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Immobilisation (RD)

16 Minuten Lesezeit

Zusammenfassung

Die Immobilisation von Patient:innen ist eine zentrale Maßnahme im Rettungsdienst, um weitere Verletzungen zu verhindern und Schmerzen zu reduzieren. Sie dient der Stabilisierung verletzter Körperregionen, der Schonung von Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern sowie dem Schutz empfindlicher Organe, insbesondere des Rückenmarks und des Gehirns. 

Je nach Verletzungsort, Schweregrad und Einsatzsituation stehen unterschiedliche Hilfsmittel zur Verfügung, von einfachen Dreieckstüchern bis hin zu spezialisierten Systemen wie Vakuummatratzen oder Beckenschlingen. Auszubildende zu Notfallsanitäter:innen sollten die Funktionsweise, Anwendungsgebiete und Grenzen der einzelnen Geräte kennen, um im Einsatz schnell und zielgerichtet entscheiden zu können. Die Auswahl des richtigen Immobilisationsmittels hängt dabei nicht nur von der medizinischen Indikation, sondern auch von praktischen Faktoren wie dem Transportweg, den Platzverhältnissen und den verfügbaren Ressourcen ab. 

Ziel dieses Artikels ist es, die gängigen Immobilisationsmöglichkeiten praxisnah vorzustellen und in einen logischen Ablauf einzuordnen, wie er auch in realen Einsatzszenarien vorkommt. So erhältst du eine klare Orientierung darüber, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, von der Sicherung der Halswirbelsäule über die Ganzkörperimmobilisation bis hin zur Stabilisierung einzelner Extremitäten.

Zuletzt aktualisiert am 09.01.2026
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