Du hast alle Lerneinheiten deiner NotSan-Examensvorbereitung nun inhaltlich abgeschlossen und alle Artikel gelernt. Herzlichen Glückwunsch! :)
Jetzt möchten wir dir mit unserer Probeklausur ermöglichen, dein erlerntes Wissen im Rahmen der Probeklausur zu wiederholen und prüfungsnah anzuwenden. So kannst du ganz praktisch lernen, Freitextprüfungsfragen strukturiert zu beantworten und deine Zeit einzuschätzen.
Nimm dir also gerne Zeit für die Probeklausur und versuche, dir selbst möglichst realitätsnahe Bedingungen zu schaffen, so ähnlich wie sie später bei der echten Prüfung sein werden.
Wir wünschen dir, dass du durch diese Probeklausur viel Erfahrung, Sicherheit und Gelassenheit gewinnst!
Drucke dir die Probeklausur aus, damit die Klausursimulation möglichst realistisch wird
Bitte lies die folgenden Szenarien aufmerksam durch und bearbeite die dazugehörigen Fragestellungen
Verwende für deine Ausführungen ein separates Blatt
Vergleiche deine Antworten mit den in diesem Artikel folgenden Musterlösungen
Rechne deine Punktzahl aus und trage sie im folgenden Quiz ein
Punktzahl
Prozentbereich
Note
73–79 Punkte
≥ 92 %
Sehr gut
63–72 Punkte
80–91 %
Gut
53–62 Punkte
67–79 %
Befriedigend
40–52 Punkte
50–66 %
Ausreichend
24–39 Punkte
30–49 %
Mangelhaft
0–23 Punkte
< 30 %
Ungenügend
Tipp
Verwende während der Bearbeitung der Probeklausur eine Stoppuhr, damit du lernst, unter Zeitdruck zu arbeiten und die Zeit einzuschätzen.
Der Zeitansatz zur Bearbeitung beträgt 120 Minuten.
Musterlösungen
Die folgenden Musterlösungen dienen der strukturiertenNachbereitung der Probeklausur im Rahmen des NotSan-Examenslernplans. Sie zeigen mögliche, fachlich korrekte Antworten auf NotSan-Examens-Niveau, mit denen man in der Regel sehr gut bestanden hätte.
Nutze die Lösungen zur Selbstkontrolle, zur WiederholungzentralerpathophysiologischerZusammenhänge und zur gezieltenIdentifikation deiner eigenen Schwächen und Stärken.
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Antwort zu Frage 1a
RTW 1 mit Lage auf Sicht: Einsatzort bestätigt, brennender Lkw und starke Rauchentwicklung erkennbar. Mehrere Pkw stehen im Nahbereich, anscheinend nicht an der Einsatzlage beteiligt. Anzahl der Verletzten noch unklar. Feuerwehr und Polizei benötigt, Weiteres in Kürze. Ende.
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Antwort zu Frage 1b
Abstand halten und sichere Parkposition wählen:
Den RTW außerhalb der Gefahrenzone abstellen
Windrichtung beachten → nicht in Rauch stellen
Einsatzstelle absichern:
Warnblinkanlage, Warndreieck
Ggf. Einsatzfahrzeug als Schutz
Wenn ohne Eigengefährdung möglich → Gefahren erkennen und beurteilen:
Gefahrgut?
Explosionsgefahr?
Beteiligung anderer Fahrzeuge prüfen
Info
Neben diesen Antworten gibt es natürlich noch viele weitere richtige Antwortmöglichkeiten.
Tipp: Nutze gerne unseren AI-Tutor am Ende des Artikels, um deine Antworten individuell überprüfen zu lassen.
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Antwort zu Frage 3
Merke
Zusammenfassung: Einsatztaktische Maßnahmen des ersteintreffenden Rettungsmittels:
Kommissarische Übernahme der Einsatzabschnittsleitung Gesundheit (komm. OrgL)
Erkundung der Einsatzstelle (inkl. Sichtung und Lagebewertung)
Erstmeldung („Lage auf Sicht“) an die Leitstelle und Nachforderung weiterer Kräfte
Erfassen der Anzahl exponierter Personen (Patient:innen, Betroffene)
Qualifizierte Lagemeldung an die Leitstelle
Ggf. Vorsichtung und Kennzeichnung der Verletzten
Einweisung nachrückender Rettungsdiensteinheiten in die Lage
Bildung von Unterabschnitten, z.B. Patientenablage
Aufbau einer Führungsstruktur entsprechend der Lage
Strukturierte Übergabe an die Einsatzabschnittsleitung Gesundheit
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Antwort zu Frage 4
Leitende:r Notärzt:in (LNA):
Der oder die LNA ist für die medizinische Leitung des Einsatzabschnitts „Medizinische Rettung“ verantwortlich.
Aufgaben:
Sichtung und Festlegung der medizinischen Behandlungsprioritäten
Koordination und Überwachung der medizinischen Versorgung und Transporte
Entscheidung über lebensrettende Sofortmaßnahmen und deren Priorisierung
Beratung der Gesamteinsatzleitung und des Führungsstabs in medizinischen Fragen
Einschätzung gesundheitlicher Gefahren für Einsatzkräfte und Betroffene
Zusammenarbeit mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) bei Raumordnung und Einsatzorganisation
Medizinische Fachverantwortung → in medizinischen Fragen hat der LNA Weisungsrecht
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Antwort zu Frage 5
Organisatorische Leitung Rettungsdienst (OrgL):
Der oder die OrgL übernimmt die taktisch-organisatorische Leitung des Einsatzabschnitts „Medizinische Rettung“.
Aufgaben:
Aufbau und Organisation der rettungsdienstlichen Infrastruktur (Patientenablage, Behandlungsplatz, Transportorganisation)
Raumordnung und Abstimmung mit Feuerwehr / Polizei
Planung und Einsatz des rettungsdienstlichen Personals
Organisation der Kommunikation innerhalb des Rettungsdienstabschnitts
Erfassung von Krankenhaus- und Transportkapazitäten
Patientendokumentation und Registrierung
Erstellung des Einsatzberichts Rettungsdienst
Sicherstellung des Betriebs von Patientenablage, Behandlungsplatz, Rettungsmittelhalte- und Bereitstellungsräumen
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Antwort zu Frage 6
Bezeichnung
Farbe
Beschreibung
Typische Patient:innenzustände
Sichtungs-kategorie
SK I
Rot
Akute vitale Bedrohung
SK II
Gelb
Schwere Verletzung / Erkrankung / nicht gefähig
SK III
Grün
Leichte Verletzung / Erkrankung
SK IV
Blau
Verletzung ohne Chance auf Überleben
Tipp
Sichtungskategorien im Detail
Sichtungskategorie SK I (rot): Patient:innen dieser Kategorie sind akut vital bedroht und benötigen eine unverzügliche Behandlung
Für sie gilt: Sofortige medizinische Maßnahmen und schnellstmöglicher Transport haben höchste Priorität
Sichtungskategorie SK II (gelb): Hierzu zählen Patient:innen, die zwar schwer verletzt oder kritisch erkrankt sind, deren Versorgung aber kurzzeitig aufgeschoben werden kann, ohne dass unmittelbar Lebensgefahr besteht
Ihre Behandlung ist dringend, jedoch nicht sofort lebensnotwendig
Der Transport in eine weiterbehandelnde Einrichtung kann zeitlich nachgeordnet erfolgen
Sichtungskategorie SK III (grün): Diese Kategorie umfasst Patient:innen mit leichten Verletzungen oder Erkrankungen, die nicht vital bedroht sind
Ihre Behandlung kann daher nachrangig und zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen
Sichtungskategorie SK IV (blau): Eine Einteilung in SK IV erfolgt ausschließlich nach Freigabe durch den oder die Leiter:in des Katastrophendienst-Stabs
Diese Kategorie kommt nur in Ausnahmesituationen mit massiv verknappten Ressourcen zum Einsatz. Patient:innen in SK IV haben aufgrund der Schwere ihrer Schädigung unter den gegebenen Bedingungen keine Überlebenschance
Sie erhalten daher keine kurative Behandlung, sondern ausschließlich Zuwendung und Schmerztherapie
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Antwort zu Frage 7
Info
Rein terminologisch darf eine „Sichtung“ nur durch ärztliches Personal durchgeführt werden. Medizinische Ausbildungsberufe, wie Notfallsanitäter:innen, führen technisch gesehen immer eine „Vorsichtung” durch.
Vorsichtung
Ziel: Schnelle Ersteinteilung der Patient:innen zur Priorisierung und Überblicksgewinnung
Zeitpunkt:Unmittelbar nach Eintreffen, oft durch ersteintreffende Kräfte
Durchführung:
Sehr schnell, orientierend, einfache Kriterien (z.B. gehfähig, Atmung, Bewusstsein)
Häufig mit vereinfachten Algorithmen (z.B. PRIOR)
Keine detaillierte Diagnostik
Sichtung
Ziel:Genauere medizinische Einordnung und Festlegung der Behandlungs- und Transportpriorität
Zeitpunkt: Nach der Vorsichtung, durch ärztlicheKräfte (z.B. LNA)
Durchführung:
Strukturierte und genauere medizinische Beurteilung
Einteilung in SK1–SK5
Grundlage für weitere Versorgungs- und Transportplanung
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Zustand von Patient:innen kann sich dynamisch verschlechtern oder verbessern
Die Ersteinschätzung ist oft nur orientierend
Ziel: richtige Priorisierung sicherstellen und Fehltriage vermeiden
Faktoren für eine Neubewertung
Verschlechterung der Vitalparameter
Veränderung des klinischen Zustands
Therapieeffekte (ggf. Herabstufung möglich)
Veränderte Ressourcenlage (z.B. mehr Rettungsmittel verfügbar → Anpassung der Prioritäten)
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Antwort zu Frage 9
Merke
Das übergeordnete Ziel bei einer MANV-Lage ist es, möglichst viele Patient:innen zu retten, nicht einzelne optimal zu versorgen
Schwerstverletzte mit geringer Überlebenswahrscheinlichkeit würden viele Ressourcen binden
Daher werden Patient:innen mit guter Überlebenschance und dringendem Behandlungsbedarf bevorzugt (SK1)
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Antwort zu Frage 10
Definition
MANV und Großschadensereignis
Ein MANV liegt vor, wenn mehr Verletzte oder Erkrankte betroffen sind, als die regulären Rettungsdienstkräfte versorgen können. Zu Beginn besteht ein Mangel an Personal und Material. Hinzu kommt eine hohe organisatorische Komplexität.
→ Ziel ist es, die individualmedizinische Versorgung so schnell wie möglich wieder sicherzustellen.
Die Definition eines MANV hängt von den örtlichen Strukturen des Rettungsdienstes und der Kliniken ab und variiert daher regional. In vielen Regionen gilt bereits eine Zahl von mehr als fünf Verletzten als Massenanfall.
Ein Großschadensereignis liegt vor, wenn erhebliche Sachschäden entstehen. Dies kann zusätzlich zu einem MANV auftreten, muss aber nicht gegeben sein.
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Bei unbekanntenGefahrgütern sollte zu Beginn ein Abstandvon mindestens 50 Metern eingehalten werden. Dieser gilt für MenschenundEinsatzmittel. Sollten sich gehfähigePersonen in diesem Bereich aufhalten, ist auf die Gefahr sowie den Sicherheitsabstand hinzuweisen. Die Absperrmaßnahmen werden durch die Feuerwehr und die Polizei beim Eintreffen intensiviert. Sie erweitern den Absperrbereich bei Bedarf und unter BerücksichtigungderWetterbedingungen (z.B. bei Wind). In den Gefahrenbereich dürfen sich nur SpezialkräftemiterweiterterPSA (z.B. Chemieschutzanzügen) begeben.
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Antwort zu Frage 12
Definition
Behandlungsplatz
Ein Behandlungsplatz ist ein strukturierter Bereich an der Einsatzstelle, in dem Patient:innen nach der Sichtung medizinisch versorgt und betreut werden.
Funktion:
Medizinische Versorgung nach Sichtungskategorie
Möglichkeit zum „Puffern“ nicht vital bedrohter Patient:innen
Vorbereitung des Transports in geeignete Kliniken
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Antwort zu Frage 13
Definition
Rettungsmittelhalteplatz
Ein Rettungsmittelhalteplatz ist der vorgegebene Standort für einzelne Rettungsmittel (z.B. RTW, NEF, RTH) in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle.
Funktion:
Bereitstellung und Ordnung der Rettungsmittel
Koordinierter Abruf der Fahrzeuge zum Transport
Vermeidung von Chaos an der Einsatzstelle
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Antwort zu Frage 14
Definition
Bereitstellungsraum
Der Bereitstellungsraum ist ein Sammelraum für nachrückende Rettungsmittel außerhalb der unmittelbaren Einsatzstelle.
Funktion:
Sammeln und Vorhalten von Einsatzkräften und Fahrzeugen
Geordnetes Nachführen an die Einsatzstelle bei Bedarf
Kriterien für die Lagewahl:
Ausreichender Abstand zur Einsatzstelle (sicherer Bereich)
Gute Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung
Ausreichend Platz für mehrere Fahrzeuge
Auch an Landemöglichkeiten für RTH denken
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Antwort zu Frage 15
Die Gesamteinsatzleitung bei einem Massenanfall von Verletzten wird in der Regel durch die Feuerwehr wahrgenommen, beispielsweise durch Führungskräfte wie den Kreisfeuerwehrinspektor:in (KFI), den Stadtfeuerwehrinspektor:in (SFI), den Wehrleiter:in (WL) oder den Wehrführer:in (WF).
Info
Je nach landesrechtlichen Regelungen kann es zu Abweichungen in der Struktur und Zuständigkeit der Einsatzleitung kommen.
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Antwort zu Frage 16
Bei einem MANV liegt die Gesamteinsatzleitung in der Regel bei der Feuerwehr, während der Rettungsdienst unter Führung von LNA und OrgL die medizinische Versorgung organisiert. Die Einsatzleitung der Feuerwehr befindet sich dabei in der Regel direkt vor Ort an der Einsatzstelle.
Bei einer lebensbedrohlichen Einsatzlage (LEBL) übernimmt hingegen die Polizei die Gesamteinsatzleitung, da die Gefahrenabwehr (z.B. bei Amok- oder Terrorlagen) im Vordergrund steht. Die Gesamteinsatzleitung der Polizei befindet sich dabei häufig nicht direkt an der Einsatzstelle, sondern arbeitet aus festen Führungsstrukturen bzw. polizeilichen Führungsstellen heraus.
Auswirkungen auf den Rettungsdienst:
Eigenschutz hat oberste Priorität
Rettungsdienst darf die Einsatzstelle oft erst nach Freigabe durch die Polizei betreten
Medizinische Versorgung erfolgt verzögert oder eingeschränkt
Behandlung zunächst nur in sicheren Bereichen möglich
Enge Abstimmung mit der Polizei erforderlich
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Antwort zu Frage 17
Die GAMS-Regel ist ein Schema zur Eigensicherung und eine strukturierte Vorgehensweise an Einsatzstellen mit besonderen Gefahren (z.B. Gefahrgut).
Merke
GAMS-Regel
Gefahr erkennen → Gefahrenmatrix
Absperren
Menschenrettung
Spezialkräfte alarmieren
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Antwort zu Frage 18
Eine frühzeitige und konsequenteOrdnung des Einsatzortes ist eine wesentliche Voraussetzung für eine reibungslose technische Rettung. Sie erleichtert sowohl die medizinische Versorgung als auch die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen.
Wenn es die Situation zulässt, positioniert der Rettungsdienst den Rettungswagen hinter oder vor der eigentlichen Einsatzstelle. Dabei sind stets die Verkehrsabsicherung und der Eigenschutz zu berücksichtigen.
Die Einsatzstelle wird funktional in 3 Bereiche gegliedert:
Äußerer Bereich: Umfasst einen Radius von etwa 100 Metern und dient als Bereitstellungsraum für Einsatzfahrzeuge → grüne Zone
Mittlerer Bereich: Erstreckt sich etwa 10 Meter um das Unfallobjekt und dient zur Vorhaltung von Einsatzmitteln, deren Einsatz wahrscheinlich ist → gelbe Zone
Innerer Bereich: Ein etwa 5 m umfassender Kernbereich, hier halten sich ausschließlich die unmittelbar eingesetzten Kräfte sowie die aktuell benötigten Geräte auf → rote Zone
Der innersteBereich ist auf das notwendigeMinimum zu beschränken und wird primär von dem eingesetzten Feuerwehrtrupp und dem direkt beteiligten Rettungsdienstpersonal genutzt.
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Antwort zu Frage 19
Die gezielteSchaffung von Öffnungen am Unfallfahrzeug ist Voraussetzung für medizinischeMaßnahmen und die spätere Befreiung der verletzten Person. Hinsichtlich des Zugangs zur betroffenen Person unterscheidet man drei Arten von Öffnungen:
Erst- bzw. Zugangsöffnung:
Dient dem ersten Zugang zur verletzten Person und der medizinischen Ersteinschätzung
Im Idealfall ermöglicht sie bereits die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen
Möglichkeiten zum Herstellen einer Erstöffnung:
Manuelles Öffnen der Tür
Zugang über die Frontscheibe/Seitenscheibe oder Schiebedach
Bei Transportern/Lkw: Kabinenrückwand
Versorgungsöffnung:
Ermöglicht die weitere Versorgung der verletzten Person
In der Regel wird ein größerer Zugang zum Fahrzeuginnenraum geschaffen, z.B. durch das Öffnen oder Entfernen von Türen
Lageabhängige Vorgehensweise in Abstimmung mit der Einsatzleitung der Feuerwehr
Befreiungsöffnung:
Dient der Rettung der verletzten Person aus dem Unfallfahrzeug
Abhängig von Fahrzeugtyp, Deformierung, Unfallsituation und Fahrzeuglage
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Zuletzt aktualisiert am 31.03.2026
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