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pDMS-Kontrolle

2 Minuten Lesezeit

Das pDMS-Schema wird verwendet, um Schädigungen von Nerven und/oder Gefäßen an Extremitäten möglichst schnell klinisch einschätzen zu können. Die Anwendung ist vor allem nach Traumata mit Weichteilverletzungen und Frakturen und nach operativen Eingriffen an Extremitäten indiziert. Auch nach (und vor!) einer Reposition sowie vor und nach Anlage einer Schiene oder eines Gips-Verbandes sollte die pDMS-Kontrolle durchgeführt werden. Vor allem die Motorik und Sensibilität sollten dabei stets im Seitenvergleich getestet werden.

pDMS-Schema
 

p - Peripher

  • Körperperipherie wird überprüft

D - Durchblutung

  • Rekapillarisierungszeit:
    • Physiologisch (bei Normothermie): <2 sek
    • Pathologisch: >2 sek
  • Peripherer Puls tastbar
  • Durchblutung distal der Verletzung vorhanden
  • Hautkolorit, Hauttemperatur

M - Motorik

  • Seitengleiche Bewegung auf Aufforderung
  • Bewegungseinschränkungen

S - Sensibilität

  • Seitengleiches Wahrnehmen von Berührungen
  • Veränderte Berührungs- oder Temperaturempfindung
  • Leitlinie Patellafraktur, Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
Zuletzt aktualisiert am 08.08.2026
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