Fahrzeugdynamik, Fahrmechanik, Kräfte im Fahrbetrieb, Automobiltechnik, technische Ausstattung von Fahrzeugen
16 Minuten Lesezeit
Das Unfallrisiko bei Sondersignalfahrten ist deutlich erhöht. Kritische Fahrsituationen entstehen häufig durch eine Kombination mehrerer Faktoren („Unfallkette“). Während äußere Einflüsse wie Wetter oder Verkehrslage nicht veränderbar sind, können Ausbildung, Vorbereitung und Technik entscheidend zur Sicherheit beitragen.
Rettungsdienstfahrzeuge unterscheiden sich stark in Bauart, Gewicht und Fahrverhalten. Besonders der Schwerpunkt und die daraus resultierende Kippgefahr spielen bei Rettungswagen eine Rolle. In Kurven können Fliehkräfte zu Untersteuern oder Übersteuern führen. Rutschige Fahrbahnen und Aquaplaning verschärfen dieses Risiko.
Assistenzsysteme wie ABS, ASR, ESP, Spurhalte- und Notbremsassistent erhöhen die Fahrsicherheit, ersetzen aber nicht das Können der Fahrerin oder des Fahrers. Teilweise können sie im Einsatz störend wirken und sind daher deaktivierbar, die Verantwortung liegt dann vollständig beim Fahrer oder bei der Fahrerin. Auch Sichtbarkeit und Signalwirkung durch Beklebung, Beleuchtung und akustische Signale sind entscheidend für die Sicherheit.
Da der Patiententransport eine hohe Verantwortung bedeutet, sind regelmäßige Schulungen und Fahrtrainings sinnvoll, um Fahrfertigkeiten und Fahrzeugbeherrschung zu verbessern. Anbieter wie ADAC, Verkehrswacht oder Fahrschulen bieten entsprechende Kurse an, die auch intern durchgeführt werden können.
Eine zuverlässige Fahrzeugtechnik ist Grundvoraussetzung für sichere Einsätze. Eine tägliche Fahrzeug-Checkliste hilft, Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben (z.B. Flüssigkeiten, Reifen, Beleuchtung, Motorraum, Karosserie).
Das Unfallrisiko bei Sondersignalfahrten liegt deutlich höher als im regulären Straßenverkehr. Die Wahrscheinlichkeit für Sachschäden ist rund 17-mal größer, für schwere Verletzungen etwa 8-mal und für tödliche Folgen 4-mal höher. Statistisch kommt es bei etwa jeder 272.000Einsatzfahrt zu einem tödlichen Unfall. Da die Einsatzzahlen kontinuierlich steigen, verschärft sich diese Problematik zusätzlich.
Unfallkette
Laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) tritt im Einsatz durchschnittlich alle 19 Sekunden eine kritische Fahrsituation auf. Ein tatsächlicher Unfall entsteht jedoch nur dann, wenn mehrere ungünstige Faktoren zusammentreffen. Diese werden als Unfallkette bezeichnet. Während äußere Einflüsse wie Verkehrslage, Wetterbedingungen oder andere Verkehrsteilnehmer:innen nicht beeinflussbar sind, lassen sich andere Glieder dieser Kette durchaus verändern. Besonders durch eine gezielte Ausbildung der Fahrer:innen können Verhaltensfehler reduziert werden, die häufig als Hauptursache von Unfällen gelten.
Nicht beeinflussbare Faktoren
Beeinflussbare Faktoren
Verkehrslage
Ausbildung der Fahrzeugbesatzung
Wetterbedingungen
Vorbereitung der Einsatzfahrt
Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer:innen
Technischer Zustand des Einsatzfahrzeugs
Merke
Häufige Verhaltensfehler mit Unfallfolge bei Einsatzfahrten
Defizite im Fahrverhalten und in der Motivation → 65 %
Defizite in der Gefahrenwahrnehmung → 27 %
Mangelnde Fahrzeugbeherrschung → 5 %
Unzureichende Kenntnisse der Verkehrsregeln → 3 %
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Einsatzfahrzeuge
Im Rettungsdienst stehen in der Regel mehrere bodengebundene Einsatzfahrzeuge zur Verfügung:
Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
Krankentransportwagen (KTW)
Notfallkrankenwagen (NKTW)
Rettungswagen (RTW)
Intensivtransportwagen (ITW)
Diese Fahrzeuge unterscheiden sich deutlich in Bauart, Gewicht und Fahrdynamik von zivilen Pkw oder Nutzfahrzeugen. Ein NEF ähnelt zwar äußerlich einem Pkw, lässt sich aber aufgrund von Umbauten und zusätzlicher Technik nicht identisch fahren. Ein RTW wiederum verhält sich fahrphysikalisch eher wie ein Kleintransporter, insbesondere, weil ein modernes Modell bis zu 4,75 Tonnen wiegt. Das hat erheblichen Einfluss auf Beschleunigung, Bremsweg und Kurvenverhalten, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten.
Spezialisierte Varianten wie der NKTW sind für den qualifizierten Krankentransport und einfache Notfalleinsätze vorgesehen, während der ITW speziell für den Transport intensivpflichtiger Patienten mit umfangreicher Medizintechnik ausgestattet ist.
Info
Um diese Fahrzeuge sicher im Straßenverkehr bewegen zu können, reicht ein normaler Pkw-Führerschein häufig nicht aus. Fahranfänger:innen benötigen zusätzlich die Fahrerlaubnis C1,
Schwerpunkt und Kippverhalten
Der Fahrzeugschwerpunkt liegt bauartbedingt bei einem NEF deutlich niedriger als bei einem RTW mit Kofferaufbau
Durch den hohen Aufbau ist ein RTW grundsätzlich stärker kippgefährdet. Speziell auf ungünstigem oder unebenem Untergrund erhöht sich das Risiko
Bei schnellen Kurvenfahrten wirken auf jedes Fahrzeug Fliehkräfte, deren Auswirkungen stark von der Gewichtsverteilung und der Lage des Schwerpunkts abhängen. Diese Kräfte erhöhen den Druck auf die äußeren Räder, wodurch sich das Fahrzeug zur Außenseite neigt und die Stabilität beeinträchtigt wird.
Fliehkräfte vs. Bodenhaftung
Die Reifen haften durch das Fahrzeuggewicht am Fahrbahnbelag. Überschreiten jedoch die in einer Kurve wirkenden Fliehkräfte diese Haftung, verliert das Fahrzeug den Kontakt zur Fahrbahn und beginnt zu rutschen.
Typische Folgen sind: Untersteuern oder Übersteuern, je nachdem, welche Achse zuerst die Bodenhaftung verliert.
Untersteuern:
Beim Untersteuern verliert die Vorderachse die Bodenhaftung. Das Fahrzeug folgt nicht mehr der eingeschlagenen Lenkbewegung, sondern schiebt über die Vorderräder nach außen aus der Kurve. Der Fahrer bzw. die Fahrerin kann die Kurve also nicht mehr so eng fahren wie beabsichtigt. Typische Ursachen sind zu hohe Geschwindigkeit, nasser oder rutschiger Untergrund oder ein zu starkes Einlenken.
Übersteuern:
Beim Übersteuern verliert die Hinterachse die Bodenhaftung. Das Fahrzeug dreht sich mit dem Heck nach außen, während die Vorderachse der Lenkbewegung noch folgt. Dadurch entsteht ein Ausbrechen oder Schleudern, das besonders schwer zu kontrollieren ist. Häufige Ursachen sind ebenfalls zu hohe Geschwindigkeit, aber auch Lastwechselreaktionen, plötzliches Bremsen in der Kurve oder ungleiche Fahrbahnoberflächen.
Achtung
Doppeltes Tempo = 4-fache Fliehkraft
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Untersteuern vs. Übersteuern
Kommt es während einer Einsatzfahrt zum Über- oder Untersteuern, gerät das Fahrzeug schnell in eine kritische Situation, die im Ernstfall nur durch richtiges und ruhiges Handeln beherrscht werden kann.
Untersteuern
Übersteuern
Folgen
Fahrzeug schiebt über die Vorderachse nach außen
Gefahr: Gegenfahrbahn oder Leitplanke
Lenken oder Spurhalten nicht mehr möglich
Hinterachse bricht aus
Herausschleudern aus Kurve
Kritisch, aber für geübte Fahrer:innen kontrollierbar
Fehler, die vermieden werden sollen
Starkes, reflexartiges Abbremsen führt zu:
Räder blockieren
Rutschen verstärkt sich
Fahrzeug driftet weiter ab
Starkes Bremsen, da dies das Schleudern verstärkt
Richtiges Vorgehen
Fuß vorsichtig vom Gas nehmen
Räder geradeaus ausrichten
Behutsam abbremsen
Bremsen wieder lösen
Sanft in Richtung Fahrspur lenken
Gas wegnehmen
Nicht oder nur sehr behutsam bremsen
Gezielt in die gewünschte Fahrtrichtung lenken
Kupplung treten / auskuppeln
Rutschiger Fahrbahnbelag
Auch unter optimalen Bedingungen erreichen Reifen nur eine maximale Bodenhaftung von etwa 85 %. Verändert sich die Straßenoberfläche durch Regen, Staub, Schnee oder Schmutz, verringert sich diese Haftung deutlich. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei hoher Geschwindigkeit.
Sehr gefährlich ist ein Regenschauer nach längerer Trockenperiode: Die Mischung aus Staub, Ölresten und Reifenabrieb bildet zusammen mit der Nässe eine regelrechte Rutschschicht. Zusätzlich erhöhen ungünstige Untergründe wie Kopfsteinpflaster oder Granit die Gefahr weiter.
Achtung
Regen kann die Fahrbahn nicht nur rutschig machen, sondern auch Aquaplaning auslösen → Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug vollständig zu verlieren.
Aquaplaning:
Bei starkem Regen und tiefen Wasserlachen kann es zum sogenannten Aquaplaning kommen. Dabei „schwimmen“ die Reifen auf dem Wasserfilm auf und verlieren nahezu komplett die Bodenhaftung. Das Phänomen tritt plötzlich auf → Bremsen oder Lenken ist in diesem Moment kaum möglich.
Tipp
Richtiges Verhalten bei Aquaplaning
Ruhe bewahren
Kein hektisches Bremsen oder Lenken
Fuß vom Gas nehmen
Lenkrad gerade halten (Fahrtrichtung beibehalten)
Vorsicht: Sobald die Reifen wieder greifen, reagiert das Fahrzeug sofort und folgt der eingeschlagenen Lenkbewegung
Notbremsung
Unabhängig davon, ob man auf der Autobahn oder innerorts unterwegs ist, können jederzeit unerwartete Gefahrensituationen auftreten, die eine Notbremsung erfordern.
Dabei spielen vor allem zwei Faktoren eine entscheidende Rolle:
Reaktionszeit der fahrenden Person = Zeitspanne vom Erkennen der Gefahr bis zum Eingreifen
Bremsweg = Strecke, die das Fahrzeug während des Bremsvorgangs benötigt, um zum Stehen zu gelangen
Merke
Mit zunehmendem Fahrzeuggewicht verlängert sich der Bremsweg deutlich, und das Bremsverhalten verschlechtert sich. Während der Reaktionszeit verliert das Fahrzeug kaum Geschwindigkeit, sodass sich bei höherem Tempo sowohl der Reaktionsweg als auch der Bremsweg deutlich verlängern.
Ein häufiger Fehler besteht darin, anfangs nur zögerlich zu bremsen und erst verspätet voll durchzutreten.
Hierzu ein Beispiel:
Wird bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h zunächst zwei Sekunden lang nur leicht gebremst und erst anschließend mit voller Kraft, verlängert sich der Bremsweg auf rund 80 Meter
Erfolgt dagegen sofort eine Vollbremsung, gefolgt von reduziertem Bremsdruck, verkürzt sich der Bremsweg auf etwa 60 Meter
Das sogenannte degressive Bremsen kann den Bremsweg somit um bis zu 20 Meter verkürzen.
→ Daher gilt: immer ausreichenden Sicherheitsabstand halten und im Ernstfall sofort mit voller Kraft bremsen!
Tipp
Selbstüberschätzung vermeiden
Viele Fahrer:innen neigen dazu, ihr eigenes Können und den Fahrstil zu überschätzen. Doch selbst erfahrene Einsatzkräfte können durch ungünstige Wetterbedingungen oder eine schlechte Fahrbahnoberfläche schnell in kritische Situationen geraten. Auch eine unerwartet enge Kurve kann dazu führen, dass das Fahrzeug ins Unter- oder Übersteuern gerät.
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Assistenzsysteme in Fahrzeugen
Ein Einsatzfahrzeug muss nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern der Besatzung auch einen sicheren und funktionalen Arbeitsplatz bieten. Moderne Einsatzfahrzeuge sind daher in der Regel mit Sicherheitskomponenten wie Gurtstraffern, Airbags, Antriebsschlupfregelung (ASR), Antiblockiersystem (ABS), elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP), Spurhalteassistent und Notbremsassistent ausgestattet. Diese Systeme erhöhen zwar die Fahrsicherheit, können jedoch Fahrfehler oder die physikalischen Grenzen eines Fahrzeugs nicht aufheben.
System
Funktion
Wirkung
Nutzen im Rettungsdienst
ABS (Antiblockiersystem)
Verhindert Blockieren der Räder beim Bremsen
Fahrzeug bleibt lenkbar
Bremsweg auf glatten Oberlächen wird verkürzt
Sicheres Abbremsen auch bei Nässe, Schnee oder auf wechselndem Untergrund
ASR (Antriebsschlupfregelung)
Reguliert Antriebskraft
Verhindert Durchdrehen der Räder beim Beschleunigen
Sorgt für bessere Traktion und stabileren Geradeauslauf
Erleichtert Anfahren und Beschleunigen auf glatten oder unebenen Flächen
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm)
Erkennt Schleudertendenzen
Bremst gezielt einzelne Räder ab
Stabilisiert das Fahrzeug in Kurven oder bei Ausweichmanövern
Reduziert Kipp- und Schleudergefahr
Spurhalteassistent
Überwacht Fahrspur über Kameras / Sensoren
Warnt den Fahrer bzw. die Fahrerin oder greift korrigierend in die Lenkung ein
Verhindert unbeabsichtigtes Verlassen der Spur
Notbremsassistent
Erkennt Kollisionsgefahr mit vorausfahrenden Fahrzeugen oder Hindernissen
Leitet automatisch eine Notbremsung ein oder verstärkt den Bremsdruck
Reduziert das Risiko von Auffahrunfällen, besonders bei unerwartetem Bremsen anderer Verkehrsteilnehmer:innen
Achtung
Deaktivierung von Fahrzeugassistenzsystemen:
Spurhalte- und Notbremsassistent können während einer Einsatzfahrt mit Sonder- und Wegerechten unter Umständen störend wirken, etwa wenn beim Überholen bewusst eine Fahrbahnmarkierung überfahren werden muss. Einige Fahrzeughersteller und -ausbauer bieten daher die Möglichkeit, diese Systeme über einen separaten Schalter zu deaktivieren.
Wichtig: Wird ein Assistenzsystem abgeschaltet, liegt die volle Verantwortung und Haftung beim Fahrer bzw. bei der Fahrerin.
Fahrzeugbeklebung und Signalwirkung
Damit ein Einsatzfahrzeug im Straßenverkehr frühzeitig wahrgenommen und eindeutig erkannt wird, sind verschiedene Maßnahmen zur Sichtbarkeit und Signalwirkung entscheidend:
Beklebung: Durch großflächige Leuchtfarben, kontrastreiche Muster und Reflektoren wird das Einsatzfahrzeug schon aus großer Entfernung deutlich erkennbar
Scheinwerfer: Moderne LED-Scheinwerfer sorgen für eine helle Ausleuchtung und erhöhen die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht
Signalanlage: Eine leistungsstarke Blaulicht- und Signalanlage stellt sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer:innen das Fahrzeug rechtzeitig sehen und hören
Merke
Dies trägt maßgeblich zum Schutz der Besatzung und anderer Verkehrsteilnehmer:innen bei.
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Bedingungen für das Führen eines Einsatzfahrzeugs:
Um als Fahrer:in eines Einsatzfahrzeugs tätig zu sein, gibt es bislang keine speziellen Voraussetzungen außer dem Besitz des entsprechenden Führerscheins. In der Praxis bedeutet das: Hinter dem Steuer sitzt häufig jemand, der zwar die notwendige Fahrerlaubnis hat, jedoch über wenig Fahrpraxis verfügt.
Unterschiedliche Fahrfertigkeiten:
Das Fahrkönnen ist sehr individuell. Eine erfahrene Rettungsdienstmitarbeiterin oder ein Rettungsdienstmitarbeiter sind nicht automatisch auch routinierte Fahrer:innen. Umgekehrt muss ein jüngeres Teammitglied nicht zwangsläufig weniger fahrtauglich sein.
Tipp
Da der Transport von Patient:innen mit einer hohen Verantwortung verbunden ist, sind regelmäßige Schulungen sinnvoll, um die notwendigen Fahrfähigkeiten dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln.
Fahrfertigkeiten verbessern:
Gezielte Schulungen und Fahrtrainings helfen, Sicherheit im Umgang mit dem Einsatzfahrzeug zu gewinnen. Fehlt Fahrer:innen das Wissen, wie man beispielsweise das Einsatzfahrzeug korrekt rangiert oder grundlegende Bedienelemente wie die Handbremse löst, leidet das Vertrauen in derer Fähigkeiten, sowohl bei den Kolleg:innen als auch bei Patient:innen. In praxisnahen Trainings lernen Fahrer:innen zudem die Grenzen des Fahrzeugs und ihrer eigenen Reaktionen kennen. Dieses Wissen kann im Ernstfall entscheidend sein, um das Fahrzeug zu beherrschen und Unfälle zu vermeiden.
Geeignete Schulungen:
Zur Verbesserung der Fahrkompetenz stehen unterschiedliche Kurse zur Verfügung, zum Beispiel:
Schulungen zum Fahren mit Sonderrechten
Fahrsicherheitstrainings
Rangiertrainings
Angeboten werden solche Programme u.a. von der Deutschen Verkehrswacht, dem ADAC sowie von Fahrschulen. Rettungsdienstorganisationen können mit den Anbietern die Inhalte individuell abstimmen. Oft lassen sich auch interne Trainings unkompliziert organisieren, beispielsweise durch ein Rangiertraining auf einem großen Parkplatz.
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Eine einwandfrei funktionierende Fahrzeugtechnik ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf und die sichere Fahrt. Gerade bei Einsatzfahrten kommt es darauf an, dass alle technischen Systeme zuverlässig arbeiten. Nur so lassen sich Einsätze schnell und sicher bewältigen.
Diese Checkliste unterstützt dabei, den technischenZustanddesFahrzeugs zu überprüfen. So lassen sich mögliche Mängelfrühzeitigerkennen und rechtzeitigbeheben.
Tipp
Fahrzeug-Checkliste
Flüssigkeiten:
Scheibenwischwasser: Füllstand prüfen
Kühlmittelstand kontrollieren
Motorölstand prüfen
Bremsflüssigkeit kontrollieren
Kraftstofftank: ausreichend gefüllt?
AdBlue: Füllstand prüfen (falls vorhanden)
Reifen:
Sichtkontrolle: keine Beschädigungen (Risse, Nägel, Fremdkörper)
Profiltiefe ausreichend
Reifendruck überprüfen
Beleuchtung & Signalanlage:
Abblendlicht / Fernlicht
Nebelscheinwerfer
Bremslicht
Blinkanlage / Außenbeleuchtung
Sondersignalanlage (Blaulicht, Martinshorn)
Kontrollleuchten im Cockpit: alle Funktionen überprüfen
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