Ein Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem Organe und Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Ursache ist ein Missverhältnis zwischen dem Sauerstoffangebot über das Blut und dem Sauerstoffbedarf der Zellen. Nach der Ursache werden vier Schockformen unterschieden:
- Hypovolämischer Schock: Durch Blut- oder Flüssigkeitsverlust ist zu wenig Volumen im Gefäßsystem
- Kardiogener Schock: Das Herz pumpt nicht mehr ausreichend, etwa nach einem Herzinfarkt
- Obstruktiver Schock: Ein mechanisches Hindernis behindert den Blutfluss, etwa eine Lungenembolie oder ein Spannungspneumothorax
- Distributiver Schock: Die Blutgefäße weiten sich stark, sodass das Blut falsch verteilt ist. Dazu gehören der septische Schock bei schwerer Infektion, der anaphylaktische Schock bei schwerer allergischer Reaktion und der neurogene Schock nach einer Verletzung des Rückenmarks
Der Schock verläuft in drei Phasen. In der kompensierten Phase gleicht der Körper den Mangel noch aus, vor allem durch einen schnelleren Puls und eng gestellte Gefäße in der Haut. Der Blutdruck ist dabei oft noch normal. In der dekompensierten Phase reicht das nicht mehr aus und der Blutdruck sinkt. In der irreversiblen Phase sind die Organe so schwer geschädigt, dass die Patient:innen auch mit Behandlung versterben.
Ziel der rettungsdienstlichen Versorgung ist es, den Kreislauf zu stabilisieren und die Sauerstoffversorgung zu sichern. Dazu gehören Sauerstoffgabe, Wärmeerhalt, eine Lagerung passend zur Schockform, die Blutstillung bei starken Blutungen. Hinzu kommen spezifische Maßnahmen je nach Schockform, etwa Volumengabe oder Adrenalin beim anaphylaktischen Schock.
Um den Einstieg in das Thema Schock etwas zu erleichtern, wird im Folgenden ein Fall beschrieben, wie er sich präklinisch ereignen könnte.
Einsatzmeldung:
- Stichwort: Anaphylaxie
- Ort: Zuhause, im Garten
- Alarmzeit: 11:37 Uhr
- Anrufer:in: Ehepartnerin
- Anzahl der Betroffenen: 1
- Zusatzinfo: Männlich, 41 Jahre, 80 kg, hat eine bekannte Allergie gegen Insektengifte
Lageeinweisung vor Ort:
Beim Eintreffen des Rettungsdienstes sitzt der Patient auf dem Boden, mit dem Rücken an die Hauswand gelehnt.
Die Lage ist wie folgt:
- Laut Ehefrau wurde der Patient von einer Wespe in den Unterarm gestochen. Kurz darauf habe er sich plötzlich unwohl gefühlt, seitdem verschlechtere sich sein Zustand zunehmend
- Sie hat den Stachel entfernt und den Notruf abgesetzt. Seinen Adrenalin-Autoinjektor hat er noch nicht benutzt
- Der Patient ist benommen und öffnet die Augen erst auf Ansprache
- Er ist auffallend blass und klagt über Schwindel
- Hinweise auf Atemprobleme gibt es nicht

Ersteinschätzung nach xABCDE-Schema
x | Keine kritischen Blutungen | Kein |
A |
| Kein |
B |
| Mittelbares |
C |
| Akutes |
D |
| Mittelbares |
E |
| Kein |
DefinitionSchock
Ein Schock ist ein akutes, lebensbedrohliches Kreislaufversagen. Das Herz pumpt zu wenig Blut pro Minute in den Kreislauf oder das Blut kommt nicht ausreichend in den kleinsten Blutgefäßen der Organe an. Dadurch erhalten die Organe zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Es entsteht ein Sauerstoffmangel im Gewebe.
Man unterscheidet die folgenden Schockformen:
- Hypovolämischer Schock (absoluter Volumenmangel):
- Hypovolämischer Schock
- Hämorrhagischer Schock (= durch Blutverlust)
- Kardiogener Schock (akut verminderte Auswurfleistung)
- Obstruktiver Schock (Gefäßverschluss)
- Distributiver Schock (relativer Volumenmangel durch Vasodilatation und Umverteilung):
- Septischer Schock
- Anaphylaktischer Schock
- Neurogener Schock
Ein Schock geht häufig mit Hypotonie (unter 100 mmHg systolisch) und Tachykardie (über 100 Schläge pro Minute) einher.
InfoSchockindex
Herzfrequenz / systolischer Blutdruck. Ein Wert über 1 spricht für einen manifesten Schock, der Schockindex ist aber nur orientierend zu verwenden. Es gibt auch Schockformen mit einem Wert unter 1, z.B. eine Bradykardie mit Hypotonie bei einem AV-Block.
AchtungAuch bei Blutdruckwerten über 100 mmHg systolisch oder einer Herzfrequenz unter 100 Schlägen pro Minute kann ein Schock vorliegen.
Jede Schockform hat typische Ursachen und Auslöser:
| Schockform | Typische Ursachen / Auslöser |
|---|---|
| Hypovolämischer Schock | Flüssigkeitsverlust, z.B. durch Erbrechen, Durchfall, Verbrennungen, Pankreatitis, Diuretikatherapie oder Dehydratation |
| Hämorrhagischer Schock | Blutverlust, z.B. durch Trauma, GI-Blutung, peripartale Blutung |
| Kardiogener Schock | Akutes Koronarsyndrom, dekompensierte Herzinsuffizienz, Myokarditis oder Kardiomyopathie, relevante Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen |
| Obstruktiver Schock | Lungenarterienembolie, Perikardtamponade, Spannungspneumothorax, Aortendissektion, Vena-cava-Kompressionssyndrom |
| Septischer Schock | Schwere, generalisierte Infektion |
| Anaphylaktischer Schock | Schwere allergische Reaktion |
| Neurogener Schock | Rückenmarksverletzung, Störung der zentralen Kreislaufregulation |
Kompensationsphase
InfoDer kompensierte Schock ist die frühe Phase eines Schocks, in der der Körper durch kompensatorische Mechanismen versucht, die Gewebeperfusion und den Blutdruck aufrechtzuerhalten. Die Aktivierung des Sympathikus führt zu Tachykardie und peripherer Vasokonstriktion, der sogenannten Zentralisation. Der Blutdruck liegt in dieser Phase noch im Normbereich.
Kausalkette im kompensierten Schock
- Auslöser: Das Herz pumpt zu wenig Blut in den Kreislauf. Der Körper bemerkt den drohenden Blutdruckabfall und aktiviert den Sympathikus, den Teil des Nervensystems, der den Körper in Stresssituationen steuert
- Adrenalin: Der Körper schüttet Adrenalin aus. Das Herz schlägt dadurch schneller und kräftiger (= Beta-1-Wirkung)
- Noradrenalin: Noradrenalin verengt die Gefäße in Haut, Magen-Darm-Trakt und Nieren (Alpha-1-Wirkung). So bleibt mehr Blut für Herz, Gehirn und Lunge. Die Haut wird blass und kalt, die Nieren scheiden weniger Urin aus
- Hormone der Nieren: Die schlechter durchbluteten Nieren setzen eine Hormonkette in Gang (= RAAS, Renin-Angiotensin-Aldosteron-System). Der Körper hält dadurch mehr Salz und Wasser zurück. Zusätzlich wird das antidiuretische Hormon (ADH) ausgeschüttet, das die Urinausscheidung weiter senkt. So bleibt mehr Flüssigkeit in den Gefäßen
- Ergebnis: Das Herz pumpt wieder mehr Blut, der Blutdruck bleibt vorerst im Normbereich
Dekompensationsphase
Der dekompensierte Schock ist eine fortgeschrittene Phase des Schocks, in der die kompensatorischen Mechanismen des Körpers versagen und die Organdurchblutung nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Dies führt zu einer schweren Hypoxie der Gewebe und Organe und zu einer metabolischen Azidose.
AchtungVersagen die Kompensationsmechanismen, fällt der Blutdruck ab und die Organdurchblutung bricht ein. Früh erkennbar an zunehmender Vigilanzminderung, fadenförmigem Puls und Blutdruckabfall trotz Tachykardie.
Irreversible Schockphase
Die irreversible Schockphase ist das Endstadium eines Schocks und wird durch schwerwiegende Gewebe- und Organschäden charakterisiert, die trotz maximaler Therapie nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Es kommt zum Multiorganversagen. In dieser Phase führt der Kreislaufzusammenbruch unweigerlich zum Tod.
Die Schockformen im Überblick
| Schockform | Mechanismus |
|---|---|
| Hypovolämischer Schock | Bei einem hypovolämischen Schock liegt ein absoluter Volumenmangel vor, häufig durch eine Exsikkose. Ein hämorrhagischer Schock entsteht durch Blutverlust. Die Füllung des Herzens und damit das Herzzeitvolumen sinken |
| Kardiogener Schock | Ein kardiogener Schock ist durch eine Funktionseinschränkung oder einen Funktionsausfall des Herzens bedingt. Das Herzzeitvolumen sinkt trotz ausreichender Füllung, das Blut staut sich vor dem Herzen |
| Obstruktiver Schock | Bei einem obstruktiven Schock besteht eine Verminderung des Herzzeitvolumens aufgrund einer vaskulären Obstruktion |
| Distributiver Schock | Beim distributiven Schock liegt eine Umverteilung des Blutvolumens vor. Vasodilatation und Kapillarleckage führen zu einem relativen Volumenmangel. Auslöser sind Allergie, Infektion oder eine Rückenmarksverletzung |
MerkeKritische Probleme im Schock
- Minderperfusion: Organe und Gewebe werden nicht mehr ausreichend durchblutet
- Gewebehypoxie: Den Zellen fehlt Sauerstoff, der Stoffwechsel läuft anaerob
- Metabolische Azidose: Die Übersäuerung schwächt Herz und Gefäße zusätzlich
- Dekompensation: Der Blutdruck fällt, im Endstadium droht das Multiorganversagen
MerkeLeitsymptome: Zeichen der Minderperfusion, vor allem Tachykardie, verlängerte Rekap-Zeit und Bewusstseinsveränderung.
Im Verlauf kommt eine Hypotonie hinzu. Die Haut ist meist blass und kaltschweißig, kann aber je nach Schockform auch gerötet oder warm sein.
Folgende Begleitzeichen sind möglich:
- Tachypnoe: Anstieg der Atemfrequenz
- Unruhe und Angst
- Schwindel und Übelkeit
- Durst und trockene Schleimhäute, besonders beim Volumenmangel
- Marmorierte Haut an Knien und Extremitäten
- Zyanose an Lippen und Fingern
- Verminderte Urinausscheidung
Symptome nach Schockursache
| Schockform | Typische klinische Symptome |
|---|---|
| Hypovolämischer Schock | Hypotonie, Tachykardie, Tachypnoe und Zentralisation, Verwirrtheit, kollabierte Halsvenen, trockene Schleimhäute |
| Kardiogener / obstruktiver Schock | Dyspnoe durch Lungenödem, gestaute Halsvenen, Blässe, Zyanose und Kaltschweißigkeit, je nach Ursache Thoraxschmerz oder Rhythmusstörungen |
| Anaphylaktischer Schock | Urtikaria, Flush und Juckreiz, Bronchospasmus mit Dyspnoe, Tachykardie, Hypotonie, Bewusstseinseintrübung |
| Septischer Schock | Frühe Phase häufig mit warmer, trockener Haut („warm shock"), später Blässe, Hypotonie und Tachykardie, zusätzlich Fieber und Desorientiertheit |
| Neurogener Schock | Hypotonie bei fehlender Tachykardie bzw. Bradykardie, warme Haut, neurologische Ausfälle |
TippUntypische Verläufe
Bei Kindern sind Schocksymptome oft erst spät sichtbar. Bei älteren Menschen sind die Kompensationsmechanismen geringer, die Symptome unspezifisch.
Unter Betablockertherapie kann die Tachykardie ausbleiben. Beim septischen und neurogenen Schock ist die Haut anfangs warm.
AchtungRed Flags
- Hypotonie unter 100 mmHg systolisch oder ein Schockindex über 1
- Vigilanzminderung, Verwirrtheit oder Desorientiertheit
- Fadenförmiger, kaum tastbarer Puls, verlängerte Rekap-Zeit, marmorierte Haut
- Bradykardie mit Hypotonie (Herzrhythmusstörung, neurogener Schock)
- Stridor, Giemen oder Schwellung im Gesicht bei Verdacht auf Anaphylaxie
Die Auswahl ist beispielhaft und nennt häufig auftretende Zeichen. Das Nachfordern liegt immer im Ermessen des jeweiligen Teams.
Anamnese
- S (Symptome): Bewusstseinsstörung, Blässe, Kaltschweißigkeit, Tachypnoe, Tachykardie, Hypotonie, Infektzeichen
- A (Allergien/Infektionen): bekannte Allergien gegen Medikamente, Nahrungsmittel oder Insektengifte
- M (Medikation): Adrenalin-Autoinjektor, Betablocker, gerinnungshemmende Medikamente
- P (Patientengeschichte): Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, aktuelle Infektionen
- L (Letzte…): Zeitpunkt der letzten Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
- E (Ereignis): Trauma oder Blutverlust, Thoraxschmerz oder Rhythmusstörung, Fieber oder Infektzeichen, Allergenkontakt, Rückenmarkstrauma
- R (Risiko): Allergien, kardiovaskuläre Risikofaktoren, Gerinnungsstörungen
- S (Schwangerschaft): mögliche Schwangerschaft bei Patientinnen
Körperliche Untersuchung
Inspektion:
- Blässe: Hinweis auf periphere Minderperfusion bzw. relevanten Blut- oder Volumenverlust, insbesondere beim hypovolämischen Schock
- Marmorierte Haut: Zeichen der Zentralisation bei fortgeschrittenem Schock
- Zyanose: Hinweis auf eine Hypoxämie oder eine ausgeprägte Minderperfusion
- Erythem, Urtikaria und Juckreiz: typisch für einen anaphylaktischen Schock, ggf. mit sichtbarem Auslöser wie einem Insektenstich
- Bewusstsein: Vigilanzminderung oder Verwirrtheit als Zeichen der Minderdurchblutung des Gehirns
- Atem- und Bewegungsmuster: Dyspnoe, Unruhe sowie Brady- oder Tachypnoe als Hinweis auf eine drohende Dekompensation
Palpation:
- Rekapillarisierungszeit über 2 Sekunden: Hinweis auf gestörte periphere Perfusion
- Hauttemperatur: kalt und feucht bei Zentralisation, warm möglich bei septischem oder anaphylaktischem Schock
- Pulsqualität: schwacher, fadenförmiger Puls bei fortgeschrittenem Schockzustand, Bradykardie möglich bei neurogenem Schock
Perkussion:
- Hypersonorer Klopfschall auf einer Thoraxseite: Hinweis auf einen Spannungspneumothorax
Auskultation:
- Lunge:
- Stridor oder Giemen bei Anaphylaxie
- Feuchte Rasselgeräusche bei Lungenödem
- Einseitig abgeschwächte oder fehlende Atemgeräusche bei (Spannungs-)pneumothorax
Vitalparameter
Die Vitalparameter werden beim Schock engmaschig erhoben und wiederholt. Aussagekräftiger als der einzelne Wert ist der Verlauf.
| Parameter | Typischer Befund | Klinische Bedeutung |
|---|---|---|
| Atemfrequenz | Erhöht | Der Körper gleicht den Sauerstoffmangel im Gewebe und die Übersäuerung durch schnellere Atmung aus. Eine weiter steigende Atemfrequenz ist ein Warnzeichen |
| Sauerstoffsättigung (SpO₂) | Abhängig von der Perfusion, bei Zentralisation am Finger oft schlecht ableitbar | Ein fehlender oder schwankender Messwert ist selbst ein Hinweis auf die Minderdurchblutung. Sensor an eine besser durchblutete Stelle setzen, z.B. das Ohrläppchen |
| Herzfrequenz | Erhöht, im Spätstadium erniedrigt | Die Tachykardie ist ein frühes Kompensationszeichen. Sie kann bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, neurogenem Schock und unter Betablockern fehlen |
| Blutdruck | Initial normoton, im Verlauf erniedrigt | Ein normaler Blutdruck schließt einen Schock nicht aus. Der Schockindex eignet sich zur Verlaufsbeobachtung, ein Wert über 1 ist ein Warnzeichen |
| EKG | Meist Sinustachykardie, ggf. Herzrhythmusstörungen | Rhythmusstörungen können Ursache des Schocks sein (kardiogener Schock) oder seine Folge |
| Körpertemperatur | Normal bis erniedrigt, bei septischem Schock erhöht | Fieber weist auf eine Sepsis hin. Eine Auskühlung verschlechtert Gerinnung und Kreislauf zusätzlich |
| Blutzucker | In der Regel normwertig | Bei jeder Vigilanzminderung bestimmen, um eine Hypoglykämie auszuschließen |
Orientierende neurologische Untersuchung
Eine Minderdurchblutung des Gehirns zeigt sich früh am Bewusstsein. Die Einschätzung wird daher im Verlauf regelmäßig wiederholt.
- Vigilanz: Einschätzung anhand der GCS. Eine Vigilanzminderung ist ein Warnzeichen
- Orientierung: Fragen zu Person, Ort, Zeit und Situation. Eine neu aufgetretene Verwirrtheit ist ein Warnzeichen
- Sprache: Spricht die Patientin oder der Patient in ganzen Sätzen oder nur in einzelnen Wörtern? Das ist zugleich ein Maß für die Schwere der Atemnot
- Pupillen: Größe, Seitengleichheit und Lichtreaktion
- Kraft und Sensibilität: Grobe Prüfung an Armen und Beinen im Seitenvergleich, um einen Schlaganfall als Differenzialdiagnose nicht zu übersehen
Differenzialdiagnosen
| Krankheitsbild | Was eher dafür spricht |
|---|---|
| Synkope | Kurze Bewusstlosigkeit mit rascher Erholung, Auslöser wie langes Stehen oder Schmerz, danach normale Werte |
| Hypoglykämie | Niedriger Blutzucker, bekannter Diabetes mellitus, Schwitzen und Verwirrtheit bei normalem Blutdruck |
| Hypothermie | Kalte Umgebung oder lange Liegezeit, niedrige Körperkerntemperatur, Bradykardie |
| Hyperventilation | Angst oder Aufregung als Auslöser, Kribbeln an Händen und Mund, normaler Blutdruck, normale Rekap-Zeit |
| Intoxikation | Hinweise auf Alkohol, Drogen oder Medikamente im Umfeld, auffällige Pupillen, Bewusstseinsstörung ohne Blutungs- oder Allergiezeichen |
| Schlaganfall | Plötzliche einseitige Lähmung, Sprach- oder Sehstörung, meist erhöhter statt erniedrigter Blutdruck |
Basismaßnahmen
InfoDie folgenden Maßnahmen können Rettungssanitäter:innen im Rahmen ihrer Qualifikation grundsätzlich eigenständig durchführen. Der konkrete Umfang richtet sich nach den lokalen Vorgaben, der jeweiligen Einsatzsituation und der verfügbaren Ausstattung.
- Blutstillung: bei äußerer Blutung Druckverband, bei nicht beherrschbarer Extremitätenblutung Tourniquet
- Angepasste Lagerung: Schocklagerung anstreben, ggf. angepasst an Symptomatik und Schockursache. Bei kardiogenem Schock und bei Atemnot Oberkörperhochlagerung, aber nur bei ausreichendem Blutdruck. Bei Wirbelsäulenverletzung achsengerechte Immobilisation
- Beruhigen: die betroffene Person beruhigen und beengende Kleidung öffnen
- Vitalwerte erheben: Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz, EKG, Blutdruck und Blutzucker und Temperatur
- Sauerstoffgabe: 12 bis 15 l/min über Maske
- 12-Kanal-EKG: anlegen und schreiben, besonders bei Thoraxschmerz oder Verdacht auf eine Herzrhythmusstörung. Die Befundung übernimmt das weiterbehandelnde Team
- Zugang und Volumen vorbereiten: Material für den i.v. Zugang und Vollelektrolytlösung mit Infusionssystem richten
- Nachfordern: bei Red Flags frühzeitig RTW und/oder NEF über die Leitstelle anfordern
- Reanimationsbereitschaft herstellen: bei dekompensiertem Schock Defibrillator mit aufgeklebten Elektroden, Beatmungsbeutel und Absaugung griffbereit halten
- Wärmeerhalt: zudecken oder Rettungsdecke anlegen. Auskühlung verschlechtert Gerinnung und Kreislauf zusätzlich
AchtungKeine Schocklagerung bei kardiogenem Schock, Atemnot, schweren Verletzungen oder Bewusstlosigkeit. Die wichtigsten Ausschlussgründe lassen sich mit der 6B-Regel merken:
- Bewusstlosigkeit: Gefahr des Erstickens, stattdessen stabile Seitenlage
- Brust (Herz und Lunge): Bei Herzinfarkt, Atemnot oder kardiogenem Schock überlastet das Hochlagern der Beine das Herz, das Blut staut sich in die Lunge zurück. Stattdessen den Oberkörper hochlagern
- Birne (Kopf): Bei Schädel-Hirn-Trauma oder Schlaganfall keine Schocklagerung
- Buckel (Wirbelsäule): Verletzungen der Wirbelsäule nicht bewegen, es besteht Lähmungsgefahr
- Bauch und Becken: Bei Verletzungen, Frakturen oder Verdacht auf ein rupturiertes Bauchaortenaneurysma (= gerissene Aussackung der Bauchschlagader) können innere Blutungen verstärkt werden
- Beine: Bei Frakturen der Beine oder des Oberschenkels ist die Bewegung kontraindiziert
MerkeIm Vordergrund steht die Kreislaufstabilisierung und ggf. Therapie der Schockursache (z.B. Blutstillung).
Weitere Versorgung
Die weiterführende Versorgung übernehmen Notfallsanitäter:innen und gegebenenfalls die Notärztin oder der Notarzt. Deine Rolle hängt davon ab, mit welchem Fahrzeug du im Einsatz bist:
- Mit dem KTW zuerst vor Ort: Bis zum Eintreffen des nachgeforderten RTW führst du die Basismaßnahmen selbst durch. Danach übergibst du an die Notfallsanitäterin oder den Notfallsanitäter und bleibst als Teil des Behandlungsteams eingebunden
- Als zweite Person auf dem RTW: Du arbeitest von Anfang an mit der Notfallsanitäterin oder dem Notfallsanitäter zusammen. Du übernimmst die Basismaßnahmen, während sie oder er die erweiterten Maßnahmen einleitet
In beiden Fällen bereitest du Maßnahmen vor, reichst benötigtes Material an, beobachtest den Zustand der betroffenen Person und führst delegierte Maßnahmen durch.
Dafür musst du die weiteren Versorgungsschritte sowie die eingesetzten Medikamente und Maßnahmen mit ihren Behandlungszielen kennen. Nur wenn du weißt, was als Nächstes kommt, kannst du es gezielt vorbereiten und im Team mitarbeiten. Auswahl, Dosierung und Applikation richten sich nach Indikation, Qualifikation, lokalen Vorgaben und Delegation. Nicht alle aufgeführten Medikamente werden bei jedem Schock eingesetzt.
| Medikament/Maßnahme | Behandlungszweck | Wichtige Hinweise für die Unterstützung |
|---|---|---|
| Vollelektrolytlösung | Volumengabe bei hypovolämischem und distributivem Schock, beim kardiogenen Schock nur angepasst (Hypervolämie vermeiden) | Zugang und Infusionssystem vorbereiten, Infusion anwärmen. Auf Zeichen der Überwässerung achten (Atemnot, Rasselgeräusche) |
| Adrenalin | Lebensrettende Sofortmaßnahme beim anaphylaktischen Schock: Vasokonstriktion und Bronchodilatation | 0,5 mg Adrenalin (0,5 ml) unverdünnt in eine 1-ml-Spritze aufziehen oder den Autoinjektor der betroffenen Person bereitlegen. Injektionsstelle freimachen. Wiederholung nach 5 Minuten möglich, Herzfrequenz und Blutdruck engmaschig überwachen |
| Noradrenalin | Vasopressor: hebt den Gefäßtonus und den Blutdruck bei distributivem Schock und bei anhaltendem Schock trotz Volumengabe | 1 mg Noradrenalin (1 ml) auf 50 ml NaCl 0,9 % → 20 µg/ml. Spritzenpumpe vorbereiten, Blutdruck kontinuierlich überwachen |
| Tranexamsäure | Verstärkt die Blutgerinnung beim hämorrhagischen Schock | 1 g Tranexamsäure (10 ml) in 100 ml NaCl 0,9 % als Kurzinfusion vorbereiten. Möglichst früh, innerhalb von 3 Stunden nach dem Trauma |
| Atropin | Erhöht die Herzfrequenz bei Bradykardie mit Hypotonie, z.B. bei einem AV-Block oder beim neurogenen Schock | 0,5 mg Atropin (1 ml) unverdünnt aufziehen. EKG und Blutdruck kontinuierlich überwachen, Defibrillator mit Schrittmacherfunktion bereithalten |
Der Transport bei Schock sollte zeitkritisch in eine Klinik mit Schockraum und Intensivkapazität erfolgen.
- Körperliche Belastung vermeiden: Patient:innen gehen in der Regel nicht selbst zum Fahrzeug, da jede Belastung den Sauerstoffbedarf erhöht und den instabilen Kreislauf zusätzlich belastet.
- Schocklagerung unter Beachtung der Kontraindikationen
- Beim kardiogenen Schock oder bei Atemnot mit erhöhtem Oberkörper.
- Der Wärmeerhalt wird fortgeführt
- Kontinuierliches Monitoring: EKG, Blutdruck, SpO₂ und Bewusstseinslage werden während der gesamten Fahrt überwacht
- Besonders auf einen Blutdruckabfall, eine steigende Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen achten, da sie eine Dekompensation anzeigen
- Verlaufsbeobachtung: Die betroffene Person während der Fahrt engmaschig beobachten, um eine Verschlechterung frühzeitig zu erkennen
Übergabe
Die Übergabe erfolgt nach dem
Für das aufnehmende Team sind diese Angaben besonders wichtig:
- Ereignis und vermutete Schockursache: Blutung, Allergenkontakt, Infekt, Thoraxschmerz oder Trauma
- Verlauf der Vitalparameter: Blutdruck, Herzfrequenz, Rekap-Zeit und Vigilanz seit dem Erstkontakt
- Sauerstofftherapie: Beginn und Flussrate
- Verabreichte Medikamente und durchgeführte Maßnahmen, dazu applizierte Volumina
- Vorerkrankungen, Dauermedikation, Allergien
MerkeEine vollständige Dokumentation im Einsatzprotokoll ist die Grundlage für die Weiterbehandlung in der Klinik und dient der rechtlichen Absicherung.
Das Team erkennt anhand von Hautrötung, Stridor, Tachykardie und Hypotonie bei bekannter Insektengiftallergie den Verdacht auf einen anaphylaktischen Schock. Auslöser ist der Wespenstich am Unterarm. Mit einer Rekap-Zeit von 4 Sekunden, einem Blutdruck von 80/50 mmHg und einer Vigilanzminderung (GCS 13) liegt ein akutes C-Problem vor, deshalb wird das NEF über die Leitstelle nachgefordert.
Der Rettungssanitäter lagert den Patienten flach mit angehobenen Beinen, weil die Kreislaufstörung überwiegt. Er gibt bei einer Sättigung von 91 % Sauerstoff mit 15 l/min über die Maske, komplettiert das Monitoring und deckt den Patienten zu.
Parallel richtet der Rettungssanitäter das Material für die Adrenalingabe: Er zieht 0,5 mg Adrenalin (0,5 ml) unverdünnt in eine 1-ml-Spritze auf und macht die Außenseite des Oberschenkels frei. Die Notfallsanitäterin verabreicht 0,5 mg Adrenalin i.m. Danach bereitet der Rettungssanitäter das Material für den intravenösen Zugang und die angewärmte Vollelektrolytlösung vor, assistiert bei der Anlage und reicht die Infusion an. Die Notfallsanitäterin gibt 500 ml Vollelektrolytlösung i.v. als Bolus.
Nach fünf Minuten ist der Patient wach und orientiert (GCS 15), der Blutdruck liegt bei 105/65 mmHg, die Herzfrequenz bei 108/min, die Sättigung bei 96 % und die Rekap-Zeit bei 2 Sekunden.
Der Rettungssanitäter bereitet den Transport vor. Der Patient wird auf der Trage zum RTW gebracht und flach gelagert transportiert. Das Monitoring bleibt während der gesamten Fahrt angeschlossen. Ziel ist eine Klinik mit Schockraum und Intensivkapazität. Da sich die Symptomatik rasch bessert, wird das initial nachgeforderte NEF über die Leitstelle wieder abbestellt.
Die Übergabe erfolgt nach dem SINNHAFT-Schema und enthält unter anderem das Ereignis mit Zeitpunkt des Stichs, den Verlauf der Vitalparameter, die Sauerstofftherapie, die Dosis von Adrenalin sowie die Menge der Infusion.
Definition
DefinitionSchock
Ein Schock ist ein akutes, lebensbedrohliches Kreislaufversagen. Das Herz pumpt zu wenig Blut pro Minute in den Kreislauf oder das Blut kommt nicht ausreichend in den kleinsten Blutgefäßen der Organe an. Dadurch erhalten die Organe zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Es entsteht ein Sauerstoffmangel im Gewebe.
Man unterscheidet die folgenden Schockformen:
- Hypovolämischer Schock (absoluter Volumenmangel):
- Hypovolämischer Schock
- Hämorrhagischer Schock (= durch Blutverlust)
- Kardiogener Schock (akut verminderte Auswurfleistung)
- Obstruktiver Schock (Gefäßverschluss)
- Distributiver Schock (relativer Volumenmangel durch Vasodilatation und Umverteilung):
- Septischer Schock
- Anaphylaktischer Schock
- Neurogener Schock
Ursachen
- Hypovolämischer Schock: Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen, Durchfall, Verbrennungen oder Dehydratation
- Hämorrhagischer Schock: Blutverlust durch Trauma, Magen-Darm-Blutung oder peripartale Blutung
- Kardiogener Schock: akutes Koronarsyndrom, dekompensierte Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen
- Obstruktiver Schock: Lungenarterienembolie, Perikardtamponade, Spannungspneumothorax, Aortendissektion
- Septischer Schock: schwere, generalisierte Infektion
- Anaphylaktischer Schock: schwere allergische Reaktion
- Neurogener Schock: Rückenmarksverletzung, Störung der zentralen Kreislaufregulation
Pathophysiologie
- Kompensationsphase: Sympathikus bewirkt Tachykardie und periphere Vasokonstriktion (Zentralisation), der Blutdruck bleibt noch normal
- Dekompensationsphase: Die Kompensation versagt, der Blutdruck fällt trotz Tachykardie, Gewebehypoxie und metabolische Azidose nehmen zu. Früh erkennbar an Vigilanzminderung
- Irreversible Phase: Multiorganversagen, der Kreislaufzusammenbruch führt zum Tod
Symptome
- Leitsymptom: Zeichen der Minderdurchblutung mit blasser, kaltschweißiger Haut, Rekap-Zeit über 2 Sekunden und Tachykardie, im Verlauf Hypotonie und Bewusstseinsstörung
- Begleitzeichen: Tachypnoe, Unruhe und Angst, Schwindel und Übelkeit, Durst, marmorierte Haut, Zyanose, verminderte Urinausscheidung
- Untypische Verläufe: bei Kindern erst spät sichtbar, bei älteren Menschen unspezifisch, unter Betablockern kann die Tachykardie ausbleiben
AchtungRed Flags
- Hypotonie unter 100 mmHg systolisch oder ein Schockindex über 1
- Vigilanzminderung, Verwirrtheit oder Desorientiertheit
- Fadenförmiger, kaum tastbarer Puls, verlängerte Rekap-Zeit, marmorierte Haut
- Bradykardie mit Hypotonie (Herzrhythmusstörung, neurogener Schock)
- Stridor, Giemen oder Schwellung im Gesicht bei Verdacht auf Anaphylaxie
Diagnostik
- Anamnese nach SAMPLERS: Allergien, Betablocker und Gerinnungshemmer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Ereignis (Trauma, Blutverlust, Thoraxschmerz, Fieber, Allergenkontakt), mögliche Schwangerschaft
- Körperliche Untersuchung: Inspektion auf Blässe, marmorierte Haut, Zyanose und Urtikaria. Palpation von Rekap-Zeit, Hauttemperatur und Pulsqualität. Perkussion mit hypersonorem Klopfschall beim Spannungspneumothorax. Auskultation mit Stridor bei Anaphylaxie und Rasselgeräuschen bei Lungenödem
- Vitalparameter: Atemfrequenz und Herzfrequenz erhöht, Blutdruck initial normal und im Verlauf erniedrigt, SpO₂ bei Zentralisation am Finger schlecht ableitbar (Sensor ans Ohrläppchen), Blutzucker bei Vigilanzminderung bestimmen. Der Verlauf zählt mehr als der Einzelwert
- Neurologische Untersuchung: Vigilanz nach GCS, Orientierung, Sprache, Pupillen, Kraft und Sensibilität, im Verlauf wiederholen
- Differenzialdiagnosen: vasovagale Synkope (rasche Erholung), Hypoglykämie (niedriger Blutzucker), Hypothermie (Bradykardie), Hyperventilation (Kribbeln an Händen und Mund), Intoxikation (auffällige Pupillen), Schlaganfall (einseitige Lähmung)
Therapie
Basismaßnahmen:
- Blutstillung: Druckverband, bei nicht beherrschbarer Extremitätenblutung Tourniquet
- Angepasste Lagerung: Schocklagerung anstreben, bei kardiogenem Schock und Atemnot Oberkörperhochlagerung, bei Wirbelsäulenverletzung achsengerechte Immobilisation
- Keine Schocklagerung nach der 6B-Regel: Bewusstlosigkeit, Brust (Herz und Lunge), Birne (Kopf), Buckel (Wirbelsäule), Bauch und Becken, Beine
- Beruhigen: die betroffene Person beruhigen und beengende Kleidung öffnen
- Monitoring anlegen: Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz, EKG, Blutdruck. Messungen wiederholen
- Sauerstoffgabe: 12 bis 15 l/min über Maske
- 12-Kanal-EKG: bei Thoraxschmerz oder Verdacht auf eine Herzrhythmusstörung anlegen und schreiben
- Zugang und Volumen vorbereiten: Material für den i.v. Zugang und Vollelektrolytlösung richten
- Nachfordern: bei Red Flags frühzeitig RTW und/oder NEF über die Leitstelle
- Reanimationsbereitschaft: bei dekompensiertem Schock Defibrillator, Beatmungsbeutel und Absaugung griffbereit
- Wärmeerhalt: zudecken oder Rettungsdecke anlegen
Weitere Versorgung:
- Vollelektrolytlösung
500 bis 1000 ml zügig i.v. infundieren, beim anaphylaktischen Schock 20 ml/kg KG - Adrenalin
0,5 mg i.m. in die Außenseite des Oberschenkels, ggf. Wiederholung alle 5 bis 10 Minuten - Noradrenalin
0,1 bis 1 µg/kg KG/min i.v. über Spritzenpumpe - Tranexamsäure
1 g als Kurzinfusion i.v. über 10 Minuten - Atropin
0,5 mg i.v., ggf. alle 3 bis 5 Minuten wiederholen, maximal 3 mg
Transport und Übergabe
- Zielklinik: Klinik mit Schockraum und Intensivkapazität
- Lagerung und Wärmeerhalt: Patient:innen werden getragen, Lagerung und Wärmeerhalt bleiben bestehen
- Kontinuierliches Monitoring: EKG, Blutdruck, SpO₂ und Bewusstseinslage, besonders auf Blutdruckabfall und Arrhythmien achten
- Übergabe nach SINNHAFT: vermutete Schockursache, Verlauf der Vitalparameter, Sauerstofftherapie, Medikamente und Volumina, Vorerkrankungen und Allergien. Vollständige Dokumentation im Einsatzprotokoll
TippDu willst noch tiefer einsteigen? Im Artikel für Notfallsanitäter:innen findest du Pathophysiologie und Therapie ausführlicher erklärt. Die wichtigsten Artikel haben wir dir hier verlinkt. Und falls dir ein Fachbegriff nicht klar ist, hilft dir der Artikel zur Terminologie weiter.
Schock (NotSan) Anaphylaxie (NotSan) Sepsis (NotSan) Exsikkose (NotSan) Akutes Koronarsyndrom (NotSan) Bedrohliche Bradykardie (NotSan) Instabile Tachykardien (NotSan) Lagerung (RD) Terminologie (RD)
- Schock und Schockbekämpfung, Taschenatlas Notfallmedizin, Hrsg. 4., aktualisierte Auflage
- Pathophysiologie des Schocks, retten! 2022; 11(05): 360 bis 370
- Schock, retten: Notfallsanitäter. 1. Auflage. Stuttgart: Thieme; 2023
- S3-Leitlinie Infarkt-bedingter kardiogener Schock - Diagnose, Monitoring und Therapie, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
- S2k-Leitlinie Akuttherapie und Management der Anaphylaxie, Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. (DGAKI)
- S3-Leitlinie Sepsis - Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge, Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V. (DSG)
- DBRD - Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V., Musteralgorithmen 2026, Version 11, Stand: 27.02.2026

