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Fallbeispiel 25

3 Minuten Lesezeit

Ihr schreibt folgendes EKG in eurer kardiologischen Praxis bei einem Routinecheck.

EKG-Fallbeispiel: AV-Block I°

AV-Block

Auswertung

Frequenz: Da in diesem EKG der Maßstab nicht 100% korrekt ist, haben wir euch unten links die Herzfrequenz angegeben.

Rhythmik: Das EKG ist rhythmisch. Wir erkennen weiterhin normwertig konfigurierte 
P-Wellen auf die immer ein QRS-Komplex folgt. Es liegt somit ein Sinusrhythmus vor.

Lagetyp: Da die Ableitungen I, II und III positiv sind und aVL betragsmäßig ebenfalls positiv ist, liegt ein Indifferenztyp vor.

P-Wellen: Die P-Wellen sind wie bereits besprochen normal konfiguriert. Bei einer genaueren Betrachtung fällt jedoch auf, dass das PQ-Intervall mit 240 ms verlängert ist. Die PQ-Zeit bleibt im Verlauf konstant und es kommt zu keinem Ausfall eines QRS-Komplexes. Es liegt somit ein AV-Block Grad I vor.

QRS-Komplex: In den Ableitungen II und aVF lässt sich eine kleine Q-Zacke erkennen. Der QRS-Komplex ist nicht über 100 ms verbreitert. Es findet sich ein regelrechter 
R/S-Umschlag in V2/V3. Hier liegt also kein Schenkelblock vor.

Erregungsrückbildung: Es lassen sich keine signifikanten ST-Strecken Veränderungen oder T-Negativierungen erkennen.

Bewertung: In diesem EKG besteht ein AV-Block ersten Grades.

Zuletzt aktualisiert am 26.09.2024
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