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Biochemie Labormethoden

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2 Minuten Lesezeit

Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist ein Verfahren, das es ermöglicht, aus einer geringen Menge an Ausgangs-DNA, eine große Anzahl von identischen Kopien zu erzeugen. Dabei folgt die PCR einem bestimmten Ablauf:

  • Denaturierung: die doppelsträngige DNA wird durch Erhitzung auf 95°C in Einzelstränge aufgetrennt
  • Hybridisierung: bei einer Temperatur von etwa 50-60°C binden Primer an die komplementäre DNA-Sequenz
  • Elongation: eine DNA-Polymerase verlängert die Primer am 3 ́-OH-Ende, wodurch eine doppelsträngige DNA entsteht. Dies geschieht bei 70°C
  • Durch die Wiederholung dieser Schritte können in kurzer Zeit viele Kopien der DNA-Sequenz erzeugt werden

Die PCR kann verwendet werden, um DNA zu sequenzieren oder einen genetischen Fingerabdruck zu erstellen. Nach Abschluss der PCR kann die vervielfältigte DNA-Sequenz mittels Gelelektrophorese analysiert werden.

Polymerase-Kettenreaktion (PCR)

Bei der Genom-Editierung erfolgt eine Veränderung des Genoms lebender Organismen mithilfe von Endonukleasen.

  • Ziel: Mutation oder entfernen/hinzufügen einer bestimmten DNA-Sequenz
  • Verwendung der „Genschere“ CRISPR/CAS als Werkzeug
  • CRISPR = ursprüngliche DNA-Abschnitte im Genom von Prokaryoten
  • Cas = Endonuklease
  • Restriktionsendonukleasen erkennen sehr spezifische Nukleotidsequenzen in doppelsträngiger DNA und schneiden dort den Doppelstrang
  • Gene lassen sich somit durch CRISPR/Cas verändern, entfernen oder neu einfügen
  • Einsatz kann in der Pflanzenzüchtung oder bei der Behandlung von Krankheiten erfolgen
Zuletzt aktualisiert am 28.08.2024
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