Einleitung
Die Eileiter sind paarige, muskuläre Röhrenstrukturen des weiblichen Fortpflanzungssystems. Sie verbinden die Ovarien mit der Gebärmutter und spielen eine zentrale Rolle bei der Fortpflanzung.
Funktion
- Transport der Eizelle: Die Hauptfunktion des Eileiters besteht darin, die nach dem Eisprung
freigesetzte Eizelle von den Ovarien zur Gebärmutter zu transportieren - Ort der Befruchtung
: Im Ampullenabschnitt des Eileiters findet in der Regel die Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium statt - Transport des Embryos: Nach der Befruchtung
wird der Embryo in die Gebärmutter transportiert, wo die Einnistung stattfindet
Aufbau
Der Eileiter liegt intraperitoneal
- Infundibulum tubae uterinae: Der trichterförmige Anfang des Eileiters, der sich am nächsten zu den Ovarien befindet. Es besitzt fadenartige Fortsätze, die Fimbrien, die die Eizelle nach dem Eisprung
auffangen - Ampulla tubae uterinae: Der größte und längste Teil des Eileiters. Hier findet in der Regel die Befruchtung
statt - Isthmus tubae uterinae: Ein schmaler Abschnitt des Eileiters, der in Richtung der Gebärmutter schmaler wird
- Pars uterina tubae uterinae: Der Teil des Eileiters, der in die Gebärmutterwand eintritt und in die Gebärmutterhöhle mündet
Die Wand des Eileiters besteht aus drei Schichten:
- Tunica mucosa: Eine Schleimhaut mit Flimmerhärchen (Kinozilien), die die Eizelle in Richtung Uterus transportieren
- Tunica muscularis: Eine Muskelschicht, die durch wellenartige Bewegungen (Peristaltik) den Eizelltransport unterstützt
- Tunica serosa: Die äußerste Schicht, die von Peritoneum
überzogen ist
Lagebeziehungen
- Mit ihren fingerähnlichen Fimbrien treten sie an den oberen Pol der Ovarien heran.
- Über das Mesosalpinx, eine Peritonealduplikatur, sind die Eileiter mit dem Oberrand des Ligamentum latum uteri verbunden, welches die gesamte Gebärmutter und ihre Anhänge stabilisiert
Aufbau der Eileiter (Ansicht von ventral):

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Gefäßversorgung, Innervation und Lymphabfluss
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