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Pathologische Q-Zacke

5 Minuten Lesezeit

Physiologische Q-Zacke

Die Q-Zacke sollte maximal 40 ms lang sein und maximal ¼ der Tiefe der R-Zacke aufweisen. Sie kann physiologisch in den Extremitätenableitungen und in den Ableitungen V5 und V6 vorkommen.

Physiologische Q-Zacke

Eine Q-Zacke, die länger als 40 ms dauert oder zu tief ist, wird auch als pathologische Q-Zacke bezeichnet. Ein Q in V1-V4 ist immer verdächtig für eine Pathologie.

Pathologische Q-Zacke

Ein pathologisches Q kann auf einen abgelaufenen Myokardinfarkt hindeuten. Je nachdem in welchen Ableitungen das Q vorliegt, kann auf die Region des Infarktes geschlossen werden. So deutet ein Q in II, III und aVF auf einen abgelaufenen inferioren Unterwandinfarkt hin. Eine tiefe, schmale Q-Zacke in den Ableitungen I, aVL und V5-V6 kann auf eine hypertrophe Kardiomyopathie hindeuten.

EKG-Fallbeispiel: Abgelaufener Vorderwandinfarkt und Ventrikelaneurysma
Abgelaufener Vorderwandinfarkt und Ventrikelaneurysma mit pathologischen Q-Zacken - 
Siehe auch EKG-Fallbeispiel 11

Für ein praktisches EKG-Fallbeispiel zum Thema zum Üben der EKG-Auswertung siehe: EKG-Fallbeispiel 11

Für viele weitere praktische EKG-Fallbeispiele zum Üben siehe Ordner EKG-Fallbeispiele oder EKG-Fallbeispiele-Kurs.

EKG-Fallbeispiel: Abgelaufener Vorderwandinfarkt und Ventrikelaneurysma
Siehe auch EKG-Fallbeispiel 11
Zuletzt aktualisiert am 04.02.2026
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