstoffwertes im arteriellen Blut bezeichnet man als Hypoxämie. Eine Erhöhung des CO2-Wertes bezeichnet man als Hyperkapnie.
Hypoxische respiratorische Insuffizienz
Liegt eine isolierteVerminderung des Sauerstoffwertes, also eine Hypoxämie, bei einem normwertigen CO2-Wert vor, so bezeichnet man dies als hypoxische respiratorische Insuffizienz.
Hyperkapnische respiratorische Insuffizienz
Liegt ein verminderter O2- und ein erhöhter CO2-Wert, also eine Hypoxämieund eine Hyperkapnie vor, so bezeichnet man dies als hyperkapnische respiratorische Insuffizienz.
Info
Normwerte
Venös:
pO2: 36-44 mmHg
pCO2: 37-50 mmHg
Arteriell:
pO2: 65-100 mmHg
pCO2: 32-45 mmHg
Ausführlichere Informationen zu den Blutgasen findest du im Kapitel Blutgase: Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid
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Beurteilung des Säure-Basen-Status
Die Störungen des Säure-Basen-Haushaltes lassen sich in sechs verschiedene Formen einteilen:
Die Einordnung lässt sich anhand folgendem Diagramm durchführen. Die Grenzwerte gelten für eine arterielleBGA.
Bei der Bewertung des Säure-Basen-Status betrachtet man zuerst den pH-Wert. Auch bei einem normalen pH-Wert kann eine kompensierte Entgleisung vorliegen.
Achtung
Auch bei einem normalen pH-Wert kann eine kompensierte Entgleisung vorliegen.
Azidose
Liegt der pH-Wertunter7,35, so liegt eine Azidose vor. Anhand des pCO2-Wertes lässt sich erkennen, ob die Ursache respiratorisch oder metabolisch bedingt ist.
Respiratorische Azidose
Ist der CO2-Wert mit über 45 mmHg erhöht, deutet dies auf eine respiratorische Azidose hin. Die Lungen können das anfallende CO2 nicht mehr ausreichend abatmen, es akkumuliert und führt zu einer Azidose. Der Körper versucht, diesen Ausfall durch eine Erhöhung des Bicarbonats (Base) zu kompensieren. Ein erhöhtesBicarbonat spricht daher für eine metabolischeKompensation. Bei einer kombinierten respiratorischen und metabolischen Azidose ist auch das Bicarbonat verringert.
Metabolische Azidose
Ist der CO2-Wert normal, also unter45mmHg ist eine respiratorische Ursache unwahrscheinlich. Wir erinnern uns: Da CO2 zur Produktion von Säuren führt, resultiert aus einem erhöhten Anfall und einer verminderten Abatmung eine Azidose. Ist der CO2 Wert normal, so spricht dies dafür, dass die Lunge regelrecht funktioniert und eine Störung im metabolischen System vorliegt. Bei einer metabolischen Azidose versucht die Lunge, durch eine vermehrte Abatmung von CO2, die pH-Wert Abweichung zu kompensieren. Ein verminderterpCO2 spricht daher für eine respiratorischeKompensation.
Alkalose
Liegt der pH-Wertüber7,45, so besteht eine Alkalose. Anhand des pCO2-Wertes lässt sich wieder erkennen, ob die Ursache respiratorisch oder metabolisch bedingt ist.
Respiratorische Alkalose
Liegt der pCO2-Wert unter 32 mmHg, so liegt eine respiratorische Ursache vor. Es wird vermehrt CO2 abgeatmet. Somit entsteht ein Ungleichgewicht im Bicarbonat-Puffersystem in Richtung Alkalose. Ein vermindertesBicarbonat (Base) spricht für eine metabolischeKompensation. Ein erhöhtes Bicarbonat liegt bei einer kombinierten respiratorischen und metabolischen Alkalose vor.
Metabolische Alkalose
Liegt der pCO2 Wert über 32 mmHg, spricht dies für eine metabolische Ursache. Wir erinnern uns, CO2 führt über Kohlensäure zur Produktion von Säuren. Eine Alkalose wird daher durch eine Erniedrigung des CO2 verursacht. Ein normwertiges CO2 macht eine respiratorische Ursache unwahrscheinlich. Eine Erhöhung des CO2-Wertes spricht wiederum für eine respiratorischeKompensation.
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Standard-Bicarbonat
Auf der BGA sind zwei Bicarbonat-Werte angegeben, die tatsächlich im Blut vorliegende Bicarbonat-Konzentration und das Standard-Bicarbonat.
Die CO2- und die Bicarbonat-Konzentration beeinflussen sich gegenseitig. Kommt es zu einem vermehrten Anfall von CO2, so steigt auch die Bicarbonat-Konzentration, um den pH-Wert konstant zu halten. Umgekehrt sinkt die Bicarbonat-Konzentration bei einer Abnahme des pCO2.
Das Standard-Bicarbonat ist die ermittelteBicarbonat-Konzentration, die unter physiologischenNormalbedingungen (37°, pCO2 40 mmHg, 100% Sauerstoffsättigung) vorliegen würde. Das Standard-Bicarbonat ist somit eine errechneteGröße, die angibt, wie die Bicarbonat-Konzentration wäre, wenn der pCO2 Wert normal (40 mmHg) wäre.
Bei einer respiratorischen Störung ohne eine metabolische Kompensation würde somit ein normwertiges Standard-Bicarbonat, aber ein veränderter tatsächlicher Bicarbonat-Wert im Blut vorliegen.
Eine Veränderung des Standard-Bicarbonat-Wertes spricht somit für eine metabolischeAlkalose (HCO3-↑) oder Azidose (HCO3-↓).
Merke
Respiratorische Störung
Tatsächliches Bicarbonat: ↑↓
Standard-Bicarbonat: ↔︎
Metabolische Störung
Tatsächliches Bicarbonat: ↑↓
Standard-Bicarbonat: ↑↓
Info
Normwerte
Tatsächliches Bicarbonat: 22-26 mmol/l
Standard-Bicarbonat: 22-26 mmol/l
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Base Excess (BE)
Der Base Excess (deutsch: Basenabweichung) gibt die MengeanBasen an, die hinzugefügt oder entfernt werden muss, um einen normwertigenpH-Wertzuerreichen. Ähnlich wie das Standard Bicarbonat ist der Base Excess eine errechneteGröße, die von Normalbedingungen (37°, pCO2 40 mmHg, 100% Sauerstoffsättigung) ausgeht.
Bei einem positiven Base Excess(z.B. +2 mmol/L) besteht ein Überschuss an Basen. Man müsste somit 2 mmol/L Säuren einer Lösung hinzufügen, um einen normwertigen pH-Wert zu erreichen.
Bei einem negativen Base Excess(z.B. -2 mmol/L) besteht ein Mangel an Basen. Man müsste somit 2 mmol/L Basen der Lösung hinzufügen, um einen normwertigen pH-Wert zu erreichen.
Ein Base Excess >2 mmol/L spricht für eine metabolischeAlkalose oder eine teilweise kompensierte respiratorische Azidose (pCO2↑).
Ein BaseExcess<-2 mmol/L spricht für eine metabolischeAzidose oder eine teilweise kompensierte respiratorische Alkalose (pCO2↓).
Merke
Base Excess >2 mmol/L
Metabolische Alkalose
Teilweise kompensierte respiratorische Azidose (pCO2↑)
Base Excess <-2 mmol/L
Metabolische Azidose
Teilweise kompensierte respiratorische Alkalose (pCO2↓)
Der Base Excess eignet sich klinisch bei der Therapie einer akuten metabolischen Azidose zur Abschätzung der benötigtenPuffersubstanzmenge (8,4-prozentige Natrium-Bicarbonat-Infusion).
Benötigte Puffersubstanz in ml (NaHCO3-): -BE * Kg/3
Info
Normwert Base Excess
Base Excess: -2 bis +2 mmol/l
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Anionenlücke
Die Anionenlücke ist ebenfalls ein errechneterParameter, der zur weiteren Differenzierung einer metabolischenAzidose genutzt werden kann.
Im Blut ist die Zahl negativer und positiverLadungenausgeglichen. Das Blut ist elektrischneutral. Die positiven Ladungen bestehen überwiegend aus Na+-Ionen (Kalium, Calcium, Magnesium werden vernachlässigt). Die negativen Anteile bilden insbesondere Cl--Ionen und HCO3-. Weiterhin tragen Proteine und Stoffwechselprodukte zur negativen Ladung bei. Die Konzentration von Na+, Cl- und Bicarbonat kann leicht bestimmt werden. Stellt man die Konzentrationen gegenüber, fällt auf, dass die Konzentration der Anionen (Cl & HCO3-) geringer ist als die der Kationen (Na+). Die Differenz wird als Anionenlücke bezeichnet. Die Anionenlücke besteht insbesondere aus Proteinen und negativ geladenen Stoffwechselprodukten.
Metabolische Azidose mit normaler Anionenlücke (hyperchlorämische Azidose)
Ist bei einer metabolischen Azidose die Anionenlücke normal, spricht dies für einen Bicarbonatverlust. Der Verlust von Bicarbonat und somit negativer Ladungen wird durch eine Zunahme an Chlorid kompensiert. Man bezeichnet dies als hyperchlorämischeAzidose, da die Nieren Chlorid anstelle von Bicarbonat reabsorbieren.
Endogene Ursachen: Durchfall, renal tubuläre Azidose (Störung der renalen H+-Ausscheidung oder HCO3-Resorption), Galle- oder Pankreasfistel (Verlust von bicarbonathaltigem Galle- oder Pankreassekret)
Exogene Ursachen: Zufuhr von Medikamenten, wie Carboanhydrase-Hemmern (HCO3- wird nicht mehr über die Nieren resorbiert), Zufuhr von chloridhaltigen Säuren, wie HCl (Salzsäure)
Metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke (Additionsazidose)
Ist bei einer metabolischen Azidose die Anionenlücke vergrößert, spricht dies für das Vorliegen saurerStoffe im Blut. Es liegen somit zusätzlicheAnionen vor. Man bezeichnet dies daher als Additionsazidose. Um die elektrische Neutralität im Blut beizubehalten, scheidet der Körper vermehrt Bicarbonat aus. Da nur die Anionen HCO3- und Cl- in der Rechenformel erfasst werden, resultiert eine vergrößerte Anionenlücke. Es liegen jedoch weiterhin genauso viele Anionen, wie Kationen im Blut vor.
Mögliche Ursachen einer Additionsazidose
Endogene Ursachen: Laktatazidose (bei Verdacht kann Laktat im Blut bestimmt werden), Ketoazidose (bei Verdacht können die Ketonkörper im Urin bestimmt werden), Niereninsuffizienz (verminderte Ausscheidung von Säuren)
Exogene Ursachen: Vergiftungen durch Ethanol, Methanol, Salicylate, Ethylenglycol
Merke
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Bei einer metabolischen Azidose kann anhand der Anionenlücke eine Unterscheidung zwischen einer Additionsazidose (vergrößerte Anionenlücke) und einer Hyperchlorämie (normale oder verminderte Anionenlücke) erfolgen.
Info
Normwert Anionenlücke
Anionenlücke: 3-11 mmol/l
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Weitere Werte
Neben der Beurteilung der Blutgase und des Säure-Basen-Status können weitere Parameter mithilfe der Blutgasanalyse-Geräte bestimmt werden. Diese sind in den folgenden Unterkapiteln aufgelistet. Weitere Informationen findest du in den zugehörigen verlinkten Artikeln.
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Oxymetrie
Weitere Informationen findest du auch hier:Oxymetrie
Hämoglobinkonzentration (Hb): befindet sich in den Erythrozyten und transportiert den Sauerstoff. Bei einer Erniedrigung spricht man von einer Anämie
Hämatokrit (Hct):Anteil der Zellen am gesamten Blut. Diesen machen mit ca. 96% überwiegend die Erythrozyten aus
Sauerstoffsättigung im Blut (sO2): Anteil des gesamten Blutes, der mit Sauerstoff gesättigt ist
Oxyhämoglobinfraktion (FO2Hb):Verhältnis zwischen sauerstoffreichemHämoglobin und der Gesamthämoglobinkonzentration
Carboxyhämoglobin (FCOHb): Menge an Hämoglobin, das Kohlenstoffmonoxid statt Sauerstoff gebunden hat
Methämoglobin (MetHb):Hämoglobin-Variante, bei der das zentrale, normalerweise zweiwertige, Eisenatom zu einem dreiwertigenEisenatomoxidiert ist. Das dreiwertige Eisenatom kann keinenSauerstoffbinden
Deoxyhämoglobin (FHHb):freiesHämoglobin, an das Sauerstoffbinden kann. Es ist also ein Maß für die Menge an Hämoglobin, die bei einer verbessertenOxygenierunggesättigt werden könnte
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Elektrolyte
Die Bestimmung der Elektrolyte ist in der Notfallversorgung, aber auch im Routinebetrieb sehr relevant. Es gibt viele Erkrankungen und Medikamente, die zu lebensgefährlichen Elektrolytverschiebungen führen können. Insbesondere bei der Einnahme von Diuretika sollten regelmäßig die Elektrolytspiegel bestimmt werden. Elektrolytverschiebungen können Ursache, aber auch Folge von Störungen des Säure-Base-Haushaltes sein.
Natrium
Natrium ist ein wichtigste Elektrolyt im Extrazellulärraum und spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation des Flüssigkeitsvolumens, des osmotischen Drucks und der Nerven- und Muskelfunktion
Eine Dysbalance des Natriumspiegels kann den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen
Eine Hyponatriämie kann durch eine verstärkte Ausscheidung von Natrium oder durch eine Wasserretention verursacht werden
Eine Hypernatriämie resultiert häufig aus einem Wassermangel (Exsikkose) und kann zu einer Hyperosmolarität führen
Merke
Bei einer Hypo- oder Hypernatriämie sollte man immer den Flüssigkeitshaushalt des/der Patient:in beurteilen.
Kalium
Kalium ist ein wichtiges vorwiegend intrazelluläres Elektrolyt und ist sehr wichtig für die Funktion von Zellen, insbesondere von Muskel- und Nervenzellen
Kalium spielt eine bedeutende Rolle im Säure-Basen-Haushalt
Eine Hypokaliämie kann durch Erbrechen, Durchfall oder die Verwendung von Diuretika verursacht werden und führt häufig zu einer metabolischen Alkalose
Eine Hyperkaliämie kann durch eine Niereninsuffizienz oder durch die Freisetzung von Kalium aus geschädigten Zellen verursacht werden. Oft ist sie mit einer metabolischen Azidose verbunden
Merke
Zusammenhang von Kalium und dem pH-Wert
Hyperkaliämie -> Stimulation -> Azidose
Hypokaliämie -> Hemmung -> Alkalose
Alkalose -> Stimulation -> Hypokaliämie
Azidose -> Hemmung -> Hyperkaliämie
Chlorid
Chlorid ist ein wichtiges Anion im Extrazellulärraum und trägt zur Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks und des Säure-Basen-Gleichgewichts bei
Eine Hyperchlorämie wird häufig durch eine übermäßige Zufuhr von Kochsalzlösungen oder durch renale Ursachen bedingt. Sie ist oft mit einer metabolischen Azidose verbunden (siehe hyperchlorämische Azidose), da der Verlust von Bicarbonat durch einen Anstieg von Chlorid kompensiert wird
Eine Hypochlorämie kann durch Erbrechen, Magenabsaugung oder Diuretika verursacht werden und führt häufig zu einer metabolischen Alkalose
Info
Differenzialdiagnostik metabolische Azidose
Bei der Differenzialdiagnostik einer metabolischen Azidose spielt die Anionenlücke eine wichtige Rolle. Die Anionenlücke berechnet sich aus den Konzentrationen der negativen Stoffe im Blut, also primär aus Chlorid, Bicarbonat und den Säuren. Die Summe dieser negativen Ladungen sollte gleich der Summe der positiven Ladungen, also primär Natrium sein. Eine vergrößerteAnionenlücke deutet auf einen Säurenüberschuss hin.
Ursachen können anhand des Akronyms KUSMEL aufgezählt werden:
Bei einer negativenLücke, also einer hyperchlorämischenmetabolischenAzidose liegt eine iatrogeneChloridzufuhr oder ein Bicarbonatverlust, z. B. bei einem Durchfall oder renalem Verlust, vor.
Calcium
Calcium ist ein essentielles Elektrolyt für die Knochenstruktur, die Blutgerinnung und die neuromuskuläre Funktion
Der Calciumspiegel beeinflusst auch den Säure-Basen-Haushalt, insbesondere durch seine Wechselwirkung mit Albumin und die Beeinflussung der neuromuskulären Erregbarkeit
Eine Hypocalcämie, die durch Vitamin-D-Mangel oder chronische Nierenerkrankungen verursacht werden kann, kann zu einer tetanischen Kontraktion der Muskeln führen. Weiterhin kann eine respiratorische Alkalose zu einer Hypocalcämie führen
Eine Hyperkalzämie, häufig durch Hyperparathyreoidismus oder maligne Erkrankungen verursacht, kann zu einer metabolischen Azidose führen
Info
Gesamt Calcium und ionisiertes Calcium (freies Calcium)
Laborchemisch ist die Unterscheidung zwischen Gesamt- und ionisierten (freien) Calcium relevant. Die Hälfte des Calciums ist im Serum an Proteine, insbesondere das Albumin, gebunden. Durch eine Hypalbuminämie kann es daher zu einer Verminderung des Gesamtcalciums kommen. Da die Konzentration des freienCalciums jedoch konstant ist und nurdiesesbiologischaktiv ist, bleibt eine Minderung im Rahmen einer Hypalbuminämie meistens asymptomatisch.
Da die Calcium-Ionen an die gleiche Bindungsstelle der Serum-Proteine wie die H+-Ionen binden, hat der pH-Wert einen direktenEinfluss auf die Konzentration des freien Calciums und umgekehrt:
Dieser Mechanismus spielt auch bei der respiratorischen Alkalose eine Rolle. Da Calcium die neuromuskuläre Erregbarkeit beeinflusst, kann eine Hypocalcämie zu einer Tetanie (tetanische Muskelkontraktion) führen.
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Metabolite - Glucose
In der BGA wird zusätzlich zu Glucose und Laktat auch häufig der Bilirubinwert angegeben.
Glucose
Glucose ist ein Zucker, der im Blut zur Energiebereitstellung dient. Der Glucosewert hängt von der Nahrungsaufnahme ab und wird durch Hormone wie Insulin reguliert, das den Blutzuckerspiegel senkt, indem es Glucose in die Zellen transportiert. Bei einem Diabetesmellitus ist die Insulinausschüttung gestört bzw. es besteht eine Insulinresistenz im peripheren Gewebe.
In Notfallsituationen ist die Glucosebestimmung wichtig, da sowohl eine Hyperglykämie als auch eine Hypoglykämie zu schwerwiegenden Zuständen wie Somnolenz oder Koma führen können. Eine Hypoglykämie kann Symptome ähnlich zu denen eines Schlaganfalls auslösen, daher sollte bei dem Verdacht auf einen Schlaganfall immer auch der Blutzuckerwert geprüft werden.
Normwerte für den Nüchternblutzucker sind unter 100 mg/dl und bis zu 140 mg/dl 2 Stunden nach der Zuckeraufnahme. Ein Diabetes mellitus wird diagnostiziert bei Nüchternwerten über 126 mg/dl oder Werten über 200 mg/dl 2 Stunden nach der letzten Aufnahme von Zucker.
Info
Normwert Glucose
Glucose: 55-100 mg/dl
Hyperglykämisches/ diabetisches Koma und ketoazidotisches Koma
Die Beurteilung des Glucosewertes ist auch im Rahmen eines ketoazidotischem Koma und einem hyperglykämischem/ diabetischem Koma relevant.
Die entsprechenden Artikel inklusive Symptomen und Therapie findest du hier:
Ketoazidotisches Koma
Hyperglykämisches Koma
BGA-Diagnostik:
Bei dem Verdacht auf ein hyperglykämisches Koma sollte eine ausführliche Labordiagnostik erfolgen. Neben der Glucose und den Elektrolyten empfiehlt es sich, die Nierenretentionsparameter und die Entzündungswerte zu bestimmen. Weiterhin sollten im Urin die Glucose und die Ketonkörper bestimmt werden.
Bei der diabetischenKetoazidose liegen meistens Glucosewerte von 400-700 mg/dl vor. Bei einem hyperosmolarenKoma können Werte von über 700-1200 mg/dl vorliegen.
Mithilfe einer BGA können der Glucosewert, die Elektrolyte und insbesondere der Säure-Basen-Status bestimmt werden.
Ketoazidotisches Koma
Bei einer diabetischen Ketoazidose liegt eine Hyperglykämie und eine metabolischeAzidose mit vergrößerterAnionenlücke vor. Weiterhin können Ketonkörper nachgewiesen werden. Folgende Werte sind charakteristisch:
Blutglucose >250 mg/dl
pH: Azidose (<7,3)
Bicarbonat <18 mmol/L
Anionenlücke >10
Hyperosmolares Koma
Bei einem hyperosmolaren Koma liegt keine pH-Wert-Abweichung vor. Weiterhin können keine bzw. nur geringe Konzentrationen an Ketonkörpern nachgewiesen werden.
Folgende Werte sind charakteristisch:
Blutglucose >600 mg/dl
pH >7,3
Bicarbonat >18 mmol/L
Anionenlücke: normal
Elektrolyte bei einem ketoazidotischen oder hyperosmolaren Koma
Aufgrund des Verlustes von Flüssigkeit und Elektrolyten sowie der pH-Wert-Verschiebung sind die Elektrolytwerte häufig falscherhöht oder falscherniedrigt.
Kalium: Über die Nieren kommt es bei einem ketoazidotischen Koma zu einem ausgeprägten Kaliumverlust. Aufgrund der metabolischen Azidose und der Hyperosmolarität des Blutes nimmt der Kaliumwert im Blut zu. Die hohen Kaliumwerte im Blut liegen jedoch nur aufgrund der Verschiebung von intra- nach extrazellulär vor. Bei einer Korrektur des pH-Wertes kommt es wieder zu einem Shift nach intrazellulär und die eigentlicheHypokaliämie offenbart sich.
Natrium: Da Glucose osmotisch wirksam ist, kommt es bei einer Hyperglykämie zu einem Flüssigkeitseinstrom von intra- nach extrazellulär. Hierdurch kann es zu einer Verdünnung des Natriums kommen. Laborchemisch besteht eine Hyponatriämie. Nach der Therapieeinleitung kehrt sich die Verschiebung um und die eigentlich bestehende Hypernatriämie wird deutlich.
Hypoglykämie
Weitere Informationen findest du auch hier: Hypoglykämie
Hypoglykämien treten klinisch häufig im Rahmen einer zu hohenDosierung von Insulin oder oraler Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe & Glinide) auf. Weitere Ursachen sind ein exzessiver Alkoholkonsum, insulinproduzierende Tumore (Insulinome), eine Nebennierenrindeninsuffizienz, schwere Erkrankungen, aber auch Autoimmunerkrankungen mit Insulin-Antikörpern.
Eine Hypoglykämie wird anhand des sogenannten Whipple-Trias diagnostiziert:
Blutzucker <50 mg/dl
Hypoglykämische Symptomatik (Tachykardie, Palpitationen, Müdigkeit bis zum Koma...)
Minderung der Symptomatik bei Anheben des Glucosespiegels
Achtung
Bei einer Vigilanzminderung sollte auch immer der Blutzuckerwert bestimmt werden! Beta-Blocker können die Symptome einer Hypoglykämie verschleiern.
Tipp
Bei dem Verdacht auf einen Schlaganfall, sollte auch der Blutzuckerwert geprüft werden, da eine Hypoglykämie und ein Schlaganfall mit ähnlichen Symptomen einhergehen können.
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Metabolite - Laktat
Laktat, das Anion der Milchsäure, ist das Endprodukt aus der anaerobenGlykolyse. Glucose wird in den Zellen zur Energiegewinnung abgebaut. Hierbei entstehen 2 Moleküle Pyruvat. Unter aeroben Bedingungen wird das Pyruvat im Citratzyklus und anschließend in der Atmungskette zu CO2 abgebaut. Unter dem Verbrauch von Sauerstoff wird Energie in Form von ATP gewonnen.
Liegt im peripheren Gewebe im Fall einer Hypoxie jedoch kein Sauerstoff vor, so wird das Pyruvat zu Laktat umgewandelt. Diesen Prozess nennt man anaerobe Glykolyse.
Laktaterhöhung
Da Laktat primär bei einem Sauerstoffmangel entsteht, deuten erhöhte Laktatspiegel auf eine Hypoxie im Gewebe hin. Ursachen hierfür können z. B. Lungenfunktionsstörungen, eine Exsikkose, eine Anämie, ein akuter Blutverlust, eine Herzinsuffizienz oder ein Schock sein. Die Höhe des Laktatwertes ist direkt proportional zum Ausmaß der Schwere der Erkrankung. Im Rahmen einer Hypotonie oder einer Hypoxie kann also Laktat bestimmt werden, um die Schwere und den Verlauf abzuschätzen. Der Laktatwert reagiert relativ schnell auf Veränderungen. Eine Minderung des Laktatwertes hat eine gute Prognose.
Da Laktat eine Säure ist, kann es bei erhöhten Laktatwerten zu einer sogenannten Laktatazidose kommen. Dies ist eine metabolischeAzidose mit vergrößerterAnionenlücke (KUSMEL). Differenzialdiagnostisch sollte bei einer Laktaterhöhung auch an eine Metformin-Überdosierung gedacht werden.
Ähnlich wie beim Kalium, kann es bei langen Stauzeiten oder mechanischer Reizung (Klopfen, Pumpen...) zu falsch erhöhten Laktatwerten kommen.
Info
Normwert Laktat
Laktat: 0,6-1,7 mmol/l
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Metabolite - Bilirubin
Weitere Informationen findest du auch hier:Bilirubin
Bilirubin entsteht beim Abbau des Hämoglobins, bzw. des Häms.
Das Häm wird zuerst zum grünenBiliverdin und anschließend zum gelbenBilirubin abgebaut.
Das Bilirubin wird im Blutplasma an Albumingebunden und zur Leber transportiert.
In der Leber wird das Bilirubin glukoroniert und somit konjugiert und wasserlöslich gemacht. Anschließend wird es zu einem kleinen Teil über die Nieren und zum überwiegenden Teil über die Galle und den Darmausgeschieden. Das Bilirubin sorgt für die braune Farbe des Stuhlgangs.
Bilirubin lässt sich in das indirekte und direkteBilirubin unterteilen.
Indirektes Bilirubin:
Bilirubin, das noch nicht in der Leber durch die Glukoronierung konjugiert wurde, wird als unkonjugiertes bzw. indirektes Bilirubin bezeichnet. Da es noch nichtwasserlöslich ist, liegt es im Blut an Albumingebunden vor.
Direktes Bilirubin:
Sobald das Bilirubin in der Leber glukoroniert wurde, bezeichnet man es als konjugiert. Es ist nun wasserlöslich und kann über die Galle und den Harn ausgeschieden werden.
Verschiedene Erkrankungen, wie z. B. eine Hämolyse, Leber- oder Gallenwegserkrankungen, können zu einer Erhöhung der Bilirubin-Konzentration führen. Da das Bilirubin gelb ist, kommt es zuerst zu einer gelblichenVerfärbung der Skleren und anschließend der Haut. Dies nennt man Ikterus. Ab einem Bilirubinwert von 2 mg/dl kommt es zu einem Sklerenikterus, ab 3 mg/dl zu einem Hautikterus.
In der BGA wird nur das Gesamt-Bilirubin angegeben. Es lassen sich erste Rückschlüsse ziehen. Ein erhöhter Bilirubinwert bei einem somnolenten Patienten könnte z. B. Hinweise auf eine hepatischeEnzephalopathie liefern.
Für die genaue Ursachenfindung ist jedoch eine ausführliche Labordiagnostik notwendig.
Info
Normwert Bilirubin
Bilirubin: <1,1 mg/dl
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Normwerte
Achtung
Die dargestellten BGA-Normwerte sind nur orientierend. Es sollten die Normwerte des jeweiligen Labors oder BGA-Gerätes beachtet werden.
Normwerte: venöse BGA
pH
7,35 – 7,45
pO2
36-44 mmHg
pCO2
37-50 mmHg
Elektrolyte
Kalium
3,6 – 5,2 mmol/l
Natrium
135 – 145 mmol/l
Chlorid
98 – 106 mmol/l
Calcium (ionisiert)
1,15 – 1,35 mmol/l
Metabolit
Blutzucker
55 – 100 mg/dl
Lactat
0,6 – 1,7 mmol/l
Bilirubin
<1,1 mg/dl
Oxymetrie
Hämoglobin
w: 12 – 15 g/dl
m: 13,6- 17,2 g/dl
Säure-Base-Status
Aktuelles Bicarbonat
22 – 26 mmol/l
Standardbicabonat
22 – 26 mmol/l
Base Excess
-2 bis +3 mmol/l
Anionenlücke
3-11 mmol/l
Normwerte: arterielle BGA
pH
7,35 – 7,45
pO2*
65 - 100 mmHg
pCO2
32 - 45 mmHg
Elektrolyte
Kalium
3,6 – 5,2 mmol/l
Natrium
135 – 145 mmol/l
Chlorid
98 – 106 mmol/l
Calcium (ionisiert)
1,15 – 1,35 mmol/l
Metabolit
Blutzucker
55 – 100 mg/dl
Lactat
0,6 – 1,7 mmol/l
Bilirubin
<1,1 mg/dl
Oxymetrie
Hämoglobin
w: 12 – 15 g/dl
m: 13,6- 17,2 g/dl
Säure-Base-Status
Aktuelles Bicarbonat
22 – 26 mmol/l
Standardbicabonat
22 – 26 mmol/l
Base Excess
-2 bis +3 mmol/l
Anionenlücke
3-11 mmol/l
*Hinweis zur Berechnung des Standard-PO2 bei einer Hyperventilation:
Die Indikation für eine Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) wird in erster Linie durch den Absolutwert des arteriellen Sauerstoffpartialdrucks (PaO2) bestimmt. Allerdings ist der PaO2 nicht immer ein zuverlässiger Indikator für das Ausmaß einer Gasaustauschstörung. Bei bestimmten Zuständen, wie beispielsweise einer Bedarfshyperventilation, kann der PaO2 über den klassischen Grenzwerten für eine LTOT-Indikation liegen, obwohl eine signifikante Gasaustauschstörung besteht, wie es etwa bei Lungenfibrose der Fall sein kann.
In solchen Fällen, wenn eine Hyperventilation vorliegt (definiert als ein PCO2 < 40 mmHg), ist es sinnvoll, den sogenannten Standard-PO2 zu berechnen. Dieser Wert standardisiert den gemessenen PO2 auf eine Normoventilation, also einen PCO2 von 40 mmHg. Die Berechnung erfolgt mittels der folgenden Formel:
Durch die Anwendung dieser Formel kann der PO2-Wert so korrigiert werden, dass er die tatsächliche Schwere der Gasaustauschstörung genauer widerspiegelt, unabhängig von den Effekten der Hyperventilation. Dies ist besonders wichtig, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und eine angemessene Therapieentscheidung zu treffen.
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Fallbeispiele
Für praktische BGA-Fallbeispiele zum Üben der BGA-Auswertung siehe: BGA-Fallbeispiele
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