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FORDEC-Prinzip

FORDEC, Schema zur Entscheidungsfindung
3 Minuten Lesezeit

Das FORDEC-Prinzip beschreibt ein strukturiertes Vorgehen zur Entscheidungsfindung, insbesondere in komplexen und dynamischen Einsatzsituationen. Es unterstützt dabei, systematisch verschiedene Handlungsoptionen zu erfassen und diese hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile zu bewerten.

Ziel ist es, vorschnelle oder impulsive Entscheidungen zu vermeiden und stattdessen eine fundierte, nachvollziehbare Entscheidung im Sinne des gemeinsamen Einsatzziels zu treffen.

FORDEC-Prinzip

F - Facts (Fakten):

  • Durchführung einer strukturierten Situationsanalyse
  • Erfassung aller relevanten Informationen zur aktuellen Lage
  • Klärung des Ereignisses sowie der verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen

O - Options (Optionen):

  • Entwicklung möglicher Handlungsalternativen
  • Identifikation der zur Verfügung stehenden Maßnahmen
  • Bewertung der potenziellen Vorgehensweisen

R - Risks and Benefits (Gefahren und Chancen):

  • Abwägung von Risiken und Erfolgsaussichten der Handlungsoptionen
  • Bewertung von Gefahren und Nutzen
  • Auswahl der Option mit dem besten Risiko-Nutzen-Verhältnis

D - Decision (Entscheidung):

  • Festlegung einer geeigneten Handlungsoption
  • Auswahl der Maßnahme mit der höchsten Erfolgsaussicht bei geringstem Risiko

E - Execution (Ausführung):

  • Konkrete Planung und Zuweisung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten
  • Festlegung von Abläufen, Zuständigkeiten und Zeitpunkten
  • Umsetzung der getroffenen Entscheidung in die Praxis

C - Check (Überprüfung):

  • Überprüfung des bisherigen Vorgehens und der Ergebnisse
  • Bewertung, ob die Maßnahmen zum gewünschten Ziel führen
  • Erkennen von Abweichungen und ggf. Anpassung des Vorgehens
Zuletzt aktualisiert am 19.03.2026
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