Hämorrhoiden sind pathologische Vergrößerungen des arteriell gespeisten Corpus cavernosum recti (Plexus hämorrhoidales superior) proximal der Linea dentata. Es handelt sich um eine Pathologie, die vor allem bei älteren Menschen auftritt und eine häufige Ursache für gastrointestinale Blutungen darstellt. Sie sind nicht zu verwechseln mit den rektalen Varizen (= erweiterte Venen), die zum Beispiel durch portale Hypertension hervorgerufen werden können. Da der Begriff Hämorrhoiden uneinheitlich verwendet wird, haben wir in der folgenden Tabelle die verschiedenen Definitionen einmal aufgeführt:
- S3-Leitlinie Hämorrhoidalleiden, Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie e.V. (DGK)
- S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom, Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und Deutschen Krebshilfe




