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Citratzyklus

EP
4 Minuten Lesezeit

Einleitung

  • Mitochondrienlokalisierung: Der Citratzyklus findet in der Mitochondrienmatrix statt, wo er eine zentrale Rolle im aeroben Stoffwechsel spielt
  • Eingangsverbindung: Acetyl-CoA, das aus der oxidativen Decarboxylierung von Pyruvat stammt, ist die Hauptverbindung, die in den Citratzyklus eintritt
  • Acetyl-CoA-Verknüpfung: Acetyl-CoA wird mit Oxalacetat verknüpft, um Citrat zu bilden. Dies ist der Startpunkt des Zyklus
  • Redoxreaktionen: Im Citratzyklus finden mehrere Redoxreaktionen statt, bei denen Elektronen von den Zwischenprodukten auf Elektronenträger wie NAD+ und FAD übertragen werden, um NADH + H+ und FADH2 zu bilden, deren aufgenommene Elektronen in der Atmungskette abgeben werden
  • ATP-Produktion: Sowohl direkt als auch indirekt trägt der Citratzyklus zur ATP- bzw. GTP-Produktion bei
  • Regulation: Der Citratzyklus wird durch Rückkopplungsmechanismen und die Verfügbarkeit von Substraten und Produkten reguliert. Hohe Konzentrationen von NADH, ATP und Citrat können die Enzymaktivitäten hemmen. Hohe Konzentrationen von Acetyl-CoA, NAD+, ADP und Ca2+ erhöhen die Enzymaktivitäten
  • Vorläufermoleküle: Der Citratzyklus ist eine wichtige Quelle von Vorläufermolekülen für den Aufbau von Aminosäuren, Fetten und anderen Biomolekülen
  • Kohlenstoffkreislauf: Der Citratzyklus ist auch in den Prozess der Gluconeogenese involviert, bei dem Glucose aus nicht-kohlenhydratischen Vorläufermolekülen synthetisiert wird
  • Anaplerotische Reaktionen im Citratzyklus
    • Funktion: Auffüllung von Zwischenprodukten, wenn sie für andere Stoffwechselwege entzogen wurden
    • Beispiele:
      • Glutamat → α-Ketoglutarat (Glutamat-Dehydrogenase)
      • Pyruvat → Oxalacetat (Pyruvat-Carboxylase)
Zuletzt aktualisiert am 18.09.2025
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