Ödeme sind Flüssigkeitseinlagerungen im interstitiellen Raum der Gewebe. Ein Ödem ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom einer Erkrankung. Ödeme können z.B. kardial bedingt sein und im Rahmen einer Herzinsuffizienz auftreten. Man unterscheidet periphere Ödeme und innere Ödeme. Im Rahmen einer Herzinsuffizienz kann es z.B. zu Unterschenkelödemen (periphere Ödeme), aber auch zu einem Lungenödem (inneres Ödem) kommen. Periphere Ödeme
sind in der Regel ab einer Flüssigkeitseinlagerung von 2 Litern sichtbar. Es gibt viele weitere Ursachen, an die man differenzialdiagnostisch denken sollte, so kann z.B. ein Albuminmangel zu generalisierten Ödemen mit einer Beteiligung der Augenlieder führen.
Von einem Ödem ist der Erguss zu unterscheiden. Bei diesem kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung in einer präformierten Körperhöhle (z.B. Pleuraerguss).
- S3-Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz, Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
- S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und Lungenembolie, Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)






