Die körperliche Untersuchung der Lunge umfasst Inspektion, Palpation, Perkussion und Auskultation. Bei der Inspektion wird die Atembewegung, Hautfarbe und Thoraxform beurteilt. Die Palpation dient der Feststellung von Thoraxbewegungen und Vibrationen (Stimmfremitus). Die Perkussion ermöglicht die Unterscheidung zwischen luftgefülltem und festem Gewebe durch Abklopfen des Thorax, wobei ein sonorer Klopfschall normal ist und Dämpfung auf Flüssigkeit oder Gewebeverdichtung hinweist. Die Auskultation erfolgt mit dem Stethoskop zur Beurteilung der Atemgeräusche, wobei normale vesikuläre Atemgeräusche von pathologischen Geräuschen wie Rasselgeräuschen, Giemen oder Stridor unterschieden werden. Diese Untersuchung hilft, Erkrankungen wie Pneumonie, Pleuraerguss oder obstruktive Lungenerkrankungen zu diagnostizieren.
- S1-Leitlinie: Interdisziplinäre Diagnostik interstitieller Lungenerkrankungen im Erwachsenenalter, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)
- S3-Leitlinie: Behandlung von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie, Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der PaulEhrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG), der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI), der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), der Gesellschaft für Virologie (GfV), des Kompetenznetzwerks CAPNETZ, der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (ÖGIT), der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) und der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie (SGInf)
- S3-Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten mit nosokomialer Pneumonie, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)








