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Distickstoffmonoxid

N₂O, Lachgas
10 Minuten Lesezeit
Lernkarte Distickstoffmonoxid (Lachgas)

 

Gasförmiges Analgetikum

  • Leichte bis mittelstarke Schmerzen
  • Gasräume mit Expansionsrisiko: 
    • Pneumothorax
    • Pneumoperikard
    • Otitis media
    • Sinusitis
  • Unzureichende Kooperation oder Vigilanzminderung
  • Erhöhter intrakranieller Druck
  • Schwere kardiale Dysfunktion
  • Schwere GI-Dilatation
  • Intraokulare Gasinjektionen
  • Vitamin-B12- oder Folsäuremangel
  • Säuglinge <1 Monat
  • Schwangerschaft: 1. und 2. Trimenon
  • Dekompressionskrankheit
  • Erwachsene und Kinder: Bedarfsgerechte Verabreichung über Gesichtsmaske
  • Gasfluss stufenweise von 1 bis 8 l/min einstellen
  • Maximale Dauer der Anwendung: 30 min
  • Typische, im Rettungsdienst, eingesetzte Produkte sind Fixgasgemische aus 50 % Distickstoffmonoxid (Lachgas) und 50 % Sauerstoff
  • Nach Beendigung der Therapie müssen Patient:innen mindestens 20 Minuten überwacht werden
  • Flowrate nicht über 8 l/min, Gefahr der Ventilvereisung
  • Alternativ zur Maske kann ein spezielles Mundstück verwendet werden → dabei auf reine Mundatmung achten
  • Während der Anwendung für ausreichende Raumlüftung sorgen
  • Wirkeintritt: nach 4-5 Atemzügen
  • Wirkdauer: klingt innerhalb von 5 min nach Beendigung ab
  • Antagonist an NMDA-Rezeptoren → Reduziert die neuronale Erregbarkeit → wirkt dadurch sedierend und analgetisch
  • Fördert die Freisetzung körpereigener Endorphine und verstärkt so die körpereigene Schmerzhemmung
  • Modulierende Effekte auf GABAerge Systeme
  • Schwindel, Benommenheit, Gangunsicherheit
  • Euphorie
  • Müdigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Vermehrtes Gasvolumen im Magen-Darm-Trakt
  • Inhalationsanästhetika
Zuletzt aktualisiert am 02.02.2026
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