Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und können in akuten Situationen ein lebensbedrohliches Risiko darstellen, insbesondere bei Suizidgedanken oder -handlungen. Sie sind Teil der affektiven Störungen. Sie beeinflussen insbesondere die Stimmung, den Schlafcharakter sowie den Antrieb. Im Rettungsdienst liegt der Fokus auf der Erkennung akuter Gefährdungslagen, der Sicherung der Vitalfunktionen, dem respektvollen Umgang mit Patient:innen und der koordinierten Übergabe an weiterbehandelnde Stellen. Jede depressive Symptomatik sollte als potenziell ernstzunehmender Notfall betrachtet werden.
TippBei Verdacht auf Depression oder Suizidalität Patient:innen nicht alleinlassen, ruhig ansprechen und die Gefährdung aktiv abklären („Haben Sie Gedanken, sich etwas anzutun?“).
DefinitionEine Depression ist eine affektive Störung, die durch eine anhaltend gedrückte Stimmung, Verlust von Interesse oder Freude und eine verminderte Antriebskraft gekennzeichnet ist. Hinzu kommen häufig Schlafstörungen, Appetitveränderungen, Konzentrationsminderung, Schuld- oder Wertlosigkeitsgefühle sowie Suizidgedanken.
InfoDie Symptomatik besteht mindestens zwei Wochen und beeinträchtigt das soziale, berufliche oder körperliche Funktionsniveau deutlich.
TippZwei einfache Fragen können Hinweise liefern:
- „Fühlen Sie sich seit einiger Zeit antriebslos oder niedergeschlagen?“
- „Haben Sie kaum noch Interesse an Dingen, die Ihnen sonst Freude bereiten?“
Bei bejahenden Antworten immer an eine depressive Episode denken.
Depressionen entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren.
Zu den häufigsten beitragenden Faktoren zählen:
- Genetische Veranlagung und familiäre Häufung
- Neurochemische Veränderungen (v.a. Serotonin-, Noradrenalin- und Dopamin-Ungleichgewicht)
- Chronischer Stress mit Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
- Schwere körperliche Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Tumorerkrankungen)
- Medikamente (z.B. Kortikosteroide, Interferone, Betablocker, Digitalis, Antibiotika wie Gentamycin, Antiepileptika, chronischer Konsum von Benzodiazepinen, Thirazide)
- Substanzmissbrauch oder Entzug
- Psychosoziale Belastungen, Verlusterlebnisse oder Isolation
AchtungAchte auf Hinweise wie Medikamentenumstellungen, chronische Schmerzen, soziale Isolation oder Substanzkonsum. Sie können wichtige Auslöser oder Verstärker sein.
AchtungImmer eine organisch bedingte Depression ausschließen
Typische Gründe hierfür wären u.a.:
- Hypothyreose
- Morbus Cushing
- Schlaganfall
- Morbus Parkinson
- Krebserkrankte Patienten
- Multiple Sklerose
- Epilepsie
Die Depression stellt ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen dar:
- Myokardinfarkt
- Metabolisches Syndrom
- Diabetes
- Osteoporose
- Suizid
Einteilung nach ICD-10
Depressive Episode (F32):
- F32.0 – Leichte depressive Episode
- F32.1 – Mittelgradige depressive Episode
- F32.2 – Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome
- F32.3 – Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
- F32.8 – Sonstige depressive Episoden
- F32.9 – Depressive Episode, nicht näher bezeichnet
Rezidivierende depressive Störung (F33):
- F33.0 – Wiederkehrende depressive Störung, gegenwärtige Episode leicht
- F33.1 – Wiederkehrende depressive Störung, gegenwärtig Episode mittelgradig
- F33.2 – Wiederkehrende depressive Störung, gegenwärtige Episode schwer ohne psychotische Symptome
- F33.3 – Wiederkehrende depressive Störung, gegenwärtige Episode schwer mit psychotischen Symptomen
- F33.4 – Wiederkehrende depressive Störung, gegenwärtige Episode remittiert
- F33.9 – Wiederkehrende depressive Störung, nicht näher bezeichnet
Weitere relevante Kategorien:
- F34.1 – Anhaltende affektive Störung (z.B. Dysthymie)
- Zusätzlich: typische und atypische Verlaufsformen (klinisch bedeutsam, aber nicht mit eigenem ICD-10 Code versehen)
InfoDurch die vielen unterschiedlichen ICD-Codes, die eine Depression beschreiben, wird klar, dass es sich um eine sehr vielfältige und diffuse Erkrankung handelt.
| Typische Depression | Atypische Depression | |
| Symptome |
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|
Merke
Schweregrad Kriterien (vereinfacht) Hinweis auf Psychose Leicht Weniger Symptome, Alltags-/ Arbeitsfähigkeit weitgehend erhalten Nein Mittelgradig Mehr Symptome, deutliche Einschränkungen im Alltag Nein Schwer ohne Psychose Viele Symptome, starke Einschränkungen, aber Realitätsbezug erhalten Nein Schwer mit Psychose Wie schwer, plus Wahnideen, Halluzinationen oder depressiver Stupor Ja
InfoReminder: Physiologische Grundlagen
Eine gesunde, nicht-depressive Stimmung beruht auf einem Gleichgewicht neurobiologischen Systemen:
- Neurotransmitter: Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sind im Gleichgewicht und gewährleisten stabile Stimmung, Motivation und Antrieb
- HPA-Achse: Das Stresshormonsystem reagiert flexibel auf Belastungen, Cortisol wird nach Stress wieder normalisiert, die Rückkopplung über den Hippocampus funktioniert
- Neuroplastizität: Hippocampus, präfrontaler Cortex und Amygdala arbeiten koordiniert, synaptische Anpassungsfähigkeit ermöglicht emotionale Regulation und Lernprozesse
- Immunbalance: Entzündungsaktivität ist niedrig, das ZNS bleibt in sich stabil
Zusammengefasst: Eine stabile Stimmung entsteht durch ausgewogene Neurotransmission, intakte Stressregulation, ausreichende Neuroplastizität und entzündungsfreie Gehirnfunktion.
Die Depression ist eine funktionelle Störung der neuronalen Netzwerke, insbesondere im präfrontalen Cortex, limbischen System und Hippocampus.
Zentrale pathophysiologische Hypothesen, welche zur Depression führen, sind:
- Monoaminerge Dysbalance: Mangel an Serotonin, Noradrenalin und Dopamin beeinträchtigt Stimmung, Motivation und Antrieb
- Stressachse-Dysregulation: Chronisch erhöhte Cortisolspiegel führen zu neuronaler Schädigung und verminderter Neuroplastizität
- Neuroinflammation: Erhöhte proinflammatorische Zytokine (z.B. IL-6, TNF-α) wirken neurotoxisch
- Reduzierte Neurogenese: Besonders im Hippocampus messbar, korreliert mit kognitiver und emotionaler Dysfunktion
InfoDepression ist nicht „Charakterschwäche“, sondern eine biologisch nachvollziehbare Erkrankung. Diese Haltung hilft, Patient:innen empathisch und vorurteilsfrei zu begegnen.
Zwei der folgenden Leitsymptome müssen vorhanden sein. Mindestens zwei oder mehrere der sonstigen Symptome müssen ebenfalls erfüllt sein:
Leitsymptome:
- Depressive Stimmung
- Verlust von Interesse und Freude
- Verminderter Antrieb bzw. erhöhte Ermüdbarkeit
Weitere Symptome:
- Verminderte Konzentrationsfähigkeit
- Verminderte Aufmerksamkeit
- Vermindertes Selbstwertgefühl
- Schuldgefühle
- Gefühle der Wertlosigkeit
- Negatives und pessimistisches Denken, insbesondere Zukunftsgedanken
- Schlafstörungen
- Verminderter Appetit
- Suizidgedanken, Suizidpläne oder Ausführungsabsichten
AchtungJedoch muss man zwischen den Symptomen einer „typischen und atypischen“ Depression unterscheiden können. Hiernach richtet sich die spätere, falls notwendig, medikamentöse Therapie.
Im präklinischen Umfeld steht eine rasche Einschätzung der Gefährdung und der Grundsymptome im Vordergrund.
Hilfreiche Werkzeuge sind:
- Beobachtung: affektive Verlangsamung, Antriebslosigkeit, Weinen, monotone Sprache, geringe Blickkontakte
- Orientierte Befragung: Stimmung, Interessenverlust, Suizidgedanken, Substanzgebrauch
- Vitalzeichenkontrolle: Hypoxie, Hypoglykämie, Intoxikation oder Infekt ausschließen
- Blutzuckermessung: bei Bewusstseinsveränderungen immer durchführen
- Information von Angehörigen: Verlauf, Medikamenteneinnahme, Vorbehandlungen
- Suizidalität erfragen
TippKeine Sorge, es ist ein Mythos, dass man nicht-suizidalen Patient:innen mit dieser Frage den Gedanken an einen Suizid erst schmackhaft macht. Oftmals sind suizidale Patient:innen erleichtert, wenn sie offen auf ihre Suizidgedanken angesprochen werden.
- Dokumentation: Zitate wörtlich festhalten („Ich will nicht mehr leben“)
AchtungEine aktive Suizidalität ist immer ein psychiatrischer Notfall. Patient:innen müssen in eine Klinik mit psychiatrischer Versorgung gebracht werden.
Niemals alleinlassen, auch nicht kurzzeitig!
3-Fragen-Test:
Wenn es im präklinischen Setting schnell gehen muss, können folgende Fragen zur groben Einschätzung helfen:
- Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt und hoffnungslos?
- Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude auf Dinge, die Sie normalerweise gerne machen?
- Haben Sie Suizidgedanken?
TippEs wäre wichtig, die akute Suizidalität einzuschätzen und zu erfragen:
- Haben Sie Suizidgedanken?
- Haben Sie Suizidpläne?
- Können Sie sich aktuell von Ausführungsabsichten distanzieren?
MerkeIm Rettungsdienst geht es um Sicherung, Schutz und empathische Stabilisierung.
Therapeutische Grundsätze:
- Eigenschutz beachten
- Bei Eigengefährdung der betroffenen Person ist auch eine potenzielle Gefahr für die Einsatzkräfte gegeben
- Vitalfunktionen sichern (ABCDE-Schema)
- Symptomatische Therapie
- Antidotgabe bei Intoxikation
- Wundversorgung bei Selbstverletzung
- Hypoglykämie oder Hypoxie behandeln
- Ruhige Kommunikation
- Kein Druck oder Diskussionen über „Gründe“
- Psychische Stabilisierung: Sicherheit vermitteln („Sie sind jetzt nicht allein“)
TippBetone Sicherheit und Vertrauen: „Wir kümmern uns jetzt gemeinsam darum, dass Sie Hilfe bekommen.“ Bei Unsicherheit Rücksprache mit Notärzt:in oder psychiatrischem Krisendienst halten.
MerkeTransport vorbereiten
- Über die Leitstelle bereits die Klinik verständigen und die betroffene Person ankündigen
- Unter Umständen ist ein Arzt-zu-Arzt-Gespräch sinnvoll, um wichtige Informationen korrekt weiterzugeben
- Die Entscheidung für eine psychiatrische Fachklinik oder für eine interdisziplinäre und somatische Notaufnahme ist stark abhängig von der Fallkonstellation. Auch eine ambulante Versorgung mit Anbindung in der hausärztlichen Versorgung sind nicht ausgeschlossen
Akute Suizidalität:
- Ausschluss hat immer höchste Priorität
- Keine Bagatellisierung
- Konsequente Sicherung und Zuweisung
Schwerer Suizidversuch:
- Lebensrettende Maßnahmen zuerst (z.B. Blutstillung, Atemwegssicherung)
- Nachrangig, aber ebenso wichtig: psychiatrische Versorgung
- Dokumentation der Auffindesituation sollte möglich genau erfolgen
Medikamentenintoxikation:
- Notfalltoxikologie, ggf. Aktivkohle
- Antidotgabe erwägen
- Ggf. intensivmedizinische Betreuung
- Symptomatische Versorgung
Depressive Stuporformen:
- Können mit Katatonie verwechselt werden – auf Atmung und Kreislauf achten
- Typische Symptome
- Extreme Verlangsamung oder vollständige Bewegungslosigkeit
- Mutismus (Sprechen ist eingeschränkt oder unmöglich)
- Starre Mimik mit fehlender oder stark verzögerter Reaktionen auf die Umwelt
Komorbide Suchterkrankung:
- Alkohol- oder Benzodiazepinentzug beachten
TippBei agitierten oder katatonen Zuständen: ruhig, klar und non-konfrontativ kommunizieren; körperliche Fixierungen nur nach ärztlicher Anordnung und unter engmaschiger Überwachung.
Zusammenfassung:
- Häufige psychische Erkrankung
- Gedrückte Stimmung, Antriebsmangel, Interessenverlust und kognitive Einschränkungen
- Patient:innen können sich selbst vernachlässigen, soziale Kontakte meiden oder suizidale Gedanken entwickeln
InfoIm Rettungsdiensteinsatz ist das Erkennen, die sichere Einschätzung des Gefährdungspotenzials und die Vermittlung an weiterführende medizinische Versorgung entscheidend.
Merke
- Ruhe bewahren, patient:innenorientierte Kommunikation
- Eigen- und Fremdgefährdung prüfen
- Angehörige oder Bezugspersonen einbeziehen
- Freiwillige Mitnahme fördern, Zwang nur bei akuter Eigengefährdung
Definition:
- Depression ist eine affektive Störung
- Hauptsymptome: Anhaltende gedrückte Stimmung, Verlust von Freude und Interesse, Antriebsschwäche und kognitiven sowie vegetativen Symptomen
- ICD-10 Klassifikation: F32.x (Depressive Episode), F33.x (Rezidivierende Depression)
Merke
- Schweregrad einschätzen (leicht – mittel – schwer)
- Auf Hinweise auf psychotische Symptome oder akute Suizidalität achten
Ursachen:
- Genetisch: familiäre Belastung erhöht Risiko
- Biologisch: Dysbalance von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin
- Psychosozial: belastende Lebensereignisse, Isolation, Verlust
- Somatisch: chronische Erkrankungen, hormonelle Störungen, neurologische Erkrankungen
Tipp
- Patientenanamnese möglichst sensibel erheben
- Organische Ursachen bei auffälligen Vitalzeichen oder plötzlicher Verschlechterung berücksichtigen
Pathophysiologie:
- Neurotransmitter: Serotonin, Noradrenalin, Dopamin im Ungleichgewicht
- HPA-Achse: Überaktivität, Cortisolspiegel erhöht, gestörte Feedbackmechanismen
- Neuroplastizität: reduzierte synaptische Anpassung, verkleinerter Hippocampus
- Immunsystem: chronische, leichte proinflammatorische Aktivierung möglich
Info
- Verständnis für Symptomatik erhöht Einfühlungsvermögen
- Bewusstsein, dass lethargisches oder passives Verhalten krankheitsbedingt ist
Diagnostik im Rettungsdiensteinsatz:
- Psychiatrisch-psychologische Exploration: Stimmung, Antrieb, Suizidalität, Orientierung
- Vitalzeichenkontrolle: Kreislauf, Atmung, Temperatur
- Basislabor (bei Hinweis auf organische Ursachen): Glukose, Elektrolyte, Nieren-/Leberwerte, Schilddrüse
- Gefährdungseinschätzung: akute Suizidalität, Selbst- oder Fremdgefährdung
- Differenzialdiagnosen: Hypothyreose, Infektionen, akute neurologische Ereignisse, andere psychische Erkrankungen
Merke
- Offene Fragen stellen, direkte Suizidabfrage sensibel
- Dokumentation der Vitalzeichen und Gesprächsinhalte
- Wenn möglich Angehörige einbeziehen
Therapie im Rettungsdiensteinsatz:
- Akute Stabilisierung: Sicherheit gewährleisten, Gefahren entfernen
- Suizidprävention: freiwillige Mitnahme in Klinik bevorzugen, Zwang nur bei akuter Eigengefährdung
- Beruhigung: ruhige Umgebung, kurze klare Anweisungen, ggf. Notarzt hinzuziehen
- Transport: kontinuierliche Überwachung, psychische Betreuung während Transport
Achtung
- Keine moralische Bewertung
- Fokus auf Schutz und Begleitung
- Dokumentation von Zustand, Vitalzeichen, Verhalten, Suizidrisiko
Weiteres Vorgehen in der Klinik:
- Diagnostik: detaillierte psychiatrische Anamnese, körperliche Untersuchung, Labor, ggf. Bildgebung
- Therapie: Psychopharmakotherapie, Psychotherapie, EKT oder Ketamin bei therapieresistenten Fällen
- Überwachung: Suizidrisiko, Vitalfunktionen, Compliance mit Therapie
- Soziale Betreuung: Krisenintervention, Familienarbeit, Nachsorgeplanung
Tipp
- Übergabe an Klinikteam klar und strukturiert, inklusive Suizidrisiko, Medikamentenstatus, Vitalzeichen
- Angehörige informieren und Übergabe dokumentieren
Besondere Situationen / Komplikationen im Rettungsdienst:
- Akute Suizidalität: Selbstgefährdung, Gefahr durch Medikamente, Sturzrisiko
- Psychomotorische Hemmung / Stupor: Patient:innen reagieren verzögert, Bewegungslimitiert
- Aggression / Agitation: selten, kann bei komorbider Psychose auftreten
- Medikamentenüberdosierung: mögliche Intoxikation, Vitalzeichen kontrollieren
Merke
- Sicherheit der Patient:innen und Einsatzkräfte priorisieren
- Notarzt oder Polizei bei akuter Lebensgefahr hinzuziehen
- Dokumentation für Klinikübergabe besonders wichtig
TippWenn ihr mehr Informationen und weitere therapeutische Maßnahmen erfahren möchtet, empfehlen wir euch die verlinkten Artikel aus dem klinischen Bereich.
Klinischer Ausblick Psychotherapie Antidepressiva Lithium
- S3-Leitlinie: Unipolare Depression. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), 2. Auflage. Berlin: DGPPN, 2017 (aktualisiert 2023)
- NICE-Guideline: Depression in adults: treatment and management (NG222). National Institute for Health and Care Excellence (NICE), (aktualisiert 2022)
- Härter M, et al. Diagnosis and Treatment of Unipolar Depression. Deutsches Ärzteblatt 2023; 120(11):A-421–428. doi:10.3238/arztebl.2023.0421
- World Health Organization (WHO): Depression – Fact Sheet, aktualisiert 2024. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/depression (Zugriff am: 03.11.2025)
- Powsner S, et al: Suicide Risk Assessment, Management, and Mitigation. 2023


