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Rettungs- und Transporttechniken (RD)

Rettungstechniken, Transporttechniken
48 Minuten Lesezeit

Im Rettungsdienst spielen Transport- und Rettungstechniken eine zentrale Rolle für die sichere und effiziente Versorgung von Patient:innen. Notfallsanitäter:innen und Rettungssanitäter:innen müssen in der Lage sein, sowohl einfache als auch komplexe Rettungstechniken situationsgerecht anzuwenden – etwa die schonende Rettung bei Wirbelsäulenverletzungen oder die Sofortrettung bei akuter Lebensgefahr. Dazu gehören der sachgerechte Umgang mit Tragehilfen wie Schaufeltrage, Spineboard oder Vakuummatratze sowie das korrekte Umlagern und Fixieren von Patient:innen. Ebenso sind Kenntnisse über technische Rettungen aus Fahrzeugen oder Höhen erforderlich, häufig in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

Entscheidend ist dabei stets die Priorisierung zwischen Patient:innenschutz, Eigenschutz und zeitkritischer Versorgung. Zusätzlich müssen ergonomische Prinzipien beachtet werden, um Eigenschäden zu vermeiden. 

Der Artikel vermittelt grundlegende Techniken, praktische Tipps und typische Fehlerquellen und bereitet euch praxisnah auf häufige Einsatzsituationen vor.

 Merke
Kommunikation

Eine klare, laute und eindeutige Kommunikation im Team ist entscheidend für die Patient:innensicherheit und den Eigenschutz. Kommandos wie „heben“, „senken“ oder „Stopp“ müssen vorher abgesprochen, eindeutig ausgesprochen und von allen Teammitgliedern bestätigt werden. Nonverbale Signale (z.B. Blickkontakt, nicken) unterstützen die Kommunikation zusätzlich.

 Tipp
Wärmeerhalt

Auch bei kurzen Transportzeiten kann es zu einer Auskühlung der Patient:innen kommen – vor allem bei Immobilisation auf kalten Unterlagen wie dem Spineboard. Nutze Decken, Wärmeerhaltungsfolien und ggf. die Heizung des Rettungsmittels frühzeitig. Bereits bei der Erstversorgung sollte auf Wärmeerhalt geachtet werden.

 Info
Zusammenarbeit mit Feuerwehr und anderen Organisationen

Eine effektive Rettung gelingt nur durch kooperative und respektvolle Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und anderen Beteiligten. Ein:e Ansprechpartner:in pro Organisation, regelmäßige Lagebesprechungen und klare Absprachen (z.B. zum Zeitfenster für die Rettung) verbessern die Sicherheit und Effizienz der Maßnahmen erheblich.

 Achtung
Herstellerangaben beachten!

Tragehilfen und Immobilisationshilfsmittel haben spezifische Belastungsgrenzen, Anwendungsweisen und Pflegevorgaben. Lies die Herstellerangaben sorgfältig und halte sie ein – unsachgemäße Anwendung kann zu gefährlichen Situationen oder Materialversagen führen.

1. Rautekgriff

Synonyme: Rettungsgriff, Rautek-Rettungsgriff

Indikation:

  • Schnelles und sicheres Retten aus einem Gefahrenbereich
  • Akute Gefährdungslage
  • Nicht gehfähige oder bewusstlose Person in einem akuten Gefährdungsbereich, bei der keine andere Rettung möglich ist
  • Keine Zeit für eine achsengerechte Rettung mit vollständiger Immobilisation

Kontraindikation:

  • Stabile Patient:innen ohne akute Gefährdungslage
  • Möglichkeit einer alternativen, schonenderen Rettung
 Tipp

Auch für das Aufheben von gestürzten Patient:innen oder das Umlagern bei nicht ausreichendem Personal für andere Techniken kann der Rautek-Griff behilflich sein. 

Rautek-Rettungsgriff

Durchführung:

Liegende Person:

  1. Helfer:in positioniert sich hinter dem Kopf der betroffenen Person
  2. Der Oberkörper wird beidseits unter den Schulterblättern leicht angehoben
  3. Die Arme der helfenden Person werden unter den Achseln der betroffenen Person nach vorne geführt
  4. Ein Arm der betroffenen Person wird gegriffen und mit beiden Händen am Unterarm umklammert (Daumen oben aufliegend!)
  5. Die Person wird rückenschonend angehoben
  6. Bei der Einhelfer:in-Methode bleiben die Fersen der betroffenen Person auf dem Boden → rückwärtslaufend erfolgt die Rettung
  7. Bei der Zweihelfer:innen-Methode können auch die Beine mit angehoben werden
  8. Anschließend Lagerung auf einer Trage, ggf. unter Verwendung von Immobilisationsmaterial

Sitzende Person:

  1. Der Oberkörper der Person wird leicht nach vorne geschoben, um mit den Armen zwischen Rücken und Stuhl hindurchzugreifen
  2. Die Arme der helfenden Person werden unter den Achseln der betroffenen Person nach vorne geführt
  3. Ein Arm der betroffenen Person wird gegriffen und mit beiden Händen am Unterarm umklammert (Daumen oben aufliegend!)
  4. Bei Rettung aus dem Auto: Durch eine leichte Drehbewegung und rückenschonendes Heben erfolgt das Herausziehen
    1. Ein:e zweite:r Helfer:in um die Beine aus dem Fahrzeug zu führen kann sinnvoll sein
  5. Ab dann wie bei liegender Person vorgehen

Benötigtes Material:

  • Ggf. Fahrtrage
  • Ggf. Immobilisationsmaterial (bspw. Vakuummatratze)

Alternativen:

  • In der akuten Gefahrenlage gibt es keine Alternativen
  • Außerhalb akuter Gefahrenlagen richtet sich die Rettung nach dem Gesundheitszustand und der Verletzung der Person
 Achtung
Nur bei akuter Gefahrensituation

Der Rautekgriff sollte nur in akuten Gefahrensituationen angewendet werden!
Er dient dem schnellen Entfernen aus dem Gefahrenbereich und ersetzt keine achsengerechte Rettung oder fachgerechte Immobilisation. Bei stabilen Patient:innen ohne akute Gefahr ist der Rautekgriff medizinisch nicht indiziert, kann jedoch aus logistischen Gründen genutzt werden.

2. Tragetuch

Synonyme: Bergetuch, Rettungstuch

Indikation:

  • Rettung aus unzugänglichem Gelände, engen Wohnungen, Kellern oder Dachböden, insbesondere bei schmalen Treppenverhältnissen
  • Umlagern auf unterschiedlichen Ebenen
  • Rettung von immobilen Patient:innen
  • Stark adipöse Patient:innen

Kontraindikation:

  • Wirbelsäulen- oder Beckenverletzungen
  • Polytrauma
Tragetuch

Durchführung:

  1. Tragetuch neben Patient:in ausbreiten und längs bis zur Hälfte zusammenrollen oder falten
  2. Patient:in wird auf eine Körperhälfte gedreht → an Schulter und Becken drehen
  3. Tragetuch wird mit der eingerollten Seite voran unter dem Körper der Patient:in platziert und so weit es geht darunter geschoben
  4. Patient:in zurück auf den Rücken und nun auf die andere Körperhälfte drehen
  5. Die zusammengerollte oder -gefaltete Tragetuchhälfte wird aufgerollt, sodass die Person final etwa in der Mitte des Tuches zu liegen kommt
  6. Patient:in wieder auf den Rücken drehen
  7. Mit mind. drei Helfer:innen anheben
 Tipp

Das Anheben erfolgt am besten mit zwei Helfer:innen seitlich des Tragetuches. Diese beiden Personen können jeweils einen Griff am Kopf und einen Griff auf Hüfthöhe greifen. Die dritte helfende Person kann die Füße führen. Die Füße gehen im Normalfall voran. 

Benötigtes Material:

  • Tragetuch
  • Fahrtrage

Alternativen:

  • Bei kurzen Strecken → Umbetttuch
  • Schaufeltrage
  • Tragestuhl
 Merke

Der Kopf der betroffenen Person soll sich in den meisten Fällen über dem restlichen Körperniveau befinden. Dafür muss die Person, die die Füße führt, auf einer Treppe vorangehen, wenn es treppab geht. Beim Aufwärtsgehen einer Treppe bilden die Füße wiederum den letzten Teil. 

3. Schaufeltrage

Indikation:

  • Schonende und achsengerechte Aufnahme, Transport und Umlagerung von Patient:innen
  • Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen
  • Verdacht auf Beckenfraktur
  • Umlagerung auf Transportmittel → bspw. auf Vakuummatratze

Kontraindikation:

  • Fehlende Möglichkeit zur korrekten Anwendung → bspw. bei Platzmangel
  • Längere Lagerungen → Druckstellengefahr, unzureichender Liegekomfort
Schaufeltrage

Durchführung:

  1. Vorbereitung:
    1. Ggf. manuelle Fixierung des Kopfes oder Zervikalstütze anlegen
    2. Vorbereitung der Fahrtrage → ggf. mit Vakuummatratze
    3. Vorbereitung der Schaufeltrage → auf die ausreichende Länge verstellen
      1. Hierbei gilt: lieber zu lang als zu kurz. Insgesamt sollte die Länge der Schaufeltrage jedoch ungefähr der Körperlänge entsprechen
  2. Anlage:
    1. Tragenhälften teilen und an den jeweiligen Seiten der Person platzieren
    2. Abwechselnd werden die jeweiligen Körperhälften an Schulter und Becken achsengerecht leicht angehoben → der:die zweite Helfer:in schiebt dabei die Schaufeltragenhälfte vorsichtig unter den Körper
      1. In den meisten Fällen findet dabei eine leichte Drehung auf die Seite der:des Patienten:in statt. Es muss ein achsengerechtes Vorgehen gewählt werden
    3. So lange wiederholen, bis die beiden Hälften sich in der Mitte treffen → sicher verschließen
  3. Mit Gurten sichern und gleichmäßiges rückenschonendes Anheben → Transport und / oder umlagern auf Fahrtrage / Vakuummatratze

Benötigtes Material:

  • Schaufeltrage mit entsprechenden Gurten
  • Fahrtrage
  • Ggf. Vakuummatratze
  • Ggf. Zervikalstütze

Alternativen:

  • Spineboard
  • Kombinationsboard aus Schaufeltrage und Spineboard
  • Rettungskorsett

4. Spineboard

Synonyme: Rettungsbrett

Indikation:

  • Verdacht auf Wirbelsäulentrauma
  • Trauma mit Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinstrübung bei gegebenem Airwaymanagement
  • Polytrauma
  • Rettung aus unwegsamem Gelände
 Info

Auch in der Wasserrettung findet das Spineboard Anwendung. Das ist jedoch ein recht spezialisierter Teil des Rettungsdienstes und wird hier nicht weiter behandelt. 

Kontraindikation:

  • Längere Transportwege: Gefahr der Druckschäden, Hypothermie → Primärrettung → Transport besser in Vakuummatratze
  • Isolierte Extremitätenverletzung
  • Schwangere in Rückenlage → Gefahr des Vena-cava-Kompressionssyndroms
Spineboard

Durchführung:

Es gibt verschiedene Szenarien, hier gehen wir auf die Aufnahme der am Boden liegenden Person ein:

  1. Vorbereitung:
    1. Spineboard mit Gurtsystem und Kopffixierung bereitlegen
    2. Manuelle Fixierung des Kopfes, ggf. zusätzliche Anlage einer Zervikalstütze
    3. Fahrtrage vorbereiten
  2. Anwendung:
    1. Manuelle Fixierung des Kopfes bleibt bestehen→ Kopfhelfer:in hat das Kommando
    2. Spineboard wird seitlich neben der Person positioniert, Überstand am Kopf etwa ⅓ der Länge des Spineboards
    3. Koordiniertes achsengerechtes Drehen des Körpers, an Schulter und Hüfte
    4. Spineboard wird nun am Rücken mit Überstand positioniert
    5. Koordinierte Drehung inkl. Spineboard auf den Rücken
    6. Endgültige Ausrichtung des:r Patient:in auf dem Spineboard durch koordiniertes und gleichmäßiges kopfwärtsschiebender Bewegung → an Schultern und Hüfte

       Info

      Nach der Drehung auf das Spineboard liegt der:die Patient:in meist nicht genau mittig auf dem Spineboard. Da ein seitliches Schieben zu potenziellem Schaden der ggf. verletzten Wirbelsäule führt, wird das Kopfwärtsschieben bevorzugt. 

  3. Fixierung:
    1. Anbringen des Gurtsystems („Spinne")
      1. Gerades Auslegen und Verschieben der Gurte auf die korrekte Position
      2. Schultergurte leicht befestigen
      3. Fußgurte befestigen → mittlere Gurtführung sollte nun straff und mittig gespannt sein
      4. Nach und nach die anderen Gurte einfädeln und leicht festmachen → immer in dieselben Ösen einfädeln
      5. Gurtfixierung erfolgt von oben nach unten:
        1. Brustgurt → hierbei soll die Person einatmen → dann erst festziehen
        2. Beckengurt
        3. Oberschenkelgurt
      6. Gurte auf keinen Gelenken oder Bauch anbringen → Verletzungsgefahr!
    2. Kopffixierung anbringen → auf die manuelle Fixierung kann nach anbringen der Blocks und des Kinn- und des Stirngurtes verzichtet werden
  4. Transport → Spineboard auf der Fahrtrage zusätzlich sichern

Benötigtes Material:

  • Spineboard mit Gurtsystem und Kopffixierung
  • Ggf. Zervikalstütze
  • Fahrtrage

Alternativen:

  • Kombinationsboard, ggf. in Kombination mit Vakuummatratze
  • Schaufeltrage und Vakuummatratze
  • Rettungskorsett
 Merke
Transport

Das Spineboard dient primär der Rettung aus dem Gefahrenbereich (Primärrettung). Für den anschließenden Transport sollte nach Möglichkeit eine Vakuummatratze verwendet werden. Wird das Spineboard dennoch für den Transport eingesetzt, ist auf eine korrekte Fixierung der Patient:in sowie auf die zusätzliche Sicherung auf der Trage zu achten.

Außerdem soll die Liegezeit möglichst kurz sein, da ansonsten insbesondere bei älteren Personen Druckstellen entstehen können. 

5. Kombinationsboard

Synonyme: CombiCarrier®️, Combi-Stretcher®️

→ Kombinationsgerät aus Schaufeltrage und Spineboard

Indikation:

  • Verdacht auf Wirbelsäulentrauma
  • Trauma mit Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinseingetrübt
  • Polytrauma
  • Rettung aus unwegsamen Gelände
  • Umlagerung auf Transportmittel → bspw. auf Vakuummatratze

Kontraindikation:

  • Längere Transportwege: Gefahr der Druckschäden, Hypothermie → Primärrettung → Transport besser in Vakuummatratze
  • Isolierte Extremitätenverletzung
  • Schwangere in Rückenlage → Gefahr des Vena-cava-Kompressionssyndroms
Kombinationsgerät

Durchführung:

Die Anwendung richtet sich nach dem Verletzungsmuster, dem vorhandenen Platzangebot sowie den organisatorischen Möglichkeiten. Die bereits erwähnten Vorgehensweisen für das Spineboard bzw. die Schaufeltrage werden daher hier analog genutzt:

→ Anwendung wie ein Spineboard → siehe Durchführung Spineboard

→ Anwendung wie eine Schaufeltrage → siehe Durchführung Schaufeltrage

Benötigtes Material:

  • Kombinationsgerät mit Gurtsystem und Kopffixierung
  • Ggf. Zervikalstütze
  • Fahrtrage

Alternativen:

  • Spineboard
  • Schaufeltrage mit Vakuummatratze
  • Rettungskorsett

6. Tragestuhl (RTW)

Indikation:

  • Patient:innen mit Bewusstsein und ausreichendem Sitzvermögen
  • Schonender Transport bei nicht gehfähigen Patient:innen und fehlendem Tragenzugang
  • Transport aus Stockwerken, die aufgrund baulicher Gegebenheiten (enge Treppen, kein Aufzug) nicht mit der Fahrtrage erreichbar sind

Kontraindikation:

  • Andere Lagerung erforderlich (bspw. entsprechende Einschränkungen, Verletzungen)
  • Bewusstseinstrübung oder Bewusstlosigkeit
  • Überschrittene Tragelastkapazität
  • Fehlende Möglichkeit zur sicheren Fixierung oder zum rückenschonenden Transport
Tragestuhl RTW

Durchführung:

  1. Tragestuhl seitlich positionieren und Bremsen feststellen
  2. Patient:in mit Hilfe sicher umsetzen
  3. Patient:in auf dem Stuhl sichern
  4. Mit mind. zwei Helfer:innen gleichmäßig anheben, auf rückenschonendes Heben achten
    1. Abwärts: das Gesicht der getragenen Person blickt nach vorne (Füße zuerst)
    2. Aufwärts: das Gesicht der getragenen Person blickt nach hinten (Rücken zuerst) → selten im Rettungsdienst
    3. Wenn verfügbar und Treppe geeignet: Raupenfunktion nutzen, um den Rücken zu entlasten
  5. Patient:in darf sich während dem Transport nirgends festhalten → daher wird der Person am besten ein Gegenstand zum Festhalten gegeben
  6. Nach dem Transport am Fahrzeug → umlagern auf Fahrtrage
 Tipp
Handling Raupe
  • Lass dich vor Ort in die Bedienung der verwendeten Raupe und des Tragestuhls einweisen und übe das Handling außerhalb einer Einsatzsituation
  • Auf geeignete Treppen achten! → Am besten gerade Steintreppen. Holztreppen und leichte Biegung möglich, zu starke Kurven sind für die Raupe nicht geeignet!
  • Mit elektrischen Raupen kann ebenso aufwärts geraupt werden, ansonsten nur abwärts
  • Durchführung:
    • Patient:in auf Tragestuhl umsetzen und fixieren → Hinweis des NICHT Festhaltens während dem Transport
    • Bis zum Treppenanfang fahren → ein:e Helfer:in an den Füßen und ein:e Helfer:in am Rücken
    • Meist müssen die Tragegriffe an den Füßen ausgefahren werden, sowie die Stange hinter dem Kopf entsprechend nach oben ausgefahren werden → ausklappen der Raupe und auf richtige Arretierung achten!
    • Durch leichtes Anheben der Füße wird der Tragestuhl bis kurz vor der Kante nach vorne geschoben und dann nach hinten gekippt → während dieser Phase - gute Kommunikation mit dem Patienten / der Patientin
    • Durch den richtigen Kippwinkel kann nun optimal die Raupe an den Treppenkanten entlang gleiten, dennoch muss der Tragestuhl weiter gehalten werden
  • Unsachgemäßes Verwenden birgt ein hohes Verletzungsrisiko!
 Merke

Bei alten Holztreppen kann es durch die „Raupe“ zu Sachschäden kommen. In diesen Fällen sollte der Stuhl getragen werden, statt die Raupe zu nutzen. 

Benötigtes Material:

  • Tragestuhl
  • Fahrtrage → für anschließenden Transport

Alternativen:

  • Tragetuch
  • Dreiecktuchring
  • Drehleiter
  • Rollstuhl / Rollator
  • Evakuierungsstuhl

7. Drehleiter

Indikation:

  • Rettung aus Höhen und Tiefen, welche mit anderen Rettungsmittel nicht transportfähig sind, beispielsweise:
    • Patient:in unter Reanimation mit einem engen und unpassierbaren Treppenhaus
    • Immobilisierte Patient:innen
    • Nicht anderweitiger sicherer Zugang zugänglich
  • Schnelle Evakuierung selbstständiger Patient:innen aus Höhen (bspw. bei einem Brand)

Kontraindikation:

  • Keine technische Möglichkeit für das sichere Aufstellen der Drehleiter (bspw. Platzmangel, Bodeninstabilität)
  • Gefahr durch Umweltfaktoren und Witterungsbedingungen (bspw. Wind, Sturm, Stromleitung)
  • Patient:innengewicht überschreitet die Belastungsgrenze
Drehleiterrettung

Durchführung:

  1. Lageerkundung und Vorbereitung der Drehleiter durch die Feuerwehr
  2. An der Einsatzstelle in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr → Vorbereitung Patient:in
    1. Selbstständig: bei einem Brand steigt die betroffene Person beispielsweise selbstständig in den Korb ein
    2. Schleifkorbtrage: Patient:in wird in Schleifkorbtrage gelagert → siehe Abschnitt Schleifkorbtrage  → Schleifkorbtrage wird durch eine Wandöffnung auf der Tragehalterung der Drehleiter befestigt
    3. Fahrtrage: Patient:in wird auf Fahrtrageoberteil gelagert → siehe Abschnitt Fahrtrage → Fahrtragenoberteil wird durch eine Wandöffnung auf der Tragehalterung der Drehleiter befestigt
    4. Tiefen: mit Schleifkorbtrage und entsprechenden Höhenrettungssatz
    5. Das verwendete Tragensystem richtet sich nach örtlicher Gegebenheit und Einsatzerfahrung
  3. Entsprechende Tragenvariante von Korbhalterung genommen und Patient:in auf Fahrtrage gelagert
 Info

Die Lagerung auf die jeweiligen Tragensysteme ist immer eine Teamarbeit zwischen dem Rettungsdienst und der Feuerwehr. Die Aufgabe des Rettungsdienstes ist es dabei über die bestehenden Verletzungen, wenn vorhanden, zu informieren und die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten - auch im Lagerungsprozess. Das genaue Handling des Materials ist meist eher Aufgabe der Feuerwehr

Benötigtes Material:

  • Drehleiter mit Krankentragenhalterung
  • Fahrtrage → mit abnehmbaren Oberteil
  • Schleifkorbtrage
  • Ggf. Immobilisationsmaterialien
  • Ggf. entsprechende Höhenrettungssatz zur Tiefenrettung

Alternativen:

  • Baukran
  • Hubschrauber mit Winde
  • Tragetuch
  • Spineboard / Kombinationsboard (kann aufrecht eingesetzt werden – ist jedoch sehr unangenehm)
 Merke

Die Entscheidung zur Anwendung der Drehleiter erfolgt in enger interprofessioneller Abstimmung zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und ggf. Notarzt:ärztin unter Beachtung der Eigensicherung und der medizinischen Dringlichkeit. Eine strukturierte Einsatzvorbereitung, Kommunikation und Nachbereitung (z.B. Materialrückbau, Dokumentation) sind essenziell für den sicheren Ablauf.

 Tipp
Tragenwahl

Die Auswahl der Trage (Fahrtrage oder Schleifkorbtrage) erfolgt in Absprache, wird aber in der Regel von der Feuerwehr getroffen. Dabei ist zu beachten:

  • Die Schleifkorbtrage bietet oft mehr Sicherheit und Komfort für die betroffene Person – besonders bei oben liegender Tragenhalterung am Korb, da eine sichtbare und spürbare Begrenzung vorhanden ist
  • Die Feuerwehr sollte die Trage verwenden, mit der sie am meisten Übung hat – das erhöht die Sicherheit für alle Beteiligten

8. Rollstuhl / Rollator

Indikation:

  • Stark eingeschränkte oder immobile Patient:innen
  • Patient:innen, die bereits sicher am Rollator stehen / sitzen oder in ihrem Rollstuhl sitzenreduziert Umlagerungen

Kontraindikation:

  • Bewusstseinseingetrübte oder unkooperative Patient:innen
  • Geringe Rumpfstabilität mit erhöhter Sturzgefahr
  • Rettungsweg ungeeignet für Rollator oder Rollstuhl (z.B. enge Treppen, unebene Flächen)
Rollstuhl und Rollator

Durchführung:

  1. Patient:in wird mit Unterstützung am Rollator gehend oder im Rollstuhl sitzend bis zur Fahrtrage oder zum Tragestuhl begleitet
  2. Umlagern auf Transportmittel (Fahrtrage, Tragestuhl) mit adäquater Unterstützung

Benötigtes Material:

  • Eigener Rollstuhl oder Rollator der Patient:in
  • Fahrtrage oder Tragestuhl

Alternativen:

  • Tragetuch
  • Bei kurzen Distanzen: Umbetttuch
  • Tragestuhl
  • Fahrtrage
  • Hilfestellung
 Merke
Den Rollstuhl nehmen Sie aber mit, oder?

Viele Patient:innen möchten ihren eigenen Rollstuhl/Rollator mitnehmen. Meist ist das wegen unzureichender Sicherungsmöglichkeiten nicht sicher möglich und muss dann verneint werden. Das ist ein vollkommen normales Prozedere. Die Patient:innen können oft Rollstühle des Krankenhauses nutzen, sollte das eine Sorge sein. 

1. KatSchutz-Trage

Synonym: Katastrophenschutztrage, Krankentransporttrage nach DIN 13024

Indikation:

  • Einsatz bei Großschadensereignissen, Katastrophen oder MANV (Massenanfall von Verletzten und/oder Erkrankten)
  • Transport über kurze bis mittlere Distanzen, insbesondere auf ebenen Flächen
  • Nutzung bei nicht vital bedrohlichen Zuständen, wenn keine anderweitige Immobilisation erforderlich ist

Kontraindikation:

  • Enger Treppenraum, schwierige Geländeprofile
  • Verletzte Patient:innen, die eine adäquate Immobilisation benötigen → im akuten Gefahrenfall kann eine Umlagerung dennoch auf die Katastrophenschutztrage erfolgen, wenn keine andere Option verfügbar ist
KatSchutz-Trage

Durchführung:

  1. Trage seitlich neben Patient:in platzieren
  2. Patient:in mit Unterstützung umlagern (bspw. Hilfestellung oder Heben)
  3. Patient:in zentriert auf der Trage positionieren
  4. Fixierung mit den Gurten
  5. Mit mind. zwei Helfer:innen anheben

Benötigtes Material:

  • KatSchutz-Trage

Alternativen:

  • Tragetuch
  • Umbetttuch → bei kurzen Distanzen
  • Dreiecktuchring
  • Integrierte Tragesysteme Pflegebetten
  • Schleifkorbtrage

2. Evakuierungsstuhl

Synonym: EVAC-Stuhl

Indikation:

  • Transport sitzender Patient:innen über enge Treppenhäuser
  • Evakuierung aus höheren Etagen bei bspw. Ausfall eines Aufzuges
  • Keine Verfügbarkeit des Tragestuhles oder anderer Rettungsmaterialien

Kontraindikation:

  • Instabile Vitalparameter → insbesondere Reanimation
  • Überschreiten der Belastungsgrenze
  • Traumapatient:innen mit Wirbelsäulen- oder Beckenverletzungen
Evakuierungsstuhl

Durchführung:

  1. Stuhl seitlich neben Patient:in positionieren
  2. Patient:in beim Umsetzen unterstützen
  3. Fixierung mit Gurten
  4. Transport mit zwei Helfer:innen, möglichst rückenschonend

Benötigtes Material:

  • Evakuierungsstuhl

Alternativen:

  • Tragestuhl (RTW/KTW)
  • Tragetuch
  • Dreiecktuchring
  • Drehleiter

3. Rettungsboa

Synonym: Rettungs-Boa®️

Indikation:

  • Sitzende oder eingeklemmte Patient:innen mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung (unter Beachtung des Zeitfaktors)
  • Patient:in mit anderen Rettungsmitteln schwer zugänglich

Kontraindikation:

  • Keine sichere Anwendung, fehlende Übung oder Wissen
  • Vital stabile Patient:innen → alternative, schonendere Rettungstechnik möglich
Rettungsboa

Durchführung:

  1. Vorbereitung:
    1. Zervikalstütze anlegen
    2. Spineboard bereitlegen sowie Fahrtrage neben dem verunfallten Fahrzeug positionieren
  2. Anlage der Rettungsboa:
    1. Rettungsboa mittig des Kehlkopfes anlegen
    2. Auf beiden Seiten mit der Rettungsboa um die Zervikalstütze herum wickeln → beide Enden schauen wieder nach vorne
    3. Die Enden werden unter den Achseln durchgezogen und auf Zug genommen (an den Schlaufen)
  3. Befreiung aus dem Fahrzeug → abhängig von der Fahrzeugöffnung
    1. Seitenöffnung: Spineboard wird seitlich unter die Oberschenkel des Patienten / der Patientin geschoben → unter vorsichtiger Drehbewegung wird der Oberkörper aus dem Fahrzeug befreit und auf dem Spineboard abgelegt, Beine durch weiteren Helfer:in nachgeführt
    2. Dachöffnung: Spineboard wird zwischen Oberkörper und Sitz geschoben → unter Zug kann nun die betroffene Person nach oben herausgezogen werden auf das Spineboard
  4. Fixierung: Rettungsboa abnehmen, auf dem Spineboard mit entsprechendem Gurtsystem fixieren 

Benötigtes Material:

  • Rettungsboa
  • Zervikalstütze
  • Spineboard oder Kombinationsgerät mit Gurtsystem

Alternativen:

  • Spineboard
  • Kombinationsboard
  • Rettungskorsett

4. Dreiecktuchring

Synonym: Tragering

Indikation:

  • Schneller Transport aus akutem Gefahrenbereich
  • Rettung durch enge Treppenhäuser oder schmale Gänge, wenn andere Hilfsmittel nicht verfügbar sind
  • Kurzfristige und improvisierte Maßnahme, keine Standardmethode im Regelrettungsdienst
  • Patient:in ist wach, voll orientiert und besitzt ausreichende Körperspannung (z.B. kann selbstständig sitzen und greifen)

Kontraindikation:

  • Bewusstlose oder nicht ansprechbare Patient:innen
  • Keine Körperspannung oder neurologische Ausfälle
  • Verfügbarkeit geeigneterer Transportmittel (z.B. Tragetuch, Tragestuhl, Fahrtrage)
  • Keine akute Gefährdungslage
Dreiecktuchring

Durchführung:

  1. Vorbereitung des Dreiecktuches → zu einem etwa 10 cm großen stabilen Ring zusammen rollen, flechten und verknoten → ggf. zum Schluss mit Klebestreifen umwickeln
    1. Dafür wird das Dreiecktuch an der langen Seite zu einer Rolle geformt. Es entsteht eine Rolle von der Länge der langen Seite des Tuches
    2. Die Rolle wird nun in eine Schlaufe gelegt, welche später etwa dem Durchmesser des Rings entsprechen soll
    3. Eins der losen Enden wird nun immer wieder durch die Schlaufe gefädelt, bis keine volle Umrundung mehr möglich ist
    4. Auf der anderen Seite wird genauso verfahren - so entsteht ein fester Ring
  2. Zwei Helfer:innen stellen sich nebeneinander und halten den Ring seitlich des Körpers auf Hüfthöhe
  3. Patient:in setzt sich auf den Ring und umfasst mit beiden Armen die Schultern der Helfer:innen
  4. Beide Helfer:innen schauen in Bewegungsrichtung und gehen im Gleichschritt

Benötigtes Material:

  • Dreiecktuch

Alternativen:

  • Tragestuhl
  • Tragetuch
  • Evakuierungsstuhl
  • Drehleiter
  • Bandschlingen (als Ersatz des Dreiecktuchringes)

5. Schleifkorbtrage

Indikation:

  • Nicht gehfähige oder immobile Patient:innen
  • Rettung aus unwegsamen Gelände (bspw. aus dem Wald oder aus der Baugrube)
  • In Kombination mit der Drehleiter → Rettung aus Höhe und Tiefe
  • In Kombination mit Immobilisation verwendbar

Kontraindikation:

  • Platzmangel
  • Überschreitung der maximalen Belastbarkeit der Trage
Schleifkorbtrage

Durchführung:

  1. Ggf. Immobilisation, falls nötig
  2. Die Schleifkorbtrage wird in Verlängerung des Körpers positioniert→ am Kopf oder an den Füßen → bei Platzmangel auch seitlich möglich
  3. Mit Immobilisation: Patient:in auf Spineboard, Kombinationsgerät, Schaufeltrage oder Vakuummatratze immobilisiert, damit wird umgelagert
  4. Ohne Immobilisation: Umlagerung mit Umbetttuch oder Tragtuch
  5. Patient:in zusätzlich mit Gurten in Schleifkorbtrage fixieren
  6. Vorsichtiger Transport mit ausreichendem Personal

Benötigtes Material:

  • Schleifkorbtrage
  • Umbetttuch oder Tragetuch
  • Ggf. Immobilisationsmaterial

Alternativen:

  • Vakuummatratze
  • Tragetuch
  • Spineboard
  • Kombinationsboard
  • Luftrettung mit Winde
 Tipp
Praxistipp

Positioniere die Schleifkorbtrage möglichst in Verlängerung des Körpers der Patient:in – also an Kopf oder Füßen. Das erleichtert die Umlagerung erheblich und reduziert das Risiko für Rückenschäden bei Helfenden. Nur wenn der Platz begrenzt ist, ist eine seitliche Positionierung sinnvoll.

6. Rettungskorsett

Synonym: KED-System®️, KED-Rettungskorsett®️, Kendrick Extrication Device®

Indikation:

  • Immobilisation und achsengerechte Rettung bei Wirbelsäulenverletzungen → Reduktion der Rotationsbewegung der Wirbelsäule bei Befreiung aus einem Fahrzeug

Kontraindikation:

  • Lebensbedrohliche Zustände, die eine schnelle Rettung benötigen
  • Schwangere ab dem 2. Trimenon → Rettungskorsett übt Druck auf den Bauch aus
  • Verletzungen von Beinen oder Becken
  • Bewusstlosigkeit 
Rettungskorsett

Durchführung:

  1. Vorbereitung:
    1. Zervikalstütze anlegen
    2. Fahrtrage und Vakuummatratze vorbereiten
    3. Rettungskorsett mit allen Gurten und Kopfpolster bereitlegen
  2. Anlegen:
    1. Rettungskorsett hinter dem Rücken der sitzenden Person positionieren
    2. Fixierung der Gurte:
      1. Mittlerer Gurt
      2. Unterer Gurt
      3. Oberer Gurt
      4. Beingurte
    3. Kopfpolster zwischen Hinterkopf und Rettungskorsett legen → Kopffixierung mit Stirn- und Kinnband
    4. Kontrolle auf festen Sitz!
  3. Schonende Befreiung aus dem Fahrzeug → Rückenlagerung auf Fahrtrage → idealerweise in Kombination mit einer Vakuummatratze

Benötigtes Material:

  • Rettungskorsett
  • Zervikalstütze
  • Vakuummatratze
  • Ggf. mit Spineboard oder Kombinationsgerät ergänzen

Alternativen:

  • Spineboard
  • Kombinationsboard
  • Rautekgriff bei einer Sofortrettung
 Achtung
Übung macht den Meister

Die Anwendung des Rettungskorsetts erfordert regelmäßiges Training, um im Einsatz sicher, schnell und korrekt durchgeführt werden zu können.

 Info
Integriertes Tragesystem Pflegebetten

In einigen Pflegeeinrichtungen, Altenheimen und Krankenhäusern verfügen Pflegebetten über ein integriertes Tragesystem, das fest mit der Matratze verbunden ist. Dieses System kann im Notfall – zum Beispiel bei einem Brand – genutzt werden, um bettlägerige Patient:innen schnell zu evakuieren. Die betroffene Person verbleibt dabei auf der Matratze, während das Tragesystem samt Matratze von einer Einsatzkraft über den Boden gezogen wird. So ist auch das Überwinden von Treppen oder engen Fluren möglich, ohne die Person vorher umlagern zu müssen. Die Anwendung erfordert nur eine helfende Person und ermöglicht eine zügige und körperlich entlastende Rettung in akuten Gefahrensituationen.

 Merke
Umlagern ist Teamarbeit

Eine sichere Umlagerung von Patient:innen gelingt nur im Team. In der Regel sind dafür mehrere Helfer:innen notwendig. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig Unterstützung zu organisieren und die geplante Vorgehensweise klar zu kommunizieren.

Der oder die Kopfhelfende übernimmt die Führung des Teams. Alle Beteiligten müssen synchron arbeiten – das bedeutet: auf ein klares Kommando → „Auf drei – eins, zwei, drei“, folgt eine koordinierte, gleichzeitige Bewegung. So wird sichergestellt, dass jede:r Helfer:in die eigene Aufgabe sicher und effektiv ausführen kann.

 Tipp
Kopf sagt an!

Etwas was sich in jedem Rettungsdienst umgesetzt hat, ist dass die Person, die am Kopf steht, das Umlagern ansagt. Bei intubierten Patient:innen ist das eine wichtige Position, da der Tubus gesichert werden muss um nicht zu dislozieren. Bei allen anderen Notfällen hat es sich ebenso durchgesetzt und wird in den meisten Fällen so gehandhabt. 

1. Hilfestellung zum selbständigen Umsteigen

Indikation:

  • Immobilität der Patient:innen, die selbstständiges Umlagern nicht zulässt
  • Eingeschränkte Kooperationsfähigkeit (z.B. bei Alkoholintoxikation)

Kontraindikation:

  • Instabile Patient:innen
  • Patient:innen mit Bewusstseinstrübung
  • Frakturen der unteren Extremitäten, Becken und / oder Wirbelsäule
  • Vollständige Immobilität ohne Stehfähigkeit

Durchführung:

  1. Fahrtrage oder Tragestuhl vorbereiten
  2. Patient:in beim Aufstehen und Umsetzen gezielt unterstützen
  3. Beim Hinsetzen oder Hinlegen auf Sitz- und Liegefläche auf achsengerechte Bewegung achten
  4. Bei Lagerung auf der Trage → ggf. Lagerung anpassen, je nach Bedürfnis und zugrunde liegendem Krankheitsbild

→ Beim Umlagern im Krankenhaus analog verfahren und auf korrekte Lagerung auf der Klinikliege achten

 Tipp
Praxistipp

Die Patientin oder der Patient sollte möglichst unterhalb der Achseln gesichert werden. Je nach Situation kann zusätzlich mit einer Hand stabilisiert werden.
Wenn Treppenstufen mit Hilfestellung überwunden werden müssen:

  • Eine Helfer:in sollte vor der Person gehen, Blickkontakt halten und führen
  • Eine weitere Helfer:in folgt hinter der Person und sichert von hinten

Benötigtes Material:

Fahrtrage oder Tragestuhl für weiteren Transport

Alternativen:

  • Umbetttuch
  • Tragetuch
  • Schaufeltrage / Kombinationsboard

2. Rollbrett

Synonyme: Rollboard, Transferhilfe

Indikation:

  • Umlagerung nicht gehfähiger Patient:innen zwischen zwei ebenen Flächen (z.B. von Fahrtrage auf Behandlungsliege)
  • Rückenschonende Arbeitsweise für das Personal
  • Haut- und weichteilschonender Transfer für Patient:innen

Kontraindikation:

  • Kein Parallelstand der beiden Liegen möglich
  • Höhenunterschiede oder keine ebenen Flächen vorhanden
  • Unkooperative Patient:innen ohne ausreichende Sicherung
  • Polytrauma oder immobilisierte Patient:innen
Rollbrett

Durchführung:

  1. Beide Liegen (Fahrtrage und Behandlungsliege) in Parallelstellung und auf eine Ebene bringen
    1. Abstand zwischen den Liegen sollte möglichst klein sein
    2. Sollte eine Einstellung auf dieselbe Ebene nicht möglich sein, ist es sinnvoll, die Liege, auf der die Person final zu liegen kommen soll, minimal tiefer einzustellen
  2. Patientengurte lösen
  3. Patient:in auf die Seite rollen → an Schulter und Becken drehen
  4. Rollbrett unter den Rücken positionieren
  5. Patient:in vorsichtig auf den Rücken zurückdrehen
  6. Kopf ggf. manuell stabilisieren, Patient:in soll das Kinn zur Brust ziehen und sich möglichst steif machen
  7. Umlagerung ist Teamarbeit → eine Person zieht auf die Zielfläche, eine zweite Person schiebt gleichmäßig mit
  8. Patient:in wieder auf die Seite rollen → an Schulter und Becken drehen
  9. Rollbrett entfernen

Benötigtes Material:

  • Rollbrett
  • Mind. zwei Helfer:innen → idealerweise drei Helfer:innen

Alternativen:

  • Umbetttuch
  • Hilfestellung beim selber hinüberrutschen
  • Schaufeltrage / Kombinationsboard

3. Umbetttuch

Synonyme: Transfertuch, Tragetuch

Indikation:

  • Umlagerung von Patient:innen auf unterschiedlichen Höhen (z.B. Boden ↔ Fahrtrage)
  • Schonender Transfer bei Adipositas, Immobilität, Schmerzen oder Bewusstseinsstörungen
  • Patient:innenschonende Maßnahme (z.B. bei reduziertem Allgemeinzustand oder eingeschränkter Mobilität)
  • Bewusstlose oder sedierte Patient:innen → meist besseres Verfahren, wenn Patient:innen auf Umbetttuch liegt oder es in ausgebreiteter (gefalteter) Weise zwischen Patient:in und Trage liegt → falls nicht vorhanden: ist das Rollbrett geeigneter

Kontraindikation:

  • Überschreiten der maximalen Belastungsgrenze des Tuchs (v.a. bei stark adipösen Patient:innen)
  • Instabile Frakturen ohne Immobilisation
  • Polytrauma
Umbetttuch

Durchführung:

  1. Umbetttuch neben Patient:in ausbreiten und bis zur Hälfte zusammenrollen oder falten
  2. Patient:in wird auf eine Körperhälfte drehen → an Schulter und Becken drehen
  3. Umbetttuch wird unter dem Körper der Patient:in platziert und mit der eingerollten Seite so weit es geht darunter geschoben
  4. Patient:in zurück auf den Rücken und nun auf die andere Körperhälfte drehen
  5. Die zusammengerollte oder -gefaltete Hälfte des Umbetttuches wird herausgezogen
  6. Patient:in wieder auf den Rücken drehen
  7. Mit mind. drei Helfer:innen anheben

Benötigtes Material:

  • Umbetttuch (auf das maximale Gewicht achten!)
  • Liegefläche (Fahrtrage)

Alternativen:

  • Tragetuch
  • Schaufeltrage / Kombinationsboard
  • Rollbrett
 Tipp
Praxistipp

Bei stark adipösen Patient:innen oder längeren Umlagerungsstrecken empfiehlt sich der Einsatz eines Tragetuchs anstelle des Umbetttuchs. Tragetücher verfügen über stabilere Griffe und eine höhere Reißfestigkeit, wodurch die Arbeitssicherheit deutlich verbessert wird. 

→ Die entsprechenden Lagerungen sind in dem Artikel Lagerungsarten zu finden

1. Tragestuhl (KTW)

Indikation:

  • Patient:innen mit erhaltenem Eigenbewegungsvermögen, aber eingeschränkter Gehfähigkeit (bspw. Immobilität, Muskelschwäche)
  • Geplanter sitzender Transport (bspw. zum Hausarzt / Facharzt oder zur Dialyse sowie bei Heimfahrten)
  • Transport aus Stockwerken, die aufgrund baulicher Gegebenheiten (enge Treppen, kein Aufzug) nicht mit der Fahrtrage erreichbar sind

Kontraindikation:

  • Erforderliche Lagerung in Rückenlage (bspw. entsprechende Einschränkungen)
  • Überschrittene Tragelastkapazität
  • Fehlende Möglichkeit zur sicheren Fixierung oder zum rückenschonenden Transport
Tragestuhl KTW

Durchführung:

  1. Tragestuhl seitlich positionieren und Bremsen feststellen
  2. Patient:in mit Hilfe sicher umsetzen
  3. Patient:in auf dem Stuhl sichern
  4. Mit mind. zwei Helfer:innen gleichmäßig anheben, auf rückenschonendes Heben achten
    1. Abwärts: das Gesicht der getragenen Person blickt nach vorne (Füße zuerst)
    2. Aufwärts: das Gesicht der getragenen Person blickt nach hinten (Rücken zuerst)
    3. Wenn verfügbar und Treppe geeignet: Raupenfunktion nutzen, um den Rücken zu entlasten
  5. Patient:in darf sich während dem Transport nirgends festhalten → daher am besten einen Gegenstand zum Festhalten geben
  6. Nach dem Transport im Fahrzeug → Tragestuhl arretieren und sichern
  7. Ggf. wenn notwendig auf Fahrtrage umlagern
 Tipp
Handling Raupe
  • Lass dich vor Ort in die Bedienung der verwendeten Raupe und des Tragestuhls einweisen und übe das Handling außerhalb einer Einsatzsituation
  • Auf geeignete Treppen achten! → Am besten gerade Steintreppen. Holztreppen und leichte Biegung möglich. Zu starke Kurven sind für die Raupe nicht geeignet!
  • Mit elektrischen Raupen kann ebenso aufwärts geraupt werden, ansonsten nur abwärts
  • Durchführung:
    • Patient:in auf Tragestuhl umsetzen und fixieren → Hinweis des NICHT Festhaltens während dem Transport
    • Bis zum Treppenanfang fahren → ein:e Helfer:in an den Füßen und ein:e Helfer:in am Rücken
    • Meist müssen die Tragegriffe an den Füßen ausgefahren werden, sowie die Stange hinter dem Kopf entsprechend nach oben ausgefahren werden → ausklappen der Raupe und auf richtige Arretierung achten!
    • Durch leichtes Anheben der Füße wird der Tragestuhl bis kurz vor der Kante nach vorne geschoben und dann nach hinten gekippt → während dieser Phase - gute Kommunikation mit dem Patienten / der Patientin
    • Durch den richtigen Kippwinkel kann nun optimal die Raupe an den Treppenkanten entlang gleiten, dennoch muss der Tragestuhl weiter gehalten werden
  • Unsachgemäßes Verwenden birgt ein hohes Verletzungsrisiko!

Benötigtes Material:

  • Tragestuhl des Krankentransportwagens, ggf. mit Raupe
  • Ggf. Fahrtrage, wenn der Tragestuhl nur zum primären Transport verwendet wird

Alternativen:

  • Tragetuch
  • Rollstuhl / Rollator
  • Tragestuhl mit elektrischer Treppenraupe
  • Treppenlift

2. Fahrtrage

Indikation:

  • Standardtransportmittel im Rettungsdienst
  • Alle nicht sitzenden Personen

Kontraindikation:

  • Wunsch der Patient:innen nach sitzender Lagerung → ggf. auf der Fahrtrage durch Einstellungen des Kopfteiles und der Knierolle trotzdem möglich
  • Patient:in ist zu klein, um adäquat gesichert werden zu können (z.B. Säuglinge)
Fahrtrage

Durchführung:

  1. Trage seitlich neben der erkrankten Person positionieren
  2. Bremse betätigen, Gurte zur Seite legen, Tragenhöhe einstellen
  3. Patient:in beim Umsteigen mit geeigneter Technik unterstützen
  4. Patient:in entsprechend der medizinischen Notwendigkeit und Bedürfnis lagern → siehe Artikel Lagerungsarten
  5. Sicherung mit Gurten → Transport zum Fahrzeug durchführen

Benötigtes Material:

  • Fahrtrage
  • Ggf. Lagerungsmaterial

Alternativen:

  • Tragestuhl (KTW)
  • Tragestuhl (RTW) nur zur primären Rettung
  • Tragetuch für primäre Rettung
  • Ggf. Immobilisation
 Merke
Anschnallen
Auf richtiges Anschnallen achten

Die Fixierung des Patienten bzw. der Patientin ist für die Sicherheit von höchster Relevanz. Die Verantwortung für einen sicheren Transport der Patient:innen liegt hierbei in letzter Konsequenz bei der Person, die das Fahrzeug bewegt. 

3. Vakuummatratze

Indikation:

  • Schonende Immobilisation bei Verdacht auf traumatische Wirbelsäulenverletzungen
  • Polytrauma
  • Verdacht auf Beckenfrakturen oder Verletzungen der unteren Extremitäten
  • Ruhigstellung und schonende Lagerung bei Schmerz

Kontraindikation:

  • Fehlender Platz oder technische Hindernisse
  • Patient:innen mit extremer Klaustrophobie oder Panik unter Immobilisation → empathisch aufklären und beruhigen
Vakuummatratze

Durchführung:

  1. Vorbereitung:
    1. Vakuummatratze auf der Fahrtrage oder auf dem Boden ausbreiten und glatt streichen → Kügelchen gleichmäßig verteilen
    2. Umbetttuch mittig auf die Vakuummatratze platzieren
    3. Schaufeltrage oder anderes geeignetes Umlagerungsgerät vorbereiten
    4. Vakuumpumpe an das Ventil anschließen, Ventil vorerst noch geöffnet lassen
    5. Kopf achsgerecht („in-line“) manuell fixieren, ggf. zusätzlich Zervikalstütze verwenden
  2. Anwendung:
    1. Patient:in mithilfe der Schaufeltrage oder eines anderen Gerätes achsgerecht aufnehmen → siehe Schaufeltrage
    2. Auf Vakuummatratze schonend umlagern
    3. Vorsichtiges Entfernung der Schaufeltrage
    4. Vakuummatratze körpergerecht durch geringen Druck modellieren
    5. Gurte verschließen
    6. Während der Umlagerung dauerhafte Fixierung des Kopfes
    7. Vakuummatratze mit der Vakuumpumpe absaugen → bis komplette Matratze ausgehärtet ist → Ventil schließen
    8. Gurte nachziehen
  3. Tragengurte zusätzlich anlegen → Vakuummatratze auf Fahrtrage sichern

Benötigtes Material:

  • Vakuummatratze mit ausreichenden Gurten
  • Vakuumpumpe
  • Umbetttuch
  • Schaufeltrage, Kombinationsboard oder Spineboard
  • Fahrtrage
  • Ggf. Zervikalstütze

Alternativen:

  • Spineboard
  • Kombinationsboard
  • Rettungskorsett → bei isolierter Wirbelsäulenverletzung

4. Kinderrückhaltesystem

Indikation:

  • Sicherer Transport von Kindern
  • Gewichts-, Körpergrößen- und Altersgrenzen des jeweiligen Kinderrückhaltesystems beachten
  • Lebensbedrohlich erkrankte Kinder nur auf dem Rückhaltesystem der Trage transportieren

Kontraindikation:

  • Ungeeignete Körperproportion 
Kinderrückhaltesystem

Durchführung:

  1. Kinderrückhaltesystem vorbereiten
  2. Kind achsengerecht positionieren
  3. Fixierung mit den entsprechenden Gurten, ggf. mit den Gurten der Trage zusätzlich ergänzen
  4. Lagerung entsprechend anpassen

Benötigtes Material:

  • Fahrtrage
  • Kinderrückhaltesystem

Alternativen:

  • Vakuummatratze
  • Kindersitz
  • Babyschale
  • Inkubator für Neugeborene
 Tipp
Kindersitz und Babyschale

Babyschalen und Kindersitze, die dem Alter und Gewicht des Kindes entsprechen, können – wenn korrekt gesichert – auch auf den Sitzflächen des RTW verwendet werden. Das ist besonders bei Kindern mit milden Symptomen oder geringen Verletzungen sinnvoll, da sie sich dort ruhiger und sicher fühlen.

5. Bevorstehende Geburt

Indikation:

  • Fortgeschrittene Eröffnungsphase mit regelmäßigem Wehenbeginn, aber noch ohne sichtbares Köpfchen oder Pressdrang
  • Transport in eine geburtshilfliche Klinik ist aufgrund von Komplikationen oder spezieller Versorgung trotzdem notwendig

Kontraindikation:

  • Frühe Eröffnungsphase ohne Wehentätigkeit → Transport in normaler Lagerung möglich
  • Geburt steht unmittelbar bevor (sichtbares Köpfchen, Pressdrang, sehr kurze Wehenabstände) → kein Transport mehr, Geburt vor Ort vorbereiten
Transport Position der Trage bei einer drohenden Geburt

Durchführung:

Diese Lagerung ist nur bei bestimmten Fahrtragen möglich (Trage mit abnehmbarem Oberteil erforderlich).

  1. Trage aus dem Rettungswagen nehmen (ohne Patientin)
  2. Oberteil der Trage abnehmen und um 180° gedreht auf dem Gestell der Trage befestigen
  3. Patientin auf der Trage lagern, meist mit leicht erhöhtem Oberkörper

Ziel: Sollte es während der Fahrt doch zu einer Geburt kommen, ermöglicht diese Lagerung mehr Platz zur Versorgung

Benötigtes Material:

  • Trage, mit abnehmbaren und drehbarem Oberteil

Alternativen:

  • Normale Tragenposition, wenn keine akute Geburtsgefahr besteht und Transport sicher erscheint
 Achtung
Fixierung

Diese Lagerung stellt eine Ausnahme dar und darf nur bei medizinischer Notwendigkeit angewendet werden. Aufgrund der veränderten Position ist die Patientin nicht optimal gesichert – insbesondere bei Kurvenfahrten oder Notbremsungen kann ein erhöhtes Risiko bestehen.
Besondere Vorsicht und defensive Fahrweise sind zwingend erforderlich!

Rettungstechniken:

  1. Rautekgriff: schnelles und sicheres Retten aus akuter Gefährdungslage
  2. Tragetuch: Rettung aus unwegsamen Gelände, Transfer zwischen zwei unterschiedlichen Höhen, schonender Transfer
  3. Schaufeltrage: schonender und achsengerechter Transport und Umlagern bei Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen
  4. Spineboard: schonender und achsengerechter Transport und Umlagern bei Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen sowie Polytrauma
  5. Kombinationsboard: schonender und achsengerechter Transport und Umlagern bei Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen sowie Polytrauma
  6. Stuhl (RTW): Rettung von sitzfähigen Patient:innen mit ggf. Überwindung von Treppen.
  7. Drehleiter: Rettung aus Höhen und Tiefen, besonders gut geeignet bei Reanimationen
  8. Rollstuhl / Rollator: Transport von eingeschränkten / immobilen Patient:innen → weniger Umlagern

Spezielle Rettungstechniken:

  1. KatSchutz-Trage: Transport über kurze bis mittlere Distanzen bei Großschadensereignissen, Katastrophen oder MANV
  2. EVAC-Stuhl: Transport sitzender Patient:innen über enge Treppenhäuser
  3. Rettungsboa: schnelle Rettung von sitzenden Patient:innen mit Wirbelsäulenverletzung 
  4. Dreiecktuchring: Sondermaßnahme → schnelle Rettung aus akutem Gefahrenbereich durch enge Treppenhäuser und Gänge
  5. Schleifkorbtrage: Rettung aus unwegsamen Gelände, sowie Höhen und Tiefen in Kombination mit der Drehleiter
  6. Rettungskorsett: achsengerechte Rettung bei Wirbelsäulenverletzungen

Umlagern:

  1. Hilfestellung: Immobilität (die selbstständiges Umlagern nicht zulässt), eingeschränkte Kooperationsfähigkeit
  2. Rollbrett: Transfer zwischen zwei ebenen Flächen, rückenschonendes Arbeite
  3. Umbetttuch: Transfer zwischen zwei unterschiedlichen Höhen, schonender Transfer

Transport:

  1. Tragestuhl (KTW): Transport im Krankentransport von Patient:innen mit Eigenbewegungsvermögen, aber eingeschränkter Gehfähigkeit
  2. Fahrtrage: Standardtransportmittel, viele Kombinationsmöglichkeiten
  3. Vakuummatratze: dient der Immobilisierung, insbesondere bei Wirbelsäulenverletzungen und Patient:innen mit Polytrauma.
  4. Kinderrückhaltesystem: Anschnallsystem der Trage für Kinder
  5. Bevorstehende Geburt: bewegliches Tragenoberteil wird umgedreht, um bei einer Geburt ausreichend Platz zum Arbeiten zu haben
  • Koch, S., Kuhnke, R., retten - Notfallsanitäter, Thieme, 2023, ISBN: 978-3122421219
  • Luxem, J., Runggaldier, K., Karutz, H., Flake, F., Notfallsanitäter Heute, Elsevier, 2017, ISBN: 978-3437461996
Zuletzt aktualisiert am 12.06.2026
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