Die Pharmakologie des Knochenstoffwechsels beschäftigt sich mit der Wirkung von Medikamenten auf den Aufbau und den Abbau von Knochengewebe. Der Knochenstoffwechsel ist ein komplexer Prozess, der von verschiedenen Faktoren wie Mineralstoffen (Calcium, Bisphosphonate), Hormonen (Parathormon, Calcitonin), Vitaminen (Vitamin D) und Zellen (Osteoblasten, Osteoklasten) reguliert wird. Durch die gezielte Beeinflussung dieser Faktoren können Medikamente den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen und so zur Vorbeugung und Behandlung von Knochenerkrankungen wie Osteoporose beitragen. Ein wichtiger Baustein der Osteoporosetherapie ist zusätzlich eine regelmäßige körperliche Aktivität.
- Freissmuth et al.: Pharmakologie und Toxikologie. Springer 2012, ISBN: 978-3-642-12353-5.
- Karow, Lang-Roth: Allgemeine und Spezielle Pharmakologie und Toxikologie 2012
- Lüllmann et al.: Pharmakologie und Toxikologie. 15. Auflage Thieme 2002, ISBN: 3-133-68515-5
- Wehling: Klinische Pharmakologie. 2. Auflage Thieme 2011, ISBN: 978-3-131-60282-4

