Einleitung
Die Erythrozyten
Die Erythrozyten
Eine verminderte Eryhtrozytenzahl wird als Erythrozytopenie
Eine Vielzahl an Erkrankungen kann zu einem Mangel an Erythro-zyten führen. Dieser Zustand wird als Anämie
Lebenszyklus
Myeloische Stammzellen entwickeln sich aus multipotenten Stammzellen und differenzieren sich zu Erythroblasten im Knochenmark, aus denen schließlich Erythrozyten
Erythropoese
- Die Entwicklung vom Proerythroblasten bis zum fertigen Erythrozyten
dauert ca. 6-9 Tage und umfasst 7 Entwicklungsstufen (E1-E7) - Der Proerythroblast (20-25 µm) entwickelt sich über den basophilen Erythroblasten zum polychromatischen Erythroblasten
- Der polychromatische Erythroblast geht über zum polychromatischen Normoblasten (8-10 µm) und schließlich zum azidophilen Normoblasten
- In diesem Stadium wird der Zellkern allmählich ausgestoßen und ein Retikulozyt entsteht (ca. 5 Tage), der keinen Zellkern, aber noch mRNA
für die Proteinsynthese enthält - Die Retikulozyten
wandern aus dem Knochenmark ins Blut , wo sie sich zu fertigen Erythrozyten (7-8 µm) entwickeln - Die Regulation der Erythropoese erfolgt durch Erythropoetin (= EPO), ein Glykopeptidhormon, das zu 90% in der Nierenrinde
und zu 10% in der Leber gebildet wird - Bei einer Anämie
(z.B. durch Blutverlust) und Sauerstoffmangel wird verstärkt EPO gebildet - Ein Mangel an EPO, z.B. bei Niereninsuffizienz (Dialysepatienten), führt zu einer Anämie
Erythrozytenparameter
MCH , MCHC , MCV (Erythrozytenparameter)
Anhand der Indizes MCH
MCH
MCHC
Am rechten Beispiel lässt sich erkennen, dass sich in beiden Erythrozyten
MCV
Es gibt das mittlere Volumen eines Erythrozyten
