Theorien der Motivation beschäftigen sich mit der Frage, warum Menschen handeln, welche Ziele sie verfolgen und welche inneren sowie äußeren Faktoren ihr Verhalten beeinflussen. Sie versuchen zu erklären, wie Bedürfnisse entstehen, wie Anreize wirken und wodurch Handlungen ausgelöst, gesteuert und aufrechterhalten werden.
Grundsätzlich lassen sich verschiedene Ansätze unterscheiden: Inhaltstheorien fokussieren auf die Art der Bedürfnisse (z. B. physiologische oder soziale Bedürfnisse), während Prozesstheorien untersuchen, wie Motivation entsteht und Entscheidungen getroffen werden. Ergänzend betrachten lerntheoretische Ansätze die Rolle von Erfahrungen und Verstärkung.
Zusammen bieten diese Perspektiven ein umfassendes Verständnis darüber, wie Motivation in unterschiedlichen Kontexten erklärt werden kann.
- Maslow, Abraham H.: Motivation und Persönlichkeit. Rowohlt, 1981. ISBN: 978-3-499-17395-0.
- Ryan, Richard M.; Deci, Edward L. (Hrsg.): Handbook of Self-Determination Research. University of Rochester Press, 2002. ISBN: 978-1-58046-108-5.
- Ryan RM, Deci EL. Self-determination theory and the facilitation of intrinsic motivation, social development, and well-being. American Psychologist 2000;55(1):68–78. DOI: 10.1037/0003-066X.55.1.68.
- Gagné M, Deci EL. Self-determination theory and work motivation. Journal of Organizational Behavior2005;26(4):331–362. DOI: 10.1002/job.322.
- Bandura A. Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. Psychological Review 1977;84(2):191–215. DOI: 10.1037/0033-295X.84.2.191.
- Locke EA, Latham GP. Building a practically useful theory of goal setting and task motivation: A 35-year odyssey. American Psychologist 2002;57(9):705–717. DOI: 10.1037/0003-066X.57.9.705.


