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Hyperurikämie und Gicht (Ernährung)

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Zusammenfassung

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es infolge erhöhter Harnsäurespiegel (Hyperurikämie) zur Ablagerung von Harnsäurekristallen (Uratkristallen) in Gelenken und Geweben kommt. Die akute Entzündung des betroffenen Gelenks (Gichtarthritis) wird als Gichtanfall bezeichnet. Der häufigste Manifestationsort eines akuten Gichtanfalls ist das Großzehengrundgelenk. Die Erkrankung verläuft schubweise und äußert sich im Akutstadium durch starke Schmerzen, Schwellung, Rötung und Überwärmung des betroffenen Gelenks.

Mögliche Ursachen für die Entstehung einer Hyperurikämie sind bspw. eine purinreiche Ernährung, die Einnahme bestimmter Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Adipositas. Die Hauptursache (etwa 90% der Fälle) ist jedoch eine genetische Determination.

Bei einem akuten Gichtanfall steht die Behandlung der Symptome im Vordergrund. Dabei kommen verschiedene entzündungshemmende Medikamente (z.B. NSAR, Cholchicin oder Prednisolon) zum Einsatz. Langfristiges Ziel ist die Senkung des Harnsäurespiegels, wobei neben medikamentösen Interventionen auch diätetische Maßnahmen eine Rolle spielen.

Zuletzt aktualisiert am 28.12.2024
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