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Nerven der unteren Extremität

EP
27 Minuten Lesezeit

Die Innervation der unteren Extremität erfolgt über die Rami ventrales der Spinalnerven des Lenden- und Kreuzabschnitts (Th12-S4) des Plexus lumbosacralis. Der Plexus lumbosacralis wird weiter in Plexus lumbalis (Th12-L4) und Plexus sacralis (L4-S4) unterteilt.

Äste des Plexus lumbalis:

  • N. iliohypogastricus
  • N. ilioinguinalis
  • N. genitofemoralis
  • N. cutaneus femoris lateralis
  • N. femoralis
  • N. obturatorius
  • Rr. musculares

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Plexus lumbalis

Äste des Plexus sacralis:

  • N. gluteus superior
  • N. gluteus inferior
  • N. cutaneus femoris posterior
  • N. ischiadicus
  • N. pudendus
  • Rr. musculares

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Plexus sacralis

Äste des Plexus lumbosacralis:

Äste des Plexus lumbosacralis – Übersicht der Lumbalnerven

 

Einleitung

Der Plexus lumbalis ist hauptsächlich für die Versorgung der Muskeln und Hautbereiche im proximalen, ventralen Abschnitt der unteren Extremität zuständig, insbesondere für die Vorderseite des Oberschenkels. Der M. quadratus lumborum, M. psoas major und minor, M. iliacus und Mm. intertransversarii lumborum werden aus direkten Ästen des Plexus lumbalis innerviert.

N. iliohypogastricus:

Ursprung
  • Th12-L1 (Plexus lumbalis)
Verlauf
  • Verläuft an der Vorderfläche des M. quadratus lumborum
  • Zieht zwischen M. transversus abdominis und M. obliquus internus abdominis
  • Verläuft kranial des Lig. inguinale entlang nach medial
Äste
  • Rr. musculares
  • R. cutaneus lateralis
  • R. cutaneus anterior
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch (Rr. musculares):
    • Kaudale Anteile des M. transversus abdominis und M. obliquus internus abdominis
  • Sensibel:
    • Laterales Gebiet der Hüfte (R. cutaneus lateralis)
    • Kraniales Gebiet des Leistenbandes (R. cutaneus anterior)

Ansicht von ventral

N. iliohypogastricus

N. ilioinguinalis

Ursprung
  • L1 (Plexus lumbalis)
Verlauf
  • Zieht hinter dem M. psoas major auf dem M. quadratus lumborum nach kaudal
  • Durchdringt den M. transversus abdominis nach ventral (oberhalb der Crista iliaca)
  • Parallel des Leistenbandes zieht er nach medial zum
    Leistenkanal (Canalis inguinalis)
  • Mann: Er durchquert mit dem Samenstrang (Funiculus spermaticus) den Leistenkanal und zieht zum Hoden (Skrotum)
  • Frau: Er durchquert mit dem Lig. teres uteri den Leistenkanal und zieht zu den großen Schamlippen (Labia majora)
Äste
  • Rr. musculares
  • Nn. scrotales anteriores (Mann) / Nn. labiales anteriores (Frau)
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch (Rr. musculares):
    • Kaudale Anteile des M. transversus abdominis und M. obliquus internus abdominis
  • Sensibel (Nn. scrotales anteriores bzw. Nn. labiales anteriores):
    • Ventralen Skrotumanteile bzw. große Vulvalippen

Ansicht von ventral

N. ilioinguinalis

N. genitofemoralis

Ursprung
  • L1-L2 (Plexus lumbalis)
Verlauf
  • Durchdringt den M. psoas major nach ventral und teilt sich in einen 
    R. genitalis und R. femoralis
  • R. genitalis: verläuft im Funiculus spermaticus (Mann) bzw. mit dem Lig. teres uteri (Frau) im Leistenkanal
  • R. femoralis: verläuft durch die Lacuna vasorum zum Hiatus saphenaus
Äste
  • R. femoralis
  • R. genitalis
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch (R. genitalis):
    • M. crewmaster
  • Sensibel:
    • Skrotum bzw. äußere Labien (R. genitalis)
    • Innenseite des Oberschenkels (R. femoralis)

Ansicht von ventral

N. genitofemoralis

N. cutaneus femoris lateralis

Ursprung
  • L2-L3 (Plexus lumbalis)
Verlauf
  • Tritt durch den M. psoas major und verläuft auf dem M. iliacus
  • Zieht unterhalb des Leistenbandes 
    (medial der Spina iliaca anterior superior) durch den lateralen Teil der Lacuna musculorum und gelangt zur seitlichen Oberfläche des Oberschenkels
Faserqualität
  • Somatosensibel
Innervationsgebiet
  • Sensibel:
    • Haut des lateralen Oberschenkels
    • Kaudale Glutealregion
Klinik
  • Die Meralgia paraesthetica ist ein Nervenkompressionssyndrom, das zu Schmerzen und Gefühlsstörungen am anterolateralen Oberschenkel führt. Es entsteht durch die Einklemmung des Nervus cutaneus femoris lateralis, der an der äußeren Vorderseite des Oberschenkels verläuft

Ansicht von ventral

N. cutaneus femoris lateralis

N. femoralis

Ursprung
  • L1-L4 (Plexus lumbalis)
Verlauf
  • Verläuft zwischen M. psoas major und M. iliacus nach kaudal und zieht in der Lacuna musculorum unter dem Leistenband durch in das Trigonum femorale. Von dort gibt er eine Reihe von Ästen ab
  • Der längste dieser Äste ist der Nervus saphenus, der zusammen mit der Arteria femoralis und der Vena femoralis durch den Adduktorenkanal (Canalis adductorius) verläuft
  • Der N. saphenus durchdringt das Septum intermusculare vastoadductorium nach ventral und medial
  • Superficial des Oberschenkels zieht er zum Unterschenkel
Hauptäste
  • Rr. musculares
  • Rr. cutanei anteriores
  • N. saphenus
Faser-qualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch (Rr. musculares):
    • M. iliopsas, M. pectineus, M. quadriceps femoris, M. sartorius
  • Sensibel:
    • Vorderseite des Oberschenkels (Rr. cutanei anteriores)
    • Medialer Unterschenkel (R. infrapatellaris) und Fuß (Rr. cutanei cruris mediales)
Klinik
  • Läsion des N. femoralis:
    • Beugung im Hüftgelenk und Streckung im Kniegelenk gestört
    • Schweißsekretionsstörungen im Versorgungsgebiet

Ansicht von ventral

N. femoralis

Ansicht von ventral

N. femoralis

N. obturatorius

Ursprung
  • L2-L4 (Plexus lumbalis)
Verlauf
  • Verläuft medial des M. psoas major und unterkreuzt die Vasa iliaca
  • Tritt durch den Canalis obturatorius (mit A. und V. obturatoria) zum medialen Oberschenkel
  • Teilt sich in seine beiden Endäste: R. anterior, R. posterior
  • R. anterior zieht vor dem M. adductor brevis nach kaudal und endet letztendlich als R. cutaneus
Äste
  • Rr. musculares
  • R. anterior
    • R. cutaneus
  • R. posterior
Faser-qualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch:
    • R. anterior: M. gracilis, M. pectineus (gemeinsam mit N. femoralis), M. adductor longus, M. adductor brevis,
    • R. posterior: M. adductor magnus, M. obturatorius, M. adductor minimus (gemeinsam mit N. tibialis)
  • Sensibel:
    • R. cutaneus: distales Drittel des medialen Unterschenkels
Klinik
  • Läsion des N. obturatorius:
    • Adduktorenschwäche
    • Innenrotation und Sensibilität der Innenseite des distalen Oberschenkels gestört

Ansicht von ventral; Rechts: Ansicht von medial

N. obturatorius

Ansicht von ventral

N. obturatorius

Der Plexus sacralis befindet sich ventral des Kreuzbeins. Er wird von den Spinalnerven L4-S4 gebildet. Er versorgt die Rückseite des Oberschenkels, den Unterschenkel und den gesamten Fuß. Der M. piriformis, Mm. gemelli,
M. obturatorius internus und der M. quadratus femoris werden aus direkten Ästen des Plexus sacralis innerviert.

Ursprung
  • L4-S1 (Plexus sacralis)
Verlauf
  • Verläuft durch das Foramen suprapiriforme (der M. piriformis unterteilt das Foramen ischiadicum majus in ein Foramen suprapiriforme und Foramen infrapiriforme) nach dorsal/lateral zwischen dem M. gluteus medius und minimus und teilt sich dort in seine Äste
Äste
  • R. superior
  • R. inferior
Faserqualität
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch:
    • M. gluteus medius, M. gluteus minimus, M. tensor fasciae latae
Klinik
  • Bei einer Schädigung durch eine fehlerhafte intragluteale Injektion kommt es zum Trendelenburg-Zeichen

N. gluteus superior

Ursprung
  • L4-S1 (Plexus sacralis)
Verlauf
  • Verläuft durch das Foramen suprapiriforme (der M. piriformis unterteilt das Foramen ischiadicum majus in ein Foramen suprapiriforme und Foramen infrapiriforme) nach dorsal/lateral zwischen dem M. gluteus medius und minimus und teilt sich dort in seine Äste
Äste
  • R. superior
  • R. inferior
Faserqualität
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch:
    • M. gluteus medius, M. gluteus minimus, M. tensor fasciae latae
Klinik
  • Bei einer Schädigung durch eine fehlerhafte intragluteale Injektion kommt es zum Trendelenburg-Zeichen

Sagittalschnitt eines männlichen Beckens

N. gluteus superior

Ansicht von dorsal

N. gluteus superior

N. gluteus inferior

Ursprung
  • L5-S2 (Plexus sacralis)
Verlauf
  • Verläuft durch das Foramen infrapiriforme und zieht zum M. gluteus maximus
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervationsgebiet
  • Motorisch: M. gluteus maximus
  • Sensibel: Seitliche Glutealregion

N. cutaneus femoris posterior

Ursprung
  • S1-S3 (Plexus sacralis)
Verlauf
  • Verläuft durch das Foramen infrapiriforme (unterhalb des M. piriformis)
  • Auf Höhe des Tuber ischiadicum gibt er Nn. clunium inferiores ab, die am kaudalen Teil des M. gluteus maximus nach medial ziehen
  • Weiter kaudal entspringen die R. perineales, die sensibel die Dammregion versorgen
  • Zwischen dem M. biceps femoris und dem M. semitendinosus ziehen die restlichen Fasern zum dorsalen Oberschenkel
  • Schließlich gelangt er unter der Fascia lata zur Kniekehle
Äste
  • Nn. clunium inferiores
  • Rr. perineales
Faserqualität
  • Somatosensibel
Innervationsgebiet
  • Sensibel:
    • Oberschenkelhinterseite
    • Obere Wade
    • Untere Glutealregion
    • Hinterer Teil des Perineums

Ansicht von dorsal

N. cutaneus femoris posterior

N. ischiadicus

Ursprung
  • L4-S3 (Plexus sacralis)
Verlauf
  • Verlässt das kleine Becken durch das Foramen infrapiriforme (unterhalb des M. piriformis)
  • Verläuft unter dem M. gluteus maximus und auf dem 
    M. quadratus femoris zum Oberschenkel
  • Zieht zur Kniekehle und teilt sich in seine beiden Hauptäste
Äste
  • N. fibularis communis
  • N. tibialis
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomorisch
Innervationsgebiet
  • Siehe im folgenden

Ansicht von dorsal

N. ischiadicus

N. tibialis (Ast des N. ischiadicus)

Ursprung
  • L4-S3 (Plexus sacralis) aus dem N. ischiadicus
Verlauf
  • Entspringt auf der dorsalen, distalen Seite des Oberschenkels aus dem N. ischiadicus
  • Verläuft durch die Kniekehle unter dem M. gastrocnemius, wo der N. cutaneus surae medialis abzweigt
  • Daraufhin zieht er unter dem M. soleus nach kaudal und verläuft zwischen M. soleus und M. tibialis posterior
  • Verläuft in der tiefen Flexorenloge zur Rückseite des Malleolus medialis im Canalis malleolaris (Tarsaltunnel) und zieht zur Plantarseite des Fußes
  • Dort zweigt er in die beiden Endäste N. plantaris medialis und lateralis ab
    • Der N. plantaris medialis zieht auf dem M. quadratus plantae zur Mitte des Fußes und teilt sich schließlich in 3 Nn. digitales plantares communes, deren Endäste (Nn. digitales plantares proprii) die Zehenzwischenräume und die Zehen 1. bis 4. sensibel versorgen
    • Der N. plantaris lateralis zieht von medial nach lateral auf dem 
      M. quadratus plantae und teilt sich in einen R. profundus und R. superficialis
      • Der R. superficialis endet als Nn. digitales plantares communes und Nn. digitales plantares proprii
Äste
  • N. cutaneus surae medialis
  • Rr. musculares (Kniekehle)
  • Rr. musculares (Unterschenkel)
  • Rr. calcanei
  • N. plantaris medialis, N. plantaris lateralis
    • Rr. musculares, Nn. digitales plantares communes
    • Nn. digitales plantares proprii
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervations-
gebiet
  • Motorisch:
    • Rr. musculares: M. gastrocnemius, M. adductor magnus, M. soleus, 
      M. plantaris, M. tibialis posterior, M. popliteus, M. flexor digitorum longus, M. flexor hallucis longus
    • Nn. plantares: Kurze Zehenmuskeln
  • Sensibel:
    • N. cutaneus surae medialis und Rr. calcanei medialis und laterales: Haut der Wade und Ferse
    • Nn. digitales plantares communes: Zehenzwischenräume, Zehen 1. bis 4.
    • Nn. digitales plantares proprii: Zehenzwischenräume, Zehen 4. bis 5.
Klinik
  • Sensibilität und Schweißsekretion der Fußsohle und Ferse gestört
  • Zehenflexion aufgehoben
  • Schädigung proximal des Knies: Zehenstand (durch Funktionsverlust des M. ticeps surae) nicht möglich

Ansicht von dorsal

N. tibialis

Ansicht von plantar

Äste des N. tibialis an der Fußsohle

N. fibularis communis (Ast des N. ischiadicus)

Ursprung
  • L4-S2 (Plexus sacralis) aus dem N. ischiadicus
Verlauf
  • Gibt an der lateralen Kniekehle den N. cutaneus surae lateralis ab
  • Der N. cutaneus surae lateralis innerviert sensibel den lateralen Unterschenkel und zweigt den R. communicans fibularis ab. Dieser vereinigt sich mit dem N. cutaneus surae medialis zum N. suralis
  • Der N. fibularis communis zieht dann medial des M. biceps femoris und seiner Sehne dorsal des Caput fibulae um das Collum fibulae herum in die Fibularisloge. Von dort zieht er nach ventral und innerviert den
    M. fibularis longus. Ab hier teilt er sich in:
    • N. fibularis superficialis: verläuft proximal zwischen der Fibula und dem M. fibularis longus. Distal gelangt er zwischen dem M. fibularis brevis und M. fibularis longus zum dorsalen Fuß
    • N. fibularis profundus: Zieht durch die Peroneusloge (Fibularisloge) und nach Durchtritt durch das Septum intermusculare anterius verläuft er an der Vorderseite des Unterschenkels unterhalb des M. extensor digitorum longus in der Extensorenloge lateral des 
      M. tibialis anterior mit der A. tibialis anterior nach kaudal
Äste
  • N. cutaneus surae lateralis
  • R. communicans fibularis
  • N. fibularis superficialis:
    • Rr. musculares
    • N. cutaneus dorsalis medialis
    • N. cutaneus dorsalis intermedius
  • N. fibularis profundus:
    • Rr. musculares
    • N. cutaneus hallucis lateralis, N. cutaneus digiti secundi medialis
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervations-
gebiet
  • N. cutaneus surae lateralis:
    • Haut an der lateralen und teilweise dorsalen Seite des Unterschenkels
  • N. fibularis superficialis:
    • M. fibularis longus, M. fibularis brevis
    • Haut des medialen Fußrückens
    • Zehenzwischenräume zwischen 2. bis 5.
  • N. fibularis profundus:
    • Extensoren des Unterschenkels und Fußes
    • Sensibel den Zehenzwischenraum zwischen 1. und 2. Zehe („Flip-Flop-Areal“)
Klinik
  • Ein sogenannter Steppergang entsteht durch eine Schädigung des 
    N. fibularis profundus, durch die fehlende Innervation der Dorsalextensoren des Fußes

Ansicht von dorsal

N. fibularis communis

Ansicht von ventral

N. fibularis communis und seine Äste
N. fibularis communis und seine Äste

N. pudendus

Ursprung
  • S2-S4 (Plexus sacralis)
Verlauf
  • Verläuft laterodorsal aus dem Becken
  • Zieht durch das Foramen infrapiriforme nach dorsal und verlässt das Becken
  • Dreht sich um die Spina ischiadica und tritt durch das Foramen ischiadicum minus wieder ins Becken ein
  • Er tritt in die Fossa ischioanalis ein und zieht an deren Seitenwand im Canalis pudendalis (= Alcock-Kanal, eine Duplikatur der Faszie des M. obturatorius internus) in Richtung Symphyse
  • Von dort gehen mehrere Äste ab:
    • Nn. rectales inferiores: ziehen im Canalis pudendalis nach medial und mit der A. rectalis inferior in Richtung des Mastdarms
    • Nn. perineales: ziehen nach medial. Man unterscheidet oberflächliche sensible und tiefe motorische Äste
    • N. dorsalis penis bzw. N. dorsalis clitoridis: Ist der Endast des N. pudendus. Das Diaphragma urogenitale und der Musculus transversus perinei profundus werden von ihm durchbrochen und er gibt Äste an das Corpus cavernosum penis/clitoridis ab. Er verläuft unterhalb der Symphyse bis zur Clitoris. Auf der Rückseite des Penis verläuft er bis zur Glans penis
Äste
  • Nn. rectales inferiores
  • Nn. perineales
  • N. dorsalis penis bzw. N. dorsalis clitoridis
Faserqualität
  • Somatosensibel
  • Somatomotorisch
Innervations-
gebiet
  • Motorisch:
    • M. sphincter ani externus, M. bulbospongiosus, M. ischiocavernosus, M. transversus perinei superficialis, M. transversus perinei profundus, M. sphincter urethrae
  • Sensibel:
    • Nn. rectales inferiores: Haut um den Anus
    • Nn. perineales: dorsales Skrotum bzw. äußere Labien
    • N. dorsalis penis: Schwellkörper und Penishaut
    • N. dorsalis clitoridis: Schwellkörper und Klitorishaut

Schematische Darstellung des Verlaufs des N. pudendus

N. pudendus

Ansicht von dorsal

N. pudendus

Sagittalschnitt eines männlichen Beckens

N. pudendus
Sensible Innervation der unteren Extremität

Plantare Ansicht

Sensible Innervation des Fußes
Zuletzt aktualisiert am 16.07.2026
Muskeln der unteren Extremität
Gefäße der unteren Extremität
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