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Transkutane Schrittmachertherapie

Schrittmacher, Pacing , nichtinvasiver Schrittmacher, Pacer, Transthorakaler Schrittmacher
11 Minuten Lesezeit

Zusammenfassung

Eine transkutane Schrittmachertherapie wird im Rettungsdienst bei symptomatischer Bradykardie eingesetzt, z. B. bei AV-Block 3. Grades, wenn Medikamente wie Atropin oder Katecholamine keine ausreichende Wirkung erzielen.

Die Anlage erfolgt über einen Defibrillator mit Schrittmacherfunktion, wobei die Elektroden auf der Brustwand (anterior-posterior oder anterior-lateral) positioniert werden. Die Stimulationsfrequenz und die Stromstärke werden so eingestellt, dass eine elektrische Herzaktion im EKG und eine spürbare Pulswelle erzielt werden.

Im Rahmen der transkutanen Schrittmachertherapie ist eine adäquate Analgesie indiziert, da dieses Verfahren mit gewissen Schmerzen verbunden ist.

Das Ziel besteht darin, den Herzrhythmus temporär zu stabilisieren, bis eine endgültige Therapie eingeleitet werden kann.

Zuletzt aktualisiert am 26.08.2025
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