Prävention umfasst Massnahmen zur Vermeidung von Krankheiten und zur Verringerung ihrer Folgen. Dabei erhöhen Risikofaktoren die Erkrankungswahrscheinlichkeit, während Schutzfaktoren die Gesundheit unterstützen. Das salutogenetische Konzept nach Antonovsky betrachtet dagegen vor allem die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Zentral ist das Kohärenzgefühl mit den Komponenten Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit.
Bei prospektiven epidemiologischen Studien werden Personen zunächst hinsichtlich bestimmter Expositionen untersucht und anschliessend beobachtet. Retrospektive Studien greifen dagegen auf bereits vergangene Expositionen und Erkrankungen zurück. Die epidemiologische Transition beschreibt den Wandel des Krankheitsspektrums von überwiegend infektiösen Erkrankungen hin zu chronisch-degenerativen Erkrankungen im Zuge gesellschaftlicher und demografischer Veränderungen.
Merke
- Risikofaktoren erhöhen Krankheitswahrscheinlichkeit
- Schutzfaktoren fördern Gesundheit
- Epidemiologische Studien untersuchen Zusammenhänge zwischen Exposition und Erkrankung
- Prävention reduziert Risiken
- Salutogenese stärkt Gesundheitsressourcen
- Epidemiologische Transition beschreibt den Wandel des Krankheitsspektrums
- Antonovsky A. Unraveling the Mystery of Health: How People Manage Stress and Stay Well. Jossey-Bass, 1987. ISBN 9781555420284.
- Rosenstock IM. Historical origins of the Health Belief Model. Health Educ Monogr 1974;2(4):328-335. DOI: 10.1177/109019817400200403.
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