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Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

Präventionsmaßnahmen
EP
2 Minuten Lesezeit

Gesundheitsförderung zielt darauf ab, Menschen zu befähigen, ihre Gesundheit selbstbestimmt zu verbessern. Sie umfasst neben individueller Verhaltensänderung auch die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen. Zu den zentralen Handlungsfeldern gehören eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik, gesundheitsförderliche Lebenswelten, gemeinschaftliche Aktivitäten, die Entwicklung persönlicher Kompetenzen und die Neuorientierung der Gesundheitsdienste.

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) richtet seinen Fokus auf die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung, Prävention sowie Beratung und Information. Er ist auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene organisiert; auf kommunaler Ebene übernehmen insbesondere die Gesundheitsämter wichtige Aufgaben.

 Merke

Gesundheitsförderung = Gesundheit stärken und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen schaffen. ÖGD = Gesundheit der Bevölkerung schützen, fördern und erhalten.

 Definition

Gesundheitserziehung dient der Prävention: Sie soll gesundheitsförderliches Verhalten stärken (primär), angemessenes Verhalten im Krankheitsfall fördern (sekundär) und die Nachsorge unterstützen (tertiär).

Das Gesundheitsverhalten wird stark durch die Umwelt geprägt. Besonders wichtig sind:

  • Familie (Lernen am Modell)
  • Schule und Peer-Group
  • Arbeitsplatz
 Merke

Die Gesamtheit förderlicher Faktoren wird als Gesundheitsressourcen bezeichnet. Ziel der Gesundheitsförderung ist deren Stärkung, Schutz und Erhalt.

Ein wichtiger Bereich ist die betriebliche Gesundheitsförderung, z. B.:

  • Fitnessangebote
  • Ergonomische Arbeitsplätze
  • Gesundes Essen
  • Stressmanagement

Auch Institutionen beeinflussen die Gesundheit, z. B.:

  • Gesundheitsministerium
  • Landesämter
  • Krankenkassen
  • Verbraucherzentralen
 Info

Wichtig ist die Einbindung von Multiplikatoren (z. B. Lehrkräfte, Ärzt*innen), die viele Menschen erreichen.

 Definition
Zum öffentlichen Gesundheitsdienst gehören v. a. die Gesundheitsämter.

Wichtige Aufgaben sind:

  • Gutachten und Schuluntersuchungen
  • Seuchenbekämpfung und -überwachung
  • Kontrolle von Lebensmittel- und Umwelthygiene
  • Medizinalaufsicht
  • Beratung chronisch Kranker
  • Einstellungsuntersuchungen
  • World Health Organization: Ottawa Charter for Health Promotion. WHO, 1986.
  • Bundesministerium für Gesundheit: Aufgaben und Organisation des Bundesministeriums für Gesundheit, Stand 2026.
Zuletzt aktualisiert am 11.09.2026
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