Einsatzstellen können unübersichtlich, gefährlich und dynamisch sein. Für Rettungsdienstmitarbeitende ist es daher entscheidend, frühzeitigpotenzielleGefahrenzu erkennen und sich sicherheitsbewusst zu verhalten.
Die eigeneSicherheit hat dabei stets die oberstePriorität - nur wer sich selbst schützt, kann auch anderen helfen. KlassischeGefahrenquellen werden durch die Gefahrenmatrix beschrieben. Schon bei der Anfahrt sollten ersteEinschätzungen getroffen werden, etwa zur Lage des Einsatzortes, Wetterbedingungen oder potenzielle Gefahren.
Vor Ort gilt es dann, die Situationstrukturiertzuerfassen (SSSS-Schema und Gefahrenmatrix) und gemeinsam mit dem Team geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Ein umsichtiges, koordiniertes Vorgehen schützt nicht nur den Rettungsdienst, sondern auch Patient:innen und Dritte.
Fallbeispiel
Um den Einstieg in das Thema Gefahren und Verhalten an der Einsatzstelle etwas zu erleichtern, wird im Folgenden ein Fall beschrieben, wie er sich präklinisch ereignen könnte.
Das Szenario
Einsatzmeldung:
Stichwort: "Brand Einfamilienhaus"
Ort: Einfamilienhaus
Alarmzeit: 16:52
Anrufer:in: Hausbewohner, Nachbarn
Anzahl der betroffenen Personen: 4
Zusatzinfo:
Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses
Familie bestehend aus 4 Personen, nicht mehr im Haus
Lageeinweisung vor Ort:
Beim Eintreffen des Rettungsdienstes steht die Familie auf der Straße und die Feuerwehr hat mit den Löscharbeiten begonnen.
Die Lage ist wie folgt:
Der Dachstuhl des Einfamilienhauses hat Feuer gefangen
Die Familie konnte sich schnell aus dem Haus retten, es ist keiner mehr im Haus
Die Einsatzstelle birgt mehrere Gefahren
Dieses Bild wurde mit der KI-Software ChatGPT (OpenAI) erstellt. Es wurde automatisch generiert und dient ausschließlich illustrativen Zwecken.
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Verhalten an der Einsatzstelle
Eigenschutz und Lageerkundung
Erstbeurteilung der Einsatzstelle:
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle sollte eine strukturierteBeurteilung der Lage erfolgen, dafür eignet sich dasSSSS-Schema:
Absicherung der Einsatzstelle
Die Absperrung einer Einsatzstelle wird in der Regel von Polizei oder Feuerwehr übernommen. Sie kann jedoch auch durch den Rettungsdienst erfolgen, insbesondere wenn dieser als erstes an der Einsatzstelle eintrifft. Eine kurzfristige Absperrung kann z. B. durch das Abstellen des Einsatzfahrzeugs mit eingeschalteten Warnsignalen in ausreichendem Abstand erfolgen, um den nachfolgenden Verkehr von der Einsatzstelle fernzuhalten. Bei besonderen Einsatzszenarien, wie etwa einem Terroranschlag, werden Absperrungen häufig durch die Polizei in Gefahrenbereiche eingeteilt. Diese sind strikt zu beachten und dürfen nicht ohne Freigabe betreten werden.
Organisation und Dokumentation
Lagemeldung:
Eine präziseLagemeldung an die Leitstelle ist entscheidend für den optimalenEinsatzvon Rettungsfahrzeugen und Ressourcen. Daher sollten mehrereLagemeldungen erfolgen, besonders bei ÄnderungenderEinsatzsituation.
Info
Lagemeldung auf Sicht
Bestätigung der Funktionsübernahme (z.B. 1. RTW)
Einsatzort bestätigen
Offensichtliche Lage → bspw.: Anzahl Verletzter, Art des Ereignisses, Anzahl der verunfallten Fahrzeuge, etc.
Anfahrende Fahrzeuge ausreichend, weitere benötigt
Potenzielle Gefahren → Nachalarmierung Fachkräfte
Beispiel: Status 5 oder 0 (je nach Leitstelle) → Sprechaufforderung
„Rotkreuz Herrsching 71/1 mit Lage auf Sicht und übernehmen Funktion 1. RTW. Einsatzort bestätigt, ausgedehnter Dachstuhlbrand, ein Haus betroffen. 4 Personen betroffen und viele Schaulustige. Feuerwehr und Polizei benötigt (falls Alarmierung nicht bekannt), weiteres in Kürze. Ende“
Fahrzeugaufstellung:
Das als ErsteseintreffendeFahrzeug sollte mit ausreichendAbstand vor der Schadensstelle abgestellt und die Warnsignale sollten aktiviert werden. Dies dient in erster Linie der AbsicherungderEinsatzstelle. Sobald die Polizei oder die Feuerwehr dies übernimmt, verändert sich die Aufstellung. Treffen mehrereRettungswagen an der Einsatzstelle ein, sollten diese im Fischgrätenmuster aufgestellt werden. So kann jedes Fahrzeug jederzeit von der Einsatzstelle abrücken. Ebenso sollte bei der Fahrzeugaufstellung darauf geachtet werden, dass andere Rettungskräfte nicht an ihrer Arbeit gehindert werden. Das heißt auch, dass der Rettungswagen nicht zwingend ganz vorne stehen muss, da dort in der Regel die Fahrzeuge der Feuerwehr positioniert sind, um lange Laufstrecken mit den schweren Geräten zu vermeiden. Auch auf die Aufstellmöglichkeiten der Drehleiter sollte geachtet werden.
Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften:
Je größer das Schadensereignis, desto mehr Fachkräftesammeln sich an der Einsatzstelle. Daher ist ein gutesSchnittstellenmanagement und eine guteKommunikation wichtig. Es sollten regelmäßigeLagebesprechungenderFachbereiche stattfinden, um das weitereVorgehen zu planen.
Es muss auf eine klareKommunikation und „Closed-Loop“-Kommunikation geachtet werden, damit keineInformationenverloren gehen. Das bedeutet, dass eine Information nicht nur weiter gegeben wird, sondern auch geprüft wird, ob sie verstanden worden ist bzw. ein Auftrag ausgeführt worden ist.
Ein Beispiel dafür wäre: „Bring alle grün triagierten Patient:innen auf die linke Seite des Schulhofes. Wenn das passiert ist, kommst du zurück und berichtest mir, wie es gelaufen ist.“ Im Nachgang wird durch die Berichterstattung und Rückmeldung der ausführenden Kraft geprüft, ob die Information richtig verstanden und richtig ausgeführt worden ist.
Patient:innendokumentation:
Neben dem sorgfältigenAusfüllen der Protokolle pro Patient:in gibt es bei Massenanfällen zusätzliche Dokumentationen. Hierzu werden sogenannte „Patientenanhängekarten“ an die Patient:innen verteilt, die nach Sichtung entsprechend kategorisiert werden.
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Gefahren an der Einsatzstelle
Definition
Gefahr
Gemäß der geltenden Definitionen ist von einer Gefahr auszugehen, wenn eine Sachlageoder ein Verhalten bei ungehindertemGeschehensablauf mit hinreichender Wahrscheinlichkeitin absehbarer Zeit dieöffentlicheSicherheitoderOrdnung potenziell gefährden könnte.
Für die Gefahrenbeurteilung an der Einsatzstelle wird die Gefahrenmatrix angewendet. Die Gefahrenmatrix strukturiert die vielen potenziellenGefahrenfür Mensch, Tier, Umwelt und Sachwerte. Außerdem ist erkennbar, welche Gefahren bekämpft werden können und vor welchen sich die Einsatzkräfte schützen müssen.
Merke
Gefahrenmatrix
Merkschema: 4 A / 1 C / 4 E → Atemgifte, Angstreaktion, Ausbreitung, Atomare Strahlung, Chemische Stoffe, Erkrankung, Explosion, Elektrizität, Einsturz
Erweiterte Gefahrenmatrix: 5 A / 1 B / 1 C / 5 E → Atemgifte, Angstreaktion, Ausbreitung, Atomare Strahlung, Absturz, Biologische Stoffe, Chemische Stoffe, Erkrankung, Explosion, Elektrizität, Einsturz, Ertrinken
Achtung
Eigenschutz beachten!
Der Eigenschutz hat grundsätzlich Vorrang gegenüber der Behandlung von Patient:innen!
Atemgifte
Atemgifte können in unterschiedlichenFormen (gasförmig, flüssig, fest) vorliegen. Gemeinsam haben sie jedoch die Aufnahme über die Atemwege und die resultierende Schädigung des Körpers.
Vorkommen:
Atemgifte stellen an vielen Einsatzstellen eine erhebliche Gefahr für Einsatzkräfte dar. Besonders relevant sind sie bei Bränden (z. B. in Wohngebäuden oder Fahrzeugen), in schlecht belüfteten Räumen mit Heizungsanlagen oder beim Austritt von Gasen. Häufig vorkommende Atemgifte sind Kohlenmonoxid, Cyanidverbindungen, Ammoniak und Chlorgas. Auch bei (Arbeits-)Unfällen in Silos, Kanalschächten oder Gäranlagen können gefährliche Gaskonzentrationen auftreten.
Achtung
Ein besonderes Risiko besteht bei Suizidversuchen mit Grills in geschlossenen Räumen, da es hierbei zu einer hochgradigen Kohlenmonoxid-Akkumulation kommt.
Auswirkung:
Durch die Aufnahme durch die Atemwege gelangen die Atemgifte in die Atemwege und schädigendieAtemorgane, aber auch der Gasaustausch in den Alveolen kann gestört werden. Dadurch kann es zu systemischen Schädigungen kommen.
Erstickende Gase (z.B. Methan, Erdgas) → verdrängen den Sauerstoff aus der Atemluft
Sauerstoffbindende Gase (z.B. Kohlenmonoxid, Cyanid, Kampfstoffe, Lösungsmitteldämpfe) → blockieren die Sauerstoffbindung im Blut oder die Zellatmung
Reizgase (z.B. Chlor, Ammoniak) → reizen die Atemwege und verursachen Schleimhaut- und Lungenschäden
Ätzende Gase → zerstören das Gewebe der Atemwege durch Verätzung
Da die Wirkung teils zeitverzögert eintritt, ist eine kontinuierliche Beobachtung der Symptome im Verlauf erforderlich.
Merke
Erkennen
Auf Umgebung achten → z.B. Holzkohlegrill im Raum
Bei Verdacht auf Atemgifte oder durch Messgerätenachweis → Fachkräfte (z.B. Feuerwehr) nachalarmieren
Auf Gefahrgutsymbole auf Hinweisschildern oder Warntafeln achten → siehe Artikel Gefahrgüter (RD)
Mitführen von Messgeräten → z.B. CO-Warner
Kann teilweise am Geruch oder Farben erkannt werden, viele Gase sind aber meist geruchs-, farb- oder geschmackslos
Auf folgende Symptome achten (bei einem selbst oder bei Patient:innen):
Kopfschmerzen
Sehstörungen
Übelkeit / Erbrechen
Unruhe
Hustenreiz
Krämpfe
Atemnot
Tipp
Verhalten beim Auftreten von Atemgiften:
Bei einem VerdachtaufAtemgifte oder sogar einem Nachweis mit dem Messgerät (z.B. CO-Warner) sollten unverzüglich Fachkräfte (z.B. Feuerwehr) nachalarmiert werden. Bei bekanntem Atemgift sollte dieses der Leitstellemitgeteilt werden
Selbstrettung aus dem Gefahrenbereich hat oberstePriorität. Wenn eine Patientenrettung ohne weitere Gefahr und Exposition möglich ist, kann diese ebenso erfolgen
Gefahrenbereiche nicht betreten
Die Therapierichtetsichnach dem aufgenommenen Atemgift, der Schädigung und der Symptome
Dokumentation und Meldung der Exposition
Achtung
Zum Eigenschutz sollte im Rettungsdienst in jedemEinsatz auf das Mitführen des CO-Warngerätes geachtet werden!
Angstreaktion
Angstreaktionen umfassen Kurzschlusshandlungen oder Schreckreaktionen einzelner Personen sowie Panikreaktionen in Menschenmengen. Sie entstehen entweder durch eine unmittelbare Gefahr oder bereits durch das subjektive Gefühl einer Bedrohung. Dadurch ergeben sich potenzielle Gefahren sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die Patient:innenversorgung.
Betroffen sein können nicht nur die unmittelbar Gefährdeten, sondern auch Angehörige, Ersthelfer:innen oder unbeteiligte Beobachter:innen. Angstreaktionen stellen eine natürliche Körperreaktion auf eine unnatürliche oder bedrohliche Situation dar.
Achtung
Auch Einsatzkräfteselbst können Angstreaktionen entwickeln. Wichtig ist daher, nicht nur auf die eigene Verfassung, sondern ebenso auf die der Kolleg:innen zu achten.
Vorkommen:
Angstreaktionen können grundsätzlich an jeder Einsatzstelle auftreten. Besonders häufig sind sie jedoch in folgenden Situationen zu erwarten:
Bedrohungslagen wie Angriffe auf Menschenmengen oder Gewaltszenarien
Unklare oder unbekannte Einsatzsituationen, die Unsicherheit über die unmittelbare oder zukünftige Entwicklung erzeugen
Belastende Extremsituationen, etwa Massenunfälle, Brände mit vielen Betroffenen oder lebensbedrohliche Gefahren
In solchen Lagen fehlt den Betroffenen oft ein erlerntes Handlungsmuster, sodass es zu irrationalen Reaktionen, Panik oder Kurzschlusshandlungen kommt. Auch Tiere – ob klein oder groß – können durch Stress und Bedrohungslagen starke Angstreaktionen zeigen, die ein zusätzliches Risiko darstellen.
Auswirkung:
Angst ist nicht ausschließlich negativ, sondern erfüllt auch schutz- und leistungssteigernde Funktionen. Entscheidend ist die Intensität und Dauer der Reaktion.
Positive Aspekte:
Schutzmechanismus
Geschärfte Sinne
Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
Negative Aspekte (v. a. bei extremer oder langanhaltender Angst):
Stressreaktionen mit Konzentrationsschwäche und Fehlverhalten
Die Ausschüttung von Stresshormonen (Adrenalin, Cortisol) steigert kurzfristig die Leistungsfähigkeit. Bei anhaltender Belastung überwiegen jedoch die negativen Effekte. Für Einsatzkräfte ist dies besonders kritisch, wenn es zu Kurzschlusshandlungen kommt – eine Gefahr, die auch von den Einsatzkräften selbst ausgehen kann.
Merke
Erkennen
Angstreaktionen treten insbesondere bei außerordentlichen Extremsituationen auf.
Unkontrolliertes Fluchtverhalten mit Gefahr von Verletzungen für Umstehende
Aggressives Verhalten bis hin zu Angriffen
Tipp
Verhalten bei Angstreaktionen
Kommunikation: Klare Anweisungen geben und eine ruhige, bestimmte Sprache verwenden
Selbstreflexion: Eigene Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen und Überlastungen erkennen
Teamarbeit: Weiteres Vorgehen gemeinsam im Team abstimmen, um ein koordiniertes Handeln sicherzustellen
Flexibilität: Jederzeit mit Veränderungen der Lage rechnen und das Vorgehen entsprechend anpassen
Achtung
Nachbesprechung
Nach belastenden Einsätzen ist eine strukturierte Nachbesprechung im Team sinnvoll. Bei Bedarf sollte diese durch speziell geschultes Personal, beispielsweise ein PSNV-E-Team (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte), begleitet werden.
Ausbreitung
Generell besteht für jede Einsatzstelle die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Arten auszubreiten. Einerseits kann sich das Gefahrenpotenzialausbreiten, andererseits kann die Einsatzstelleräumlichvergrößert werden. In Bezug auf die räumliche Ausbreitung eines Brandes ist zunächst die Möglichkeit einer SekundärschädigungdurchÜbergreifen auf ein weiteres Wohnhaus zu berücksichtigen. Ferner kann sich die betroffene Bevölkerung bei einer Massenpanik in alleHimmelsrichtungenverteilen, um dem eigentlichen Gefahrenortzuentkommen, und sich dabei räumlich in unterschiedliche Richtungen ausbreiten. Infolgedessen sind neben Menschen und Tieren auch die Umwelt und Sachwerte betroffen.
Vorkommen:
Gefahrguteinsätze
Brände
Industrieunfälle
Unfälle mit atomarer Strahlung
Infektionsgeschehen (z. B. Corona-Pandemie als Beispiel für eine „unscheinbare“ Gefahr mit erheblicher Ausbreitung)
Auswirkung:
TypischeBeispiele der Ausbreitung im Einsatz:
Folgeunfälle durch unübersichtliche oder wachsende Einsatzlage
Brandausbreitung
Schadstoffverbreitung (Luft, Wasser, Boden)
Fehler durch Einsatzkräfte, z. B. falscher Löschmitteleinsatz
Hochwasseranstieg und Überschwemmungen
Infektionsausbreitung durch Kontamination bei mangelhafter Hygiene
Merke
Erkennen
GenauesBeobachten des Einsatzes und der Umgebung
Auf weitere Gefahren achten!
Bei Erkrankungen, Atemgiften oder anderen gefährlichen Stoffen auf entsprechende Symptome bei Betroffenen achten
Tipp
Verhalten bei einer Ausbreitung:
Meldung der erkannten Ausbreitung oder Gefahrenquellen
Ggf. Rückzug aus dem Gefahrenbereich
Fachkräfte hinzuziehen, falls benötigt
Bei Übergabe des Patienten, der Patientin im Krankenhaus entsprechende Kontaminationen mit Gefahrstoffen oder Infektionen melden
Auf entsprechendepersönliche Schutzausrüstung (PSA) achten
Atomare Strahlung
Atomare Strahlung stellt eine potenzielle, wenn auch glücklicherweise seltene Gefahr in der Einsatzrealität dar. Da sie unsichtbar ist und ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit bedeutet, ist eine schnelle Erkennung und Einschätzung entscheidend, um wirksame Schutz- und Eindämmungsmaßnahmen einzuleiten.
Strahlungsarten:
α-Strahlung (Alpha):
Gefährdung v. a. bei Inkorporation oder Hautkontamination
Abschirmung bereits durch Blattpapier möglich
β-Strahlung (Beta):
Schädigung bei Inkorporation oder Kontamination
Abschirmung durch wenige Millimeter Metallblech
γ-Strahlung (Gamma):
Hohe Durchdringungskraft
Abschirmung nur durch dicke Materialien mit hoher Dichte (z. B. Blei, Beton)
Vorkommen:
Radioaktive Stoffe können in fester, flüssiger oder gasförmiger Form vorliegen. Mögliche Einsatzorte:
Kernkraftwerke
Industriebetriebe
Medizinische Einrichtungen (Krankenhäuser, Arztpraxen mit Nuklearmedizin/Strahlentherapie)
Forschungseinrichtungen und Hochschullabore
Straßenverkehr: Transporte radioaktiver Stoffe mit entsprechender Gefahrgutkennzeichnung
Im Straßenverkehr sind ebenso regelmäßig TransportermitradioaktivenStoffen unterwegs. Diese haben ein Hinweisschild an der Fahrzeugaußenseite angebracht.
Auswirkung:
Dauerhafte Strahlungsabgabe von radioaktiven Stoffen, kein direktes Gegenmittel vorhanden
Kontamination: Materialien oder Oberflächen können radioaktive Stoffe aufnehmen, werden selbst jedoch nicht radioaktiv
Inkorporation: Aufnahme radioaktiver Substanzen durch Inhalation oder Ingestion
Abschirmung: Je nach Strahlungsart eingeschränkt durch Einsatzkleidung oder spezielle Materialien möglich
Gefahr melden: Bei Erkennen von Strahlungshinweisen sofortige Meldung und Anforderung von Spezialkräften (z. B. ABC-Zug, Strahlenschutzexperten)
Exposition verhindern:Kontamination und Inkorporation vermeiden (Atemschutz, Hautschutz)
PSA nutzen: Persönliche Schutzausrüstung konsequent tragen; bei Kontamination ist eine Dekontamination und Freigabe erforderlich
Sicherer Aufenthaltsort: Möglichst außerhalb des Gefahrenbereichs bleiben, Abstand wahren
Rettung und Versorgung: Patientenrettung nur durch speziell geschulte Kräfte; Versorgung erst nach erfolgter Dekontamination
Dokumentation: Exposition und Maßnahmen lückenlos dokumentieren, enge Zusammenarbeit mit Fachkräften (Strahlenschutz, Medizin, Feuerwehr)
Einsatzstellenhygiene: Strikte Beachtung der Hygieneregeln, um Verschleppung von Kontamination zu verhindern
Chemische Stoffe
Chemische Stoffe können in unterschiedlichen Aggregatzuständen (fest, flüssig, gasförmig) vorliegen und stellen damit eine potenzielle Gefahr für Einsatzkräfte, Betroffene, Tiere, Sachwerte und die Umwelt dar. Abhängig von Art und Konzentration des Stoffes sind teils schwere gesundheitliche Schäden möglich. Daher haben Eigenschutz und strukturiertes Handeln oberste Priorität.
Vorkommen:
Chemische Gefahren zählen zu den ABC-Gefahrstoffen (atomar – biologisch – chemisch). Mögliche Einsatzorte:
Haushalte (z. B. Reinigungsmittel, Gase)
Labore und Forschungseinrichtungen
Transportfahrzeuge mit Gefahrgut
Industrieanlagen
Landwirtschaft (z. B. Düngemittel, Pestizide)
Suizidversuche mit Chemikalien oder Gasen
Während eines Einsatzes können auch neue Stoffe entstehen, z. B. durch:
Vermischung ausgetretener Substanzen
Reaktionen mit Wasser oder Löschmitteln
Verbrennungsprodukte bei Bränden
Auswirkung:
Akute Schädigungen: Haut- und Schleimhautverätzungen, toxische Inhalationseffekte
Systemische Vergiftungen: Organschäden (z. B. Leber, Nervensystem)
Brand- und Explosionsgefahr
Sekundärgefahren durch Kontamination von Personen, Material und Umgebung
Merke
Erkennen
Auf Gefahrgutkennzeichnung achten
Auf Geruch, Verfärbungen, Rauch und Dämpfe achten
Nachweis per Messgerät
Symptome bei betroffenen Personen (z.B. Hautrötungen oder Atemnot)
Tipp
Verhalten bei chemischen Stoffen:
Gefahr melden: Sofortige Meldung und Anforderung von Spezialkräften (z. B. Gefahrstoffzug, ABC-Einheiten)
Exposition verhindern:Kontamination und Inkorporation (z. B. Einatmen, Hautkontakt) unbedingt vermeiden
PSA nutzen: Geeignete persönliche Schutzausrüstung konsequent tragen; kontaminierte PSA muss dekontaminiert und freigegeben werden
Sicherer Aufenthaltsort: Möglichst außerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten
Rettung und Versorgung: Patientenrettung nur durch geschulte Kräfte; Versorgung erst nach erfolgter Dekontamination
Dokumentation: Lückenlose Dokumentation und enge Zusammenarbeit mit Fachkräften (Feuerwehr, Strahlenschutz, Toxikologie, Klinik)
Einsatzstellenhygiene: Strikte Beachtung, um Verschleppung von Gefahrstoffen zu vermeiden
Info
GAMS-Regel
→ Merkhilfe für das Verhalten bei Erkennen von ABC-Gefahrstoffen
Lebensbedrohliche Zwangslagen entstehen, wenn Menschen oder Tiere in Situationen geraten, die eine akute Ansteckungs- oder Verletzungsgefahr darstellen. Auch Einsatzkräfte selbst können im Einsatz zu Betroffenen werden und sind dann wie Patient:innen zu behandeln.
Vorkommen:
Infektionsgefahr: z. B. Ansteckung mit Infektionskrankheiten, Kontamination, Nadelstichverletzungen
Andere Erkrankungen: z. B. akute körperliche Dysfunktionen (Herz-Kreislauf, neurologisch)
Merke
Erkennen
Erkennen: Frühzeitiges Erkennen der Gefahr ist entscheidend
Anamnese: Strukturiert nach SAMPLERS-Schema erheben
Untersuchung: Körperliche Verletzungen strukturiert nach xABCDE-Schema erfassen
Tipp
Verhalten bei Erkrankung / Verletzung:
Das xABCDE-Schema dient der Untersuchung und Therapie von Verletzungen bzw. Erkrankungen
Die weitere Versorgung muss stets individuell am Krankheitsbild orientiert erfolgen
Explosion
Eine Explosion ist eine extrem rasch ablaufende Reaktion (meist Verbrennung oder chemische Reaktion) mit der plötzlichen Freisetzung von Wärmeenergie und/oder einer Druckwelle.
Druckwelle: Plötzlicher Druckanstieg mit strukturellen Gebäudeschäden, möglichen Barotraumen
Akustische und optische Effekte: Knall, Lichtblitze → Trommelfellrupturen, Augenverletzungen
Sekundärgeschosse: Umherfliegende Splitter, Trümmer oder Schrapnelle mit erheblichem Verletzungspotenzial
Chemische Zusatzgefahren: Bei flüssigen oder chemischen Substanzen können Hautreaktionen, Verätzungen oder Vergiftungen hinzukommen
Merke
Erkennen
Erkennen: Gefahrenstelle sorgfältig beobachten, insbesondere bei bestehenden Bränden
Warnsignale: Auf Gefahrstoffsymbole und Kennzeichnungen achten
Tipp
Verhalten bei einer Explosion:
Abstand wahren, Gefahrenbereich nicht betreten
Deckung suchen, um sich vor Druck- und Splitterwirkung zu schützen
Spezialkräfte hinzuziehen (Feuerwehr, Polizei, Sprengstoffexperten) und in enger Abstimmung arbeiten
Eigensicherung beachten, bevor Rettungs- oder Sicherungsmaßnahmen eingeleitet werden
Elektrizität
Elektrizität ist eine potenziell lebensgefährliche Gefahrenquelle an Einsatzstellen. Obwohl sie allgegenwärtig ist, wird ihr Risiko oft unterschätzt. Schutzmaßnahmen oder -einrichtungen können durch Brände, Unfälle oder Umwelteinflüsse beeinträchtigt oder außer Kraft gesetzt sein.
Es wird unterschieden zwischen:
Niederspannung: bis 1.000 V (typisch in Gebäuden)
Hochspannung: über 1.000 V (z. B. Bahnlinien, Freileitungen)
Vorkommen:
Haushalte
Blitzeinschläge
Bahn- und Verkehrsunfälle (inkl. Elektrofahrzeuge)
Brände mit beschädigten Leitungen
Arbeitsunfälle mit Strom
Herabhängende Leitungen nach Unwettern oder Kollisionen
Auswirkung:
Die Schwere der Schädigung steigt mit der Spannungshöhe.
Verbrennungen (Ein- und Austrittsstellen, Strommarken)
Herzrhythmusstörungen (z. B. Kammerflimmern) bis hin zum plötzlichen Tod
Nerven- und Muskelstörungen
Sekundärverletzungen (z. B. Sturz-, Krampfverletzungen)
Gefahr für Einsatzkräfte durch Sekundärkontakt bei Rettungsversuchen
Merke
Erkennen
Anzeichen für Elektrizität (z.B. defekte Stromleitungen) → auf Umgebung achten!
Kennzeichnung von Hochspannungsanlagen mit entsprechenden Warnschildern
Niederspannungsanlagen sind meist nicht gekennzeichnet
Verletzungsmuster (z.B. typische Strommarken)
Tipp
Verhalten bei Gefahren durch Elektrizität:
Eigenschutz beachten!
Abstand halten, Gefahrenbereich absperren
Strom durch Fachkräfte abschalten lassen, bevor Rettungsmaßnahmen erfolgen
Alle Betroffenen nach Stromunfall müssen in ein Krankenhaus gebracht werden (auch bei initial unauffälligem Befund)
Einsturz / Absturz
Der Begriff umfasst das Einstürzen von Gebäuden, Decken oder Trümmerteilen sowie das Herabfallen von Bäumen oder Bauteilen, wodurch Menschen und Tiere verschüttet oder verletzt werden können. Zusätzliche Gefahren entstehen durch beschädigte Wasser-, Gas- oder Stromleitungen.
Vorkommen:
Ein erhöhtes Risiko für Ein- oder Abstürze besteht insbesondere bei:
Unwettereinsätzen (z. B. Verkehrsunfälle bei Sturm, Orkan, Schneelast)
Als Faustformel gilt hier: Der Trümmerschatten ist etwa 1,5-fach so groß wie die Gebäudehöhe
Bei akuter Gefahr den Gefahrenbereich nicht betreten
Verletzungen versorgen
Zusammenarbeit mit Fachkräften (THW, Feuerwehr) sicherstellen
Weitere Gefahren
Biologische Stoffe:
Bei Rettungseinsätzen ist das Risiko einer biologischen Gefährdung besonders hoch. Dazu zählen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten, die auf unterschiedlichen Wegen übertragen werden können, z. B. über Tröpfchen-, Schmier- oder Kontaktinfektionen.
Biologische Stoffe gehören zu den ABC-Gefahrstoffen.
Vorkommen:
Haushalte
Pflegeeinrichtungen
Krankenhäuser
Leichenfunde
Labore
Selten: Einsatz biologischer Kampfstoffe
Auswirkung:
Die Auswirkungen sind stark vom Erreger abhängig und reichen von milden Reaktionen bis hin zu schweren, potenziell tödlichen Erkrankungen.
Merke
Erkennen
Auf entsprechende Symptome bei Patient:innen achten
Warnhinweise an Einsatzort oder durch Leitstelle
Tipp
Verhalten bei biologischen Stoffen:
Schutzmaßnahmen richten sich nach dem zugrunde liegenden Erreger → auf entsprechende PSA achten
Ebenso richtet sich die BehandlungnachdemzugrundeliegendenErreger
Kontaminationen vermeiden und auf Hygiene achten
Je nach Erreger Dokumentation und Meldung
Ertrinken:
Ertrinkungsunfälle treten insbesondere in den Sommermonaten auf, sind jedoch auch im Winter durch das Einbrechen von Eisflächen vorhanden. Neben klassischen Einsatzorten wie Seen, Flüssen und Schwimmbädern besteht bei Überflutungen auch in Kellern ein erhöhtes Risiko. Bereits eine flache Wasseransammlung kann, abhängig vom Bewusstseinszustand, zum Ertrinken führen. Statistisch sind Männer häufiger betroffen, was mit einer erhöhten Risikobereitschaft in Verbindung gebracht wird.
Vorkommen:
Gewässer: Seen, Flüsse, Meer
Schwimmbäder
Keller bei Hochwasser
Auswirkung:
Besonders gefährdet sind:
Personen ohne Schwimmkenntnisse oder in der Schwimmausbildung
Kinder, ältere Menschen, alkoholisierte Personen
Auch geübte Schwimmer:innen, z. B. in starken Strömungen oder Kehrströmungen
Formen des Ertrinkens:
Primäres Ertrinken: Tod im Akutgeschehen
Sekundäres Ertrinken: Lungenödem durch Lungenschädigung nach initialer Rettung
Nasses Ertrinken: Aspiration großer Wassermengen
Trockenes Ertrinken: Laryngospasmus nach Wasserkontakt → Hypoxie bei trockener Lunge
Merke
Erkennen
Initial hektische Schwimmbewegungen, die im Verlauf ausbleiben
Stilles Absinken unter die Wasseroberfläche
Leblos treibende Personen
Bewegungs- oder Bewusstseinsverlust nach Kopfsprung
Untertauchen durch andere Personen
Tipp
Verhalten bei der Gefahr des Ertrinkens:
Zusammenarbeit mit Fachkräften (z.B. Wasserwacht, Rettungsschwimmer:innen)
Maßnahmen richten sich nach entsprechenden Symptomen und Leitlinien
Eigenschutz beachten!
Achtung
Nach einem Ertrinkungsunfall müssen alle Patient:innen für mindestens 24 Stunden stationär überwacht werden, auch bei initial stabiler Situation, aufgrund der Gefahr eines sekundären Ertrinkens.
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Nachbereitung
Hygiene:
Einsatzstellenhygiene beachten → Kontamination und Inkorporation vermeiden
Kein Essen und Trinken im Gefahrenbereich
Regelmäßige Händehygiene (Hände waschen und desinfizieren)
Entsprechende persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Schwarz-Weiß-Trennung, wenn möglich
Kontaminierte Einsatzkleidung wird getrennt von sauberer, nicht-komtaminierter Einsatzkleidung aufbewahrt
Auch die Bereiche, in denen gegessen und getrunken wird, sollten nicht in kontaminierter Kleidung aufgesucht werden
Einsatznachbesprechung / Reflexion:
Einsatznachbesprechungen sind wichtig, um das Erlebtezu verarbeiten und sich stetigzuverbessern. Bei sehr belastendenEinsätzen findet die Nachbesprechungeventuellin Begleitung eines speziell geschulten Teams (PSNV-E-Team) statt.
Merke
Wichtige Regeln der Einsatznachbesprechung
Jede:r hat den Einsatz anders wahrgenommen
Jede:r darf sagen, wie Dinge wahrgenommen wurden
Es gibt kein Richtig oder Falsch
Kompetenzen und Ausbildungen spielen hier keine übergeordnete Rolle
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Prüfungswissen
Verhalten an der Einsatzstelle:
Ersteinschätzung mithilfe des SSSS-Schemas
Absicherung der Einsatzstelle:
Initial Fahrzeug mit Abstand und Warnsignal abstellen
Ansonsten durch Feuerwehr und Polizei
Lagemeldung:
Präzise Lagemeldungen an die Leitstelle
Regelmäßige Lagemeldungen (v.a. bei Änderungen)
Info
Lagemeldung auf Sicht
Bestätigung der Funktionsübernahme (z.B. 1. RTW)
Einsatzort bestätigen
Offensichtliche Lage → bspw.: Anzahl Verletzter, Art des Ereignisses, Anzahl der verunfallten Fahrzeuge, etc.
Anfahrende Fahrzeuge ausreichend, weitere benötigt
Potenzielle Gefahren → Nachalarmierung Fachkräfte
Beispiel: Status 5 oder 0 (je nach Leitstelle) → Sprechaufforderung
„Rotkreuz Herrsching 71/1 mit Lage auf Sicht und übernehmen Funktion 1. RTW. Einsatzort bestätigt, ausgedehnter Dachstuhlbrand, ein Haus betroffen. 4 Personen betroffen und viele Schaulustige. Feuerwehr und Polizei benötigt (falls Alarmierung nicht bekannt), weiteres in Kürze. Ende“
Fahrzeugaufstellung:
Fischgrätmuster bei mehreren Fahrzeugen
Feuerwehrfahrzeuge und Drehleiter haben bestimmte Aufstellorte
Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften:
Schnittstellenmanagement
Regelmäßige Lagebesprechungen
Klare Kommunikation
Patient:innendokumentation:
Verletztenanhängekarten mit Sichtungskategorie bei MANV
Präzise Patient:innendokumentation
Gefahren an der Einsatzstelle:
Gefahr
Beschreibung
Atemgifte
Unsichtbare toxische Gase
Schädigung der Atemwegsorgane bei Inhalation
Angstörungen
Personen in Panik oder Angst
Individuen oder auch Menschenmassen
Gefahr durch unkontrolliertes Verhalten
Ausbreitung
Unterschiedliche Gefahren haben das Potential zur Ausbreitung
Atomare Strahlung
Unsichtbare Gefahr
Kurz- und Langzeitschäden möglich
Chemische Stoffe
Toxisch, ätzend, entzündliche Stoffe
Erkrankung / Verletzung
Lebensbedrohliche Zwangslagen
Traumatische Verletzungen, Infektionsgefahren
Explosion
Plötzliche Druckwelle, Hitze oder Splitter
Elektrizität
Gefahr durch Nieder- und Hochspannungsleitungen
Gefahr für Verbrennungen und Herzrhythmusstörungen
Einsturz / Absturz
Gefahr des Einstürzen, Abstürzen, Herunterfallen, Abrechen von Gegenständen oder Gebäuden
Gefahr der Verschüttung
Biologische Stoffe
Kontaminations- und Infektionsgefahr
Ertrinken
Primäres und Sekundäres Ertrinken
Nasses oder trockenes Ertrinken
Hygiene:
Einsatzstellenhygiene beachten!
Einsatznachbesprechung:
Ggf. in Begleitung eines PSNV-E-Teams
Für Verbesserung und Verarbeitung relevant
Merke
Wichtige Regeln der Einsatznachbesprechung
Jede:r hat den Einsatz anders wahrgenommen
Jede:r darf sagen, wie Dinge wahrgenommen wurden
Es gibt kein richtig oder falsch
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