Eine subkutane Injektion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem ein Medikament in das subkutane Gewebe, das sich direkt unter der Haut befindet, injiziert wird. Diese Methode wird häufig für die Verabreichung von Insulin, Antikoagulantien und bestimmten Impfstoffen verwendet. Die Injektion erfolgt mit einer kurzen Nadel in Bereiche mit ausreichend Fettgewebe, wie den Oberarm, Oberschenkel oder Bauch.
- Händedesinfektionsmittel
- Hautdesinfektionsmittel
- Tupfer
- Spritze
- Stichsicherer Abwurf
- Handschuhe
TippHäufig subkutan applizierte Medikamente: Insulin, Heparin, Kortison, Morphin
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- Wahl
- Unterbauch
- Außenseiten der Oberschenkel
- Wahl
- Unterer Rücken
- Außenseite des Oberarms
AchtungDer Bereich von 2 cm um den Bauchnabel sollte frei von Injektionen bleiben.
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TippKanülenlänge:
- 6 mm: bei Kindern
- 8 mm: bei schlanken Erwachsenen
- 12 mm: Standard bei Erwachsenen
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- Patient:innen über Injektion informieren
- Liegende:r Patient:in
- Hautdesinfektion
- Bauchhaut mit Daumen und Zeigefinger zu einer Hautfalte bilden und halten
- Ggf. Tropfen an der Injektionsnadel abschütteln
- Kanüle schnell durch die Haut hindurch stechen
- Langsame Injektion ohne vorherige Aspiration
- Die Kanüle sollte nach der Injektion noch 8-10 Sekunden in der Subkutis belassen werden
- Hautfalte loslassen → Verschluss automatischer Verschluss des Stichkanals
- Injektionsstelle kann kurz mit einem Tupfer komprimiert werden (Keine kreisenden Bewegungen, verstärkt die Hämatombildung)
- Sicherung der Nadel nach der Injektion und Abwurf in Sicherheitsbehälter

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- Hämatome
- Hautrötungen
- Wunden
- Entzündungen
- Ödeme
- Verbrennungen
- Schock
InfoSchock: Sympathikus wird aktiviert → Vasokonstriktion der Hautgefäße → Schlechtere Wirkung von subkutan verabreichten Medikamenten!
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