Einleitung
- Der Sympathikus ist für die Aktivierung des Körpers in Stress- oder Gefahrensituationen verantwortlich. Dieser Teil des Nervensystems wird oft als das "Fight or Flight"-System bezeichnet
- Seine Hauptfunktionen sind die Aktivierung und Leistungssteigerung sowie die Bereitstellung von Energie und Ressourcen. Der Sympathikus erhöht unter anderem die Herzfrequenz
, erweitert die Atemwege und steigert die Durchblutung der Muskeln (siehe auch Tabelle auf der nächsten Seite) - Präganglionäre Transmitter: Die Übertragung der Nervenimpulse erfolgt über den Neurotransmitter Acetylcholin
- Postganglionäre Transmitter: Nach der Umschaltung auf das zweite Neuron
wird hauptsächlich Noradrenalin freigesetzt. Im Nebennierenmark wird außerdem Adrenalin (95%) und Noradrenalin (5%) produziert. Eine Ausnahme bildet die Innervation der Schweißdrüsen, bei der Acetylcholin als Transmitter verwendet wird - Rezeptoren: Der Sympathikus wirkt überwiegend über Adrenozeptoren (α1, α2, β1, β2, β3) und teilweise über cholinerge Rezeptoren (nikotinerg, muskarinerg)
- Der Effekt der ausgeschütteten Neurotransmitter ist abhängig von der Verteilung und Art der Rezeptoren am Erfolgsorgan (siehe Tabelle auf der nächsten Seite)
- Man kann 5 verschiedene Adrenozeptoren unterscheiden. Es handelt sich dabei um G-Protein-gekoppelte Rezeptoren
- α₁ (G
q) - α2 (G
i) - β₁ (G
s) - β2 (G
s) - β3 (G
s)
TippMerkhilfe: QISSS (gesprochen "Kiss”)
