Parkinson-Medikamente sind Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Parkinson, einer neurodegenerativen Erkrankung, die durch den Verlust dopaminerger Neuronen gekennzeichnet ist. Die wichtigsten Medikamente sind Levodopa (L-Dopa), das im Gehirn zu Dopamin umgewandelt wird, und Dopamin-Agonisten wie Pramipexol und Ropinirol, die direkt die Dopaminrezeptoren stimulieren. MAO-B-Hemmer wie Selegilin und Rasagilin verlangsamen den Abbau von Dopamin, während COMT-Hemmer wie Entacapon die Wirkung von Levodopa verlängern. Diese Medikamente zielen darauf ab, das Dopamin-Gleichgewicht im Gehirn wiederherzustellen und die motorischen Symptome wie Rigor, Tremor, Akinese (verlangsamte Bewegungen) und posturale Instabilität zu verbessern. Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Schwindel und Halluzinationen.
- Freissmuth et al.: Pharmakologie und Toxikologie. Springer 2012, ISBN: 978-3-642-12353-5.
- Karow, Lang-Roth: Allgemeine und Spezielle Pharmakologie und Toxikologie 2012
- Lüllmann et al.: Pharmakologie und Toxikologie. 15. Auflage Thieme 2002, ISBN: 3-133-68515-5
- Wehling: Klinische Pharmakologie. 2. Auflage Thieme 2011, ISBN: 978-3-131-60282-4

