Die chronische Gastritis ist eine häufige Erkrankung, die oft lange asymptomatisch bleibt. Symptome sind unspezifische Oberbauchschmerzen, Appetitmangel und gelegentlich Übelkeit. Sie wird in Typ-A-Gastritis (autoimmun), Typ-B-Gastritis (bakteriell, durch Helicobacter pylori) und Typ-C-Gastritis (chemisch, verursacht durch Gallereflux, Alkoholkonsum oder NSAR) unterteilt. Die Diagnostik erfolgt durch Gastroskopie mit Biopsie und H. pylori Diagnostik. Die Therapie umfasst die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache: Vitamin-B12-Substitution bei Typ-A-Gastritis, H. pylori Eradikationstherapie bei Typ-B-Gastritis und Verzicht auf schädliche Substanzen sowie Protonenpumpeninhibitoren bei Typ-C-Gastritis.
- S2k-Leitlinie: Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
- S2k-Leitlinie: Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
- S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome des Ösophagus, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
- S2k-Leitlinie: Gastrointestinale Blutung, Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)
- S1-Leitlinie: Eisenmangelanämie, Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)

