Mobilisation stellt einen essenziellen Bestandteil der pflegerischen Versorgung dar, um die Beweglichkeit und Mobilität der Patienti:nnen zu fördern oder zu erhalten. Sie trägt maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität, zur Prävention von Komplikationen und zur Förderung der Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen bei. Eine gut durchgeführte Mobilisation kann nicht nur die körperliche Gesundheit unterstützen, sondern auch psychische und soziale Aspekte positiv beeinflussen. Pflegekräfte sind oft die wichtigsten Begleiter in diesem Prozess, da sie die Patient:innen motivieren und anleiten, wodurch eine positive und sichere Mobilisation ermöglicht wird.
DefinitionMobilität umfasst körperliche Bewegung und Positionswechsel in unterschiedlichen Lebensbereichen. Dazu zählen Bewegungen im Bett, Transfers, Gehen und das Nutzen von Hilfsmitteln, um größtmögliche Bewegungsfreiheit im Alltag zu gewährleisten
- Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität“, Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege
- Al Abtah et al.: I care Krankheitslehre. Georg Thieme Verlag KG 2020, ISBN: 978-3-132-41824-0
- Al-Abtah et al: I care Pflege. Georg Thieme Verlag 2020, ISBN: 978-3-132-41828-8
