- Über 150.000 medizinische Begriffe und Abkürzungen basieren hauptsächlich auf den Sprachen Griechisch, Latein, Deutsch und zunehmend Englisch.
- Lateinisch-griechische Begriffe: Costa, Basis cranii interna, Endokarditis und Hallux valgus
- Lateinisch-griechisch-deutsche Begriffe: Iliosakralgelenk, linke Kolonflexur und Blasenkarzinom
- Deutsche Begriffe: Schienbein, Kehlkopf, grauer Star und Blutverdünner
- Beispiele für Abkürzungen: M., Aa., C1 - C7, Hüft-TEP und TIA.
- Anglisierte, englische Begriffe: frontal bone, frozen shoulder, Screening und tissue engineering.
- Die Aussprache, Betonung und Schreibweise lateinisch-griechischer Begriffe können anfangs sprachliche Schwierigkeiten bereiten
InfoVon vielen Auszubildenden und Studierenden wird die Wichtigkeit der Terminologie häufig unterschätzt und das Lernen von Übersetzungen als lästig empfunden. Eine gute Kenntnis der medizinischen Terminologie kann jedoch dabei helfen, korrekt und eindeutig zu kommunizieren und kann das Lernen vieler Themen vereinfachen. Z.B. bedeutet Musculus biceps brachii aus dem lateinischen in das deutsche übersetzt: Zweiköpfiger Armmuskel (Musculus = Muskel; biceps = zweiköpfig; brachii = des Armes). Ohne einen anatomischen Bildatlas studiert zu haben, hat man durch die reine Übersetzung bereits wichtige Informationen gelernt. Gegebenenfalls erhält man sogar eine neue Perspektive: Orthopädie heißt wortwörtlich übersetzt: Lehre vom aufrechten Kind. Somit wird ein Teilbereich der Orthopädie bereits deutlich: die Behandlung von Fehlbildungen oder Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, die z.B. zu Fehlhaltungen bei Kindern führen.
