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Arterielle und venöse Gefäßverschlüsse (RettSan)

Gefäßnotfälle, Tiefe Beinvenenthrombose, TVT, Akuter arterieller Gefäßverschluss, pAVK
30 Minuten Lesezeit

Ein akuter arterieller Gefäßverschluss unterbricht die Blutzufuhr und führt zu einer akuten Minderdurchblutung mit Sauerstoffmangel im Gewebe. Innerhalb weniger Stunden kann ein bleibender Gewebeschaden entstehen. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine chronische Durchblutungsstörung der Arterien und entsteht vor allem durch eine Atherosklerose.

Ein venöser Gefäßverschluss behindert dagegen den Blutabfluss und führt zu Schwellung, Schmerzen und einem erhöhten Risiko für eine Lungenarterienembolie.

Präklinisch stehen die sichere Unterscheidung zwischen arteriellem und venösem Gefäßverschluss, eine adäquate Schmerztherapie sowie der Transport in eine geeignete Klinik im Vordergrund.

Beim akuten arteriellen Gefäßverschluss entscheidet eine rasche Wiedereröffnung des Gefäßes durch Operation oder Katheter (= Revaskularisation) häufig über den Erhalt der betroffenen Extremität. 

Um den Einstieg in das Thema Gefäßverschlüsse etwas zu erleichtern, wird im Folgenden ein Fall beschrieben, wie er sich präklinisch ereignen könnte.

Einsatzmeldung:

  • Stichwort: Schmerzen im Bein
  • Ort: Einfamilienhaus, Wohnzimmer
  • Alarmzeit: 17:45 Uhr
  • Anrufer:in: Patientin selbst
  • Anzahl der betroffenen Personen: 1
  • Zusatzinfo:
    • 74-jährige, weibliche Patientin
    • Akut aufgetretene Schmerzen beim Gehen
    • Bekannte arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2

Lageeinweisung vor Ort:

Beim Eintreffen des Rettungsdienstes steht die Eingangstür der Wohnung bereits offen.

Die Lage ist wie folgt:

  • Die Patientin sitzt auf der Couch im Wohnzimmer und reibt sich den linken Unterschenkel. Sie ist wach, ansprechbar sowie zeitlich, örtlich und situativ orientiert
  • Sie berichtet, dass die Schmerzen plötzlich auf dem Weg vom Badezimmer in die Küche aufgetreten seien und seitdem unverändert bestünden
  • Zusätzlich klagt sie über eine Rötung sowie ein ausgeprägtes Spannungsgefühl im linken Unterschenkel

Ersteinschätzung nach xABCDE-Schema

x

  • Keine kritischen Blutungen

Kein
x-Problem

A

  • Atemwege frei
  • Schleimhäute rosig
  • Patientin spricht selbständig

Kein
A-Problem

B

  • Inspektorisch:
    • Thoraxexkursion seitengleich
    • Keine gestauten Halsvenen sichtbar
    • Keine Zyanose
  • Auskultatorisch:
    • Normales Atemgeräusch beidseits
    • Keine Nebengeräusche
  • Palpatorisch:
    • Thorax insgesamt stabil
  • SpO₂: 98 %
  • Atemfrequenz: 16/min

Kein
B-Problem

C

  • Hautkolorit rosig
  • Insgesamt trockene Haut
  • Rekap-Zeit: 2 Sekunden
  • Große Blutungsräume ohne Zeichen auf akute Blutungen
  • Palpation des Pulses am Handgelenk (A. radialis):
    • Rhythmisch
    • Gut tastbar
    • Normofrequent, 78/min

Kein
C-Problem

D

  • Wach, orientiert, ansprechbar
  • GCS 15
    • Öffnen der Augen: 4
    • Beste verbale Reaktion: 5
    • Beste motorische Reaktion: 6
  • Pupillenkontrolle:
    • Isokor
    • Mittelweit
    • Lichtreagibel

Kein
D-Problem

E

  • Keine Verletzungen ersichtlich
  • Symptome:
    • Schmerzen im linken Unterschenkel, insbesondere bei Bewegung
    • Schwellung, Rötung
  • Allergien/Infektionen: Keine bekannt
  • Medikamente: Metformin, Ramipril
  • Patientengeschichte: Bekannter Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie
  • Letzte Mahlzeit: Vor 3 Stunden
  • Ereignis: Akut aufgetretene Schmerzen im Bein beim Gehen
  • Risikofaktoren: Rauchen

Mittelbares
E-Problem

Definition
Venöser Gefäßverschluss

Ein venöser Gefäßverschluss ist die teilweise oder vollständige Verlegung einer Vene, meist durch einen Thrombus. Das Blut kann aus dem Gewebe nicht mehr richtig abfließen und staut sich.

Definition
Arterieller Gefäßverschluss

Ein arterieller Gefäßverschluss ist der vollständige Verschluss einer Arterie, meist durch ein verschlepptes Gerinnsel (= Embolie) oder ein Gerinnsel an Ort und Stelle (= Thrombose). Das Gewebe dahinter bekommt kein oder zu wenig Blut, es entsteht ein akuter Sauerstoffmangel.

Definition
Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine meist chronisch fortschreitende Durchblutungsstörung durch verengte oder verschlossene Arterien in Armen oder Beinen. Meist liegt eine Atherosklerose zugrunde. Betroffen sind überwiegend die Beine.

Venöser Gefäßverschluss

Die Virchow-Trias beschreibt drei Hauptkategorien von Risikofaktoren für Thrombosen:

HauptkategorieErklärung
Verlangsamter Blutfluss (= Stase)Längere Immobilität bei Bettlägerigkeit oder nach Operationen, lange Flug- oder Autoreisen, Kompression oder Krampfadern
Gerinnungsneigung (= Hyperkoagulabilität)Genetisch bedingt als angeborene Neigung zu Thrombosen oder durch Hormontherapien, z.B. die Antibabypille, Schwangerschaft, Flüssigkeitsmangel oder Tumorerkrankungen
Schäden der inneren Gefäßwand (= Endothelschäden)Chirurgische Eingriffe, Entzündungen, arterielle Hypertonie, Rauchen
Virchow Trias
Virchow-Trias

Arterieller Gefäßverschluss und periphere arterielle Verschlusskrankheit

Ein akuter Verschluss einer Arm- oder Beinarterie entsteht durch einen Embolus oder einen lokal gebildeten Thrombus:

  • Embolie: Ablösung eines Embolus, zum Beispiel aus dem Herzen bei Vorhofflimmern, einem unregelmäßigen Herzrhythmus, bei dem sich in den Vorhöfen Gerinnsel bilden können
  • Arterielle Thrombose: Thrombusbildung in einem vorgeschädigten Gefäß, z.B. bei Atherosklerose oder pAVK

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist eine Folge der Atherosklerose. Risikofaktoren sind:

  • Rauchen
  • Diabetes mellitus
  • Arterielle Hypertonie
  • Fettstoffwechselstörungen, z.B. erhöhtes Cholesterin im Blut
  • Starkes Übergewicht

Venöse und arterielle Gefäßverschlüsse unterscheiden sich grundlegend: Beim venösen Verschluss staut sich das Blut vor dem Hindernis. Beim arteriellen Verschluss fehlt das Blut hinter dem Hindernis.

 Info
Arterien und Venen

Arterien leiten sauerstoffreiches Blut unter hohem Druck vom Herzen in den Körper. Venen führen es mit niedrigem Druck zurück, unterstützt von der Muskelpumpe der Beine und den Venenklappen.

Venöser Gefäßverschluss

Entstehung des Blutgerinnsels:

Die tiefe Beinvenenthrombose (TVT) beginnt mit einem Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, zum Beispiel in einer Unterschenkelvene:

  1. Ein langsamer Blutfluss, eine geschädigte Gefäßwand oder eine gesteigerte Gerinnung (= Virchow-Trias) aktivieren die Blutgerinnung in der Vene
  2. Blutplättchen lagern sich an der Venenwand an, es entsteht ein Blutgerinnsel 
  3. Weiteres Material lagert sich an, das Gerinnsel wächst in Richtung Rumpf: von den Unterschenkelvenen über die Oberschenkelvenen bis in die Beckenvenen
  4. Je näher am Rumpf das Gerinnsel liegt, desto größer ist die Gefahr einer Lungenarterienembolie
Virchow Trias
Virchow-Trias

Folgen für die Extremität:

Das Gerinnsel verengt oder verschließt die Vene. Das Blut fließt schlechter zum Herzen zurück und staut sich im Bein:

  • Schwellung: Der Druck in den Venen und in den feinsten Blutgefäßen steigt. Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus und das Bein schwillt an
  • Blau-violette Verfärbung: Im gestauten Blut steigt der Anteil an sauerstoffarmem Blut. Die Haut verfärbt sich livide
  • Schmerz und Überwärmung: Das Gerinnsel löst in der Venenwand und im umgebenden Gewebe eine örtliche Entzündung aus. Das Bein schmerzt, spannt und fühlt sich warm an

Lungenarterienembolie:

Die gefährlichste Folge einer tiefen Venenthrombose entsteht, wenn sich ein Teil des Gerinnsels löst:

  1. Ein Teil des Gerinnsels löst sich von der Venenwand
  2. Der Blutstrom trägt ihn über das rechte Herz in die Lungenarterien. Dort bleibt er in einem engeren Gefäß stecken und verschließt es
  3. Dieser Teil der Lunge wird nicht mehr durchblutet, es gelangt weniger Sauerstoff ins Blut und es entsteht eine Hypoxämie
  4. Das rechte Herz muss gegen einen erhöhten Widerstand pumpen. Ist der Verschluss groß, schafft es das nicht mehr und der Blutdruck fällt bis zum Schock
 Achtung
Lungenarterienembolie

Eine Lungenarterienembolie kann jederzeit auftreten, auch während der Versorgung oder des Transports. Warnzeichen sind plötzliche Atemnot, Brustschmerz, Schwindel oder eine Synkope.

Arterieller Gefäßverschluss

Verschluss der Arterie:

Ein akuter arterieller Verschluss entsteht auf zwei Wegen:

  • Verschlepptes Gerinnsel (= Embolie): Ein Gerinnsel bildet sich zum Beispiel bei Vorhofflimmern im Herzen, löst sich und wird mit dem Blutstrom in eine Arm- oder Beinarterie gespült. Dort bleibt es an einer Engstelle oder Gefäßgabelung stecken. Der Verschluss tritt schlagartig auf
  • Gerinnsel an Ort und Stelle (= arterielle Thrombose): In einer bereits verengten Arterie, zum Beispiel bei pAVK, bildet sich ein Gerinnsel und verschließt sie
    • Bei bekannter pAVK: Haben sich bereits Umgehungskreisläufe gebildet, halten sie die Durchblutung teilweise aufrecht. Die Beschwerden beginnen dann häufig schleichend

Sauerstoffmangel im Gewebe:

  1. Hinter dem Verschluss fließt kaum noch Blut in das Gewebe
  2. Die feinsten Blutgefäße werden nicht mehr ausreichend durchblutet. Sauerstoff und Nährstoffe fehlen, es entsteht eine Ischämie
  3. Zuerst werden die Nerven geschädigt, danach Muskeln und Haut. Hält der Sauerstoffmangel an, stirbt das Gewebe ab (= Nekrose)

Folgen für die Extremität:

  • Schmerz: Das Gewebe ohne Sauerstoff schmerzt plötzlich und stark
  • Blässe und Kälte: Ohne Blutzufluss wird die Haut blass und kalt
  • Fehlender Puls: Hinter dem Verschluss ist kein oder nur ein schwacher Puls tastbar
  • Gefühlsstörung und Lähmung: Die Nerven reagieren am empfindlichsten auf den Sauerstoffmangel. Erst kribbelt die Extremität oder wird taub, dann folgt eine Lähmung
 Info
Zeit bis zu bleibenden Schäden
  • Nervengewebe: nach ca. 2 bis 4 Stunden
  • Muskulatur: nach ca. 6 bis 8 Stunden
  • Haut: nach ca. 12 Stunden
 Achtung
Extremität in Gefahr

Der akute arterielle Verschluss ist ein zeitkritischer Notfall. Je länger das Gewebe ohne Blut bleibt, desto größer ist die Gefahr, die Extremität zu verlieren.

 Merke
Zusammenfassung: Die kritischen Probleme bei Gefäßverschlüssen
  • Blutstau: Beim venösen Verschluss staut sich das Blut, das Bein schwillt an und verfärbt sich livide
  • Lungenarterienembolie: Löst sich ein Teil des Gerinnsels, verschließt er eine Lungenarterie. Es drohen Hypoxämie und Schock
  • Sauerstoffmangel im Gewebe: Beim arteriellen Verschluss fehlt hinter dem Verschluss das Blut. Nerven, Muskeln und Haut werden geschädigt
  • Zeitdruck: Ohne rasche Revaskularisation drohen bleibende Schäden bis zum Verlust der Extremität
 Merke

Leitsymptom: einseitige Schmerzen in einer Extremität, zum Beispiel im Bein.

Klinisches ZeichenTiefe VenenthromboseAkuter arterieller Verschluss
SchmerzDumpfer Schmerz sowie Druck- oder SpannungsgefühlPlötzlich einsetzender, meist starker Ischämieschmerz
SchwellungTypisch, meist einseitig mit Umfangsdifferenz und eindrückbarem ÖdemSelten oder nur gering ausgeprägt
HauttemperaturÜberwärmung der betroffenen ExtremitätKalte Extremität infolge fehlender Durchblutung
HautfarbeLivide bis zyanotische VerfärbungBlasse Haut, später gegebenenfalls zyanotische Verfärbung
PulseIn der Regel tastbarFehlende oder deutlich abgeschwächte Pulse hinter dem Verschluss
SensibilitätMeist unauffälligKribbeln oder Taubheitsgefühl (= Parästhesien) bis zum Sensibilitätsverlust
MotorikMeist unauffälligBewegungseinschränkung bis zur vollständigen Lähmung (= Paralyse)
Tiefe Venenthrombose
Tiefe Venenthrombose
 Tipp
Arterieller Gefäßverschluss
Arterieller Gefäßverschluss
Die 6 P des akuten arteriellen Gefäßverschlusses
  • Pain: plötzlicher, starker Schmerz
  • Paleness: Blässe der Haut
  • Pulselessness: fehlender Puls hinter dem Verschluss
  • Paresthesia: Sensibilitätsstörung wie Kribbeln oder Taubheit
  • Paralysis: Lähmung
  • Perishingly cold: auffallend kalte Extremität

Je nach Schweregrad können weitere Zeichen auftreten:

  • Venöser Gefäßverschluss: Dyspnoe, Thoraxschmerz, Schwindel oder Synkope als Hinweis auf eine Lungenarterienembolie
  • Akuter arterieller Gefäßverschluss: Tachykardie, Hypotonie oder Schockzeichen bei ausgeprägter Ischämie
 Info
Untypische Verläufe

Bei bekannter pAVK kann ein arterieller Verschluss durch Umgehungskreisläufe schleichend beginnen. Eine tiefe Venenthrombose kann auch am Arm auftreten, zum Beispiel nach starker Belastung oder bei einem liegenden Port oder Katheter.

 Achtung
Red Flags
  • Verdacht auf Lungenarterienembolie: Plötzlich einsetzende Dyspnoe, Thoraxschmerz, Synkope oder ein instabiler Kreislauf bei vermuteter oder bekannter TVT
  • Akuter arterieller Gefäßverschluss: Plötzlich einsetzende Schmerzen mit Pulslosigkeit, Sensibilitätsstörungen oder motorischen Ausfällen (6 P)
  • Kritische Extremitätenischämie: Ruheschmerz, Geschwüre oder Nekrosen bei bekannter pAVK

Die Auswahl ist beispielhaft und nennt häufig auftretende Zeichen. Das Nachfordern liegt immer im Ermessen des jeweiligen Teams.

 Merke

Die tiefe Venenthrombose zeigt eine einseitige Schwellung, Schmerzen und Überwärmung bei tastbaren Pulsen.

Der akute arterielle Verschluss zeigt ein plötzlich schmerzendes, blasses, kaltes und pulsloses Bein. Die Verdachtsdiagnose entscheidet über die Lagerung: beim venösen Verschluss ruhig und bei ausgeprägter Schwellung leicht hoch, beim arteriellen Verschluss tief.

Anamnese

Für die Befragung hilft das SAMPLER(S)-Schema:

  • S (Symptome): Lokalisation, Intensität und Verlauf der Schmerzen, ein- oder beidseitig. Dyspnoe, Thoraxschmerz oder Synkope sprechen für eine Lungenarterienembolie
  • A (Allergien/Infektionen): Insbesondere gegen Heparin, Hinweise auf eine Infektion
  • M (Medikation): Gerinnungshemmende Medikamente, ASS, Hormonpräparate
  • P (Patientengeschichte): pAVK, Vorhofflimmern, frühere TVT oder Lungenarterienembolie, Gerinnungsstörungen, Tumorerkrankungen
  • L (Letzte…): Letzte Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
  • E (Ereignis): Beginn und Verlauf der Beschwerden: plötzlich beim Gehen oder schleichend über Stunden bis Tage
  • R (Risikofaktoren): Operationen, Trauma, Immobilisation, Langstreckenreisen, Krankenhausaufenthalt, Rauchen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas, Thromboseneigung
  • S (Schwangerschaft): mögliche Schwangerschaft bei Patientinnen, Schwangerschaft und Wochenbett (= die ersten sechs Wochen nach der Entbindung) sind Risikofaktoren für eine Thrombose

Körperliche Untersuchung

Inspektion:

Befund im SeitenvergleichArterieller VerschlussVenöser Verschluss
HautfarbeBlassLivide verfärbt
SchwellungKeine wesentliche SchwellungEinseitige Schwellung, gespannte Haut
VenenzeichnungNicht verändertGgf. verstärkt
 Achtung

Das Fehlen klinischer Zeichen schließt das Vorliegen einer Thrombose nicht aus.

Palpation:

  • pDMS im Seitenvergleich: Die Kontrolle von Puls, Durchblutung, Motorik und Sensibilität an beiden Beinen ist die zentrale Untersuchung der Rettungssanitäter:innen. 
    • Fußpulse auf dem Fußrücken (A. dorsalis pedis) und hinter dem Innenknöchel (A. tibialis posterior) tasten, Hauttemperatur und Rekap-Zeit vergleichen, Zehen und Fuß bewegen lassen, Berührung prüfen
    • Arterieller Gefäßstatus: Fehlende oder seitendifferente Pulse, kalte Extremität
    • Venöser Gefäßstatus: Einseitiges eindrückbares Ödem, Umfangsdifferenz, Überwärmung, Druckschmerz entlang der tiefen Venen. Homans-Zeichen: Wadenschmerz beim passiven Anheben der Fußspitze 
Klinische Zeichen und Risikofaktoren einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT)
Klinische Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT)
 Merke

Klinische Zeichen wie das Homans-Zeichen besitzen nur eine geringe diagnostische Aussagekraft. Sie reichen nicht aus, um eine Thrombose sicher zu bestätigen oder auszuschließen.

Perkussion:

Gefäßverschlüsse verursachen keine typischen Veränderungen des Klopfschalls

Auskultation:

  • Lunge: In der Regel normales Atemgeräusch beidseits ohne Nebengeräusche

Vitalparameter

Die Vitalparameter werden beim Gefäßverschluss engmaschig erhoben und wiederholt. Aussagekräftiger als der einzelne Wert ist der Verlauf.

ParameterTypischer BefundKlinische Bedeutung
AtemfrequenzMeist normwertigEine Tachypnoe ist beim venösen Verschluss ein typischer Hinweis auf eine Lungenarterienembolie, beim arteriellen Verschluss Folge starker Schmerzen
Sauerstoffsättigung (SpO₂)Meist normwertigEin Abfall weist beim venösen Verschluss auf eine begleitende Lungenarterienembolie hin, beim arteriellen Verschluss auf schwere Komplikationen
HerzfrequenzMeist normwertigEine Tachykardie entsteht bei starken Schmerzen, Stressreaktion oder Schock, beim venösen Verschluss insbesondere bei begleitender Lungenarterienembolie
BlutdruckMeist normwertigEine Hypotonie weist beim arteriellen Verschluss auf eine ausgeprägte Ischämie oder einen Schock hin, beim venösen Verschluss auf eine massive Lungenarterienembolie
EKGHäufig unauffälligRettungssanitäter:innen legen das 12-Kanal-EKG an und drucken es aus, die Befundung übernimmt das Team
KörpertemperaturExtremitätentemperatur im Seitenvergleich: beim arteriellen Verschluss ist die betroffene Extremität kalt, beim venösen Verschluss überwärmtDie Körperkerntemperatur ist meist normwertig, Fieber ist bei isolierter TVT untypisch
BlutzuckerIn der Regel normwertigBei jeder Vigilanzminderung bestimmen, um eine Hypoglykämie auszuschließen
 Info

Nicht auf jedem Rettungsmittel ist ein 12-Kanal-EKG verfügbar, zum Beispiel auf dem KTW.

Orientierende neurologische Untersuchung

Eine begleitende Lungenarterienembolie oder ein Schock zeigt sich früh am Bewusstsein. Die Einschätzung wird daher im Verlauf regelmäßig wiederholt.

  • Vigilanz: Einschätzung anhand der GCS. Eine Vigilanzminderung ist ein Warnzeichen
  • Orientierung: Fragen zu Person, Ort, Zeit und Situation. Eine neu aufgetretene Verwirrtheit ist ein Warnzeichen
  • Sprache: Spricht die betroffene Person in ganzen Sätzen oder nur in einzelnen Wörtern? Atemnot beim Sprechen weist auf eine begleitende Lungenarterienembolie hin
  • Pupillen: Größe, Seitengleichheit und Lichtreaktion
  • Kraft und Sensibilität: Grobe Prüfung an Armen und Beinen im Seitenvergleich, um einen Schlaganfall als Differenzialdiagnose nicht zu übersehen
 Tipp

Beim akuten arteriellen Verschluss zeigen zunehmende Sensibilitätsstörungen und motorische Ausfälle der betroffenen Extremität die fortschreitende Ischämie an.

Differenzialdiagnosen

KrankheitsbildWas eher dafür spricht
ErysipelScharf begrenzte Rötung, Überwärmung, Fieber, Eintrittspforte für Erreger
MuskelverletzungLokale Schmerzen, Schwellung und ggf. Hämatom nach Trauma oder Belastung
KompartmentsyndromStarke Schmerzen, gespannte Muskelloge, Dehnungsschmerz, Pulse meist erhalten
Akute HerzinsuffizienzBeidseitige Beinödeme, Atemnot, keine Entzündungs- oder Ischämiezeichen
LymphödemChronische, schmerzlose Schwellung mit Beteiligung der Zehen

Basismaßnahmen

 Info

Die folgenden Maßnahmen können Rettungssanitäter:innen im Rahmen ihrer Qualifikation grundsätzlich eigenständig durchführen. Der konkrete Umfang richtet sich nach den lokalen Vorgaben, der jeweiligen Einsatzsituation und der verfügbaren Ausstattung.

  • Angepasste Lagerung:
    • Arterieller Gefäßverschluss: Betroffene Extremität tief lagern und weich polstern. Unnötige Bewegungen vermeiden
    • Venöser Gefäßverschluss: Betroffene Extremität ruhig lagern. Bei ausgeprägter Schwellung kann eine leichte Hochlagerung zur Beschwerdelinderung erfolgen
  • Beruhigen und betreuen: die betroffene Person beruhigen, über die nächsten Schritte informieren und nicht allein lassen
  • Vitalwerte erheben: Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz, EKG, Blutdruck, Blutzucker und Temperatur
  • Sauerstoffgabe: bedarfsorientierte Sauerstofftherapie bei Hypoxämie, respiratorischer Beeinträchtigung oder Verdacht auf Lungenarterienembolie
  • 12-Kanal-EKG: anlegen und schreiben. Die Befundung übernimmt das weiterbehandelnde Team
  • pDMS-Verlaufskontrolle: pDMS im Seitenvergleich wiederholen
    • Arterieller Gefäßverschluss: auf zunehmende Schmerzen, Sensibilitäts- oder Motorikstörungen achten
    • Venöser Gefäßverschluss: auf zunehmende Schwellung, livide Verfärbung und Zeichen einer Lungenarterienembolie achten
  • Nachfordern: bei Red Flags frühzeitig RTW und/oder NEF über die Leitstelle anfordern
  • Ggf. Wärmeerhalt: zudecken oder Rettungsdecke anlegen, die betroffene Extremität beim arteriellen Verschluss ausgenommen

Weitere Versorgung

Die weiterführende Versorgung übernehmen Notfallsanitäter:innen und gegebenenfalls die Notärztin oder der Notarzt. Deine Rolle hängt davon ab, mit welchem Fahrzeug du im Einsatz bist:

  • Mit dem KTW zuerst vor Ort: Bis zum Eintreffen des nachgeforderten RTW führst du die Basismaßnahmen selbst durch. Danach übergibst du an die Notfallsanitäterin oder den Notfallsanitäter und bleibst als Teil des Behandlungsteams eingebunden
  • Als zweite Person auf dem RTW: Du arbeitest von Anfang an mit der Notfallsanitäterin oder dem Notfallsanitäter zusammen. Du übernimmst die Basismaßnahmen, während sie oder er die erweiterten Maßnahmen einleitet

In beiden Fällen bereitest du Maßnahmen vor, reichst benötigtes Material an, beobachtest den Zustand der betroffenen Person und führst delegierte Maßnahmen durch.

Dafür musst du die weiteren Versorgungsschritte sowie die eingesetzten Medikamente und Maßnahmen mit ihren Behandlungszielen kennen. Nur wenn du weißt, was als Nächstes kommt, kannst du es gezielt vorbereiten und im Team mitarbeiten. Auswahl, Dosierung und Applikation richten sich nach Indikation, Qualifikation, lokalen Vorgaben und Delegation. Nicht alle aufgeführten Medikamente und Maßnahmen werden bei jedem Gefäßverschluss eingesetzt.

Medikament/MaßnahmeBehandlungszweckWichtige Hinweise für die Unterstützung
Paracetamol 1000 mg i.v. als Kurzinfusion oder Metamizol 0,5 bis 1 g i.v.Analgesie bei leichten SchmerzenMaterial für den intravenösen Zugang vorbereiten, Kurzinfusion vorbereiten, Metamizol kann bei schneller Gabe den Blutdruck senken
Morphin 2 mg i.v. titriert, max. 10 mg oder Nalbuphin 0,1 mg/kgKG i.v., max. 20 mg oder Fentanyl 0,05 mg i.v. titriert, max. 0,2 mgAnalgesie bei starken Schmerzen, insbesondere beim Ischämieschmerz des arteriellen VerschlussesOpioide können eine zu flache und langsame Atmung auslösen: Atmung, SpO₂ und Vigilanz überwachen.
Ondansetron 4 mg i.v. oder Dimenhydrinat 62 mg i.v.Bei Übelkeit ergänzend zur AnalgesieAmpulle und Spritze vorbereiten.
Unfraktioniertes Heparin 5.000 bis 10.000 I.E. i.v.Gerinnungshemmung (= Antikoagulation) bei entsprechender Indikation, verhindert das Wachstum des ThrombusAmpulle und Spritze vorbereiten, I.E. (= internationale Einheiten) prüfen, nach Heparinallergie fragen.
Volumengabe nach BedarfNur bei Hypotonie, Schock oder instabilem Kreislauf, sonst zurückhaltende VolumentherapieVorgewärmte Vollelektrolytlösung und Infusionssystem vorbereiten, Blutdruck engmaschig kontrollieren.

Beim venösen Gefäßverschluss erfolgt ein zeitnaher Transport in eine geeignete Klinik, bei ausgedehnter TVT bevorzugt in ein Gefäßzentrum. Beim akuten arteriellen Gefäßverschluss entscheidet eine rasche Revaskularisation häufig über den Erhalt der Extremität, deshalb erfolgt der unverzügliche Transport in eine Klinik mit gefäßchirurgischer oder interventioneller Behandlungsmöglichkeit.

  • Körperliche Belastung vermeiden: Patient:innen gehen in der Regel nicht selbst zum Fahrzeug, auch nicht für eine kurze Distanz. Beim venösen Verschluss kann die Muskelarbeit einen Teil des Gerinnsels lösen, beim arteriellen Verschluss erhöht sie den Sauerstoffbedarf des minderdurchbluteten Gewebes
  • Lagerung während der Fahrt:
    • Arterieller Gefäßverschluss: Betroffene Extremität tief lagern und weich polstern. Unnötige Bewegungen vermeiden
    • Venöser Gefäßverschluss: Betroffene Extremität ruhig lagern. Bei ausgeprägter Schwellung kann eine leichte Hochlagerung zur Beschwerdelinderung erfolgen
  • Kontinuierliches Monitoring: Blutdruck, EKG, SpO₂ und Atemfrequenz werden während der gesamten Fahrt überwacht
    • Besonders auf Herzrhythmusstörungen sowie auf Atemnot, Brustschmerz und Sättigungsabfall als Zeichen einer Lungenarterienembolie achten
    • Schmerzen und pDMS im Seitenvergleich regelmäßig kontrollieren
  • Verlaufsbeobachtung: Die betroffene Person während der Fahrt engmaschig beobachten, um eine Verschlechterung frühzeitig zu erkennen

Übergabe

Die Übergabe erfolgt nach dem SINNHAFT-Schema.

  • Verdacht auf einen arteriellen oder venösen Gefäßverschluss klar benennen, ebenso einen Verdacht auf Lungenarterienembolie
  • Symptombeginn und Verlauf
  • pDMS-Befund im Seitenvergleich und sein Verlauf, Schwellung, Hautfarbe, Vitalparameter
  • Vorerkrankungen, Dauermedikation und Allergien: besonders pAVK, Vorhofflimmern, gerinnungshemmende Medikamente, Heparinallergie
  • Sauerstofftherapie: Beginn, Flussrate und Verlauf der Sättigung
  • Verabreichte Medikamente und durchgeführte Maßnahmen, einschließlich Lagerung
 Merke

Eine vollständige Dokumentation im Einsatzprotokoll ist die Grundlage für die Weiterbehandlung in der Klinik und dient der rechtlichen Absicherung.

Das Team erkennt anhand der einseitigen Schwellung, Rötung und Überwärmung des linken Unterschenkels bei tastbaren Fußpulsen eine tiefe Venenthrombose. Sensibilität und Motorik sind erhalten. Atemnot, Brustschmerz oder Schwindel bestehen nicht, ein Hinweis auf eine Lungenarterienembolie fehlt.

Das linke Bein wird ruhig gelagert. Die Patientin steht nicht mehr auf. pDMS wird im Seitenvergleich geprüft: Die Fußpulse sind an beiden Beinen gut tastbar, der linke Unterschenkel ist im Vergleich zum rechten geschwollen, gerötet und überwärmt. Das Monitoring zeigt eine Herzfrequenz von 78/min, einen Blutdruck von 150/85 mmHg, eine SpO₂ von 98 % und eine Atemfrequenz von 16/min. Bei normaler Sättigung ohne Atemnot erhält die Patientin keinen Sauerstoff. Das 12-Kanal-EKG zeigt einen Sinusrhythmus. Die Schmerzen gibt die Patientin mit 5 von 10 an.

Der Rettungssanitäter bereitet das Material für den intravenösen Zugang am rechten Arm und eine vorgewärmte Infusion vor. Die Notfallsanitäterin legt den Zugang und verabreicht 1 g Metamizol i.v. als Kurzinfusion. Die Schmerzen gehen auf 2 von 10 zurück. Auf ein Opioid wird verzichtet, weil die Schmerzen mittelstark sind und gut auf Metamizol ansprechen. 

Die Patientin wird im Tragestuhl zum Fahrzeug befördert und dort auf der Trage gelagert, das linke Bein bleibt ruhig gelagert. Während der Fahrt wird auf Atemnot, Brustschmerz und Sättigungsabfall als Zeichen einer Lungenarterienembolie geachtet und pDMS wiederholt kontrolliert.

Ziel ist eine Klinik mit gefäßmedizinischer Diagnostik. Die Übergabe erfolgt nach dem SINNHAFT-Schema und enthält unter anderem den Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose, den Symptombeginn, den pDMS-Befund im Seitenvergleich, die verabreichten Medikamente und die Lagerung.

Definition

 Definition
Arterieller Gefäßverschluss

Ein arterieller Gefäßverschluss ist der vollständige Verschluss einer Arterie, meist durch ein verschlepptes Gerinnsel (= Embolie) oder ein Gerinnsel an Ort und Stelle (= Thrombose). Das Gewebe dahinter bekommt kein oder zu wenig Blut, es entsteht ein akuter Sauerstoffmangel.

Ursachen

  • Venös (Virchow-Trias): verlangsamter Blutfluss, Gerinnungsneigung, Schäden der Gefäßwand. Risikofaktoren: Immobilität, Operationen, Reisen, Hormontherapie, Schwangerschaft, Tumorerkrankungen
  • Arteriell: Embolie aus dem Herzen bei Vorhofflimmern oder Thrombose bei Atherosklerose und pAVK

Pathophysiologie

  • Venös: Blutstau vor dem Gerinnsel, Schwellung, livide Verfärbung, Schmerz und Überwärmung. Löst sich ein Teil des Gerinnsels, folgt die Lungenarterienembolie mit Hypoxämie und Gefahr des Schocks
  • Arteriell: Sauerstoffmangel hinter dem Verschluss (Ischämie). Bleibende Schäden im Nervengewebe nach 2 bis 4 Stunden, in der Muskulatur nach 6 bis 8 Stunden, in der Haut nach 12 Stunden

Symptome

  • Leitsymptom: einseitige Schmerzen in einer Extremität. Venös mit Schwellung und Überwärmung bei tastbaren Pulsen, arteriell plötzlich mit blassem, kaltem und pulslosem Bein
  • Die 6 P: Pain, Paleness, Pulselessness, Paresthesia, Paralysis, Perishingly cold
 Achtung
Red Flags
  • Lungenarterienembolie: plötzliche Dyspnoe, Thoraxschmerz, Synkope bei TVT
  • Arterieller Verschluss: plötzlicher Schmerz, Pulslosigkeit, Sensibilitätsstörung, Lähmung (6 P)
  • Kritische Extremitätenischämie: Ruheschmerz, Geschwüre, Nekrosen bei pAVK

Diagnostik

  • Anamnese nach SAMPLER(S): Beginn plötzlich oder schleichend, Vorhofflimmern, frühere Thrombosen, gerinnungshemmende Medikamente. Risikofaktoren: Immobilisation, Operationen, Reisen, Schwangerschaft und Wochenbett
  • Körperliche Untersuchung: pDMS im Seitenvergleich (Fußpulse, Hauttemperatur, Rekap-Zeit, Motorik, Sensibilität), Druckschmerz entlang der Venen. Homans-Zeichen mit geringer Aussagekraft
  • Vitalparameter: meist normwertig. Tachykardie, Tachypnoe oder Sättigungsabfall als Hinweis auf eine Lungenarterienembolie, 12-Kanal-EKG anlegen

Therapie

  • Basismaßnahmen: arteriell tief lagern, weich polstern, unnötige Bewegungen vermeiden, weder wärmen noch kühlen; venös ruhig lagern, bei ausgeprägter Schwellung leicht hochlagern; Vitalwerte erheben; Sauerstoff bei Hypoxämie oder Verdacht auf Lungenarterienembolie; 12-Kanal-EKG; pDMS wiederholen; bei Red Flags RTW und/oder NEF nachfordern
  • Weitere Versorgung: Analgesie; Antiemese bei Übelkeit; Antikoagulation mit Heparin bei entsprechender Indikation; Volumen nur bei Hypotonie oder Schock

Transport und Übergabe

  • Zielklinik: venös geeignete Klinik oder Gefäßzentrum; arteriell unverzüglich Klinik mit gefäßchirurgischer oder interventioneller Behandlungsmöglichkeit
  • Lagerung und Monitoring: nicht selbst zum Fahrzeug gehen lassen; arteriell tief lagern, venös ruhig lagern und bei ausgeprägter Schwellung leicht hoch; EKG; pDMS im Verlauf
  • Übergabe nach SINNHAFT: Verdacht klar benennen, Symptombeginn, pDMS-Befund, gerinnungshemmende Medikamente, Medikamente und Maßnahmen, Sauerstofftherapie
Tipp

Du willst noch tiefer einsteigen? Im Artikel für Notfallsanitäter:innen findest du Pathophysiologie und Therapie ausführlicher erklärt. Die wichtigsten Artikel haben wir dir hier verlinkt. Und falls dir ein Fachbegriff nicht klar ist, hilft dir der Artikel zur Terminologie weiter.

  • Arterielle und venöse Gefäßverschlüsse (NotSan)
  • Lungenarterienembolie (NotSan)
  • Akutes Koronarsyndrom
  • Schock (NotSan)
  • Lagerung
  • Terminologie
Zuletzt aktualisiert am 05.11.2026
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