Der Herzzyklus beschreibt den Ablauf der Kontraktions- und Entspannungsphasen des Herzens.
- Der Zyklus beginnt mit der Diastole, in der sich die Vorhöfe und die Kammern entspannen und sich mit Blut füllen
- Die Diastole endet mit der Vorhofkontraktion, die das Blut in die Kammern befördert
- In der Systole kontrahieren sich die Kammern, um das Blut in den Lungen- und Körperkreislauf zu pumpen
- Die Kontraktion der linken Kammer ist stärker als die der rechten Kammer, da sie gegen den höheren Widerstand des Körperkreislaufs arbeiten muss (rechte Kammer = Lungenkreislauf; linke Kammer = Körperkreislauf)
- Nach der Systole folgt wieder die Diastole und der Zyklus beginnt von vorne
- Der Herzzyklus wird durch das Reizleitungssystem des Herzens gesteuert (siehe Erregungsbildungs- und leitungssystem)
- Die verschiedenen Schrittmacherzellen im Herzen geben regelmäßige elektrische Impulse ab, die zu den Kontraktionen führen
- Der Herzzyklus kann durch verschiedene Faktoren wie das vegetative Nervensystem, Hormone und Elektrolyte beeinflusst werden
MerkeDiastole: Entspannung, das Herz füllt sich mit Blut
Systole: Kontraktion oder Schlag, das Herz pumpt das Blut aus den Herzkammern
