- Funktionen
- Unterstützt die Einspeichelung und Verteilung der Nahrung beim Kauen
- Leitet den Schluckakt durch Vorschieben des Nahrungsbreis in Richtung Rachen ein
- Ermöglicht die Geschmacksempfindung und Wahrnehmung mechanischer Reize
- Spielt durch ihre Beweglichkeit eine zentrale Rolle bei der Lautbildung und Sprache
- Aufbau
- Die Zunge ist ein muskuläres Organ, das mit Schleimhaut überzogen ist
- Man unterscheidet die Zungenoberseite (Dorsum linguae) und die Zungenunterseite (Facies inferior linguae) mit dem Zungenbändchen (Frenulum linguae)
- Die Oberseite gliedert sich von vorne nach hinten in:
- Zungenspitze (Apex linguae)
- Zungenkörper (Corpus linguae)
- Zungengrund (Radix linguae)
- Der Sulcus terminalis linguae trennt die vorderen zwei Drittel der Zunge von der Zungenwurzel und ist V-förmig
- An der Spitze des „V“ liegt das Foramen caecum, welches einen Überrest des embryologischen Ductus thyreoglossus darstellt → An dieser Stelle entsteht während der Embryonalentwicklung die Anlage der Schilddrüse, die von dort aus in Richtung Hals hinunterwandert
- Der Sulcus medianus linguae verläuft in Längsrichtung über den Zungenrücken und trennt ihn in zwei Hälften
- Die Zungenmandel (Tonsilla lingualis) besteht aus lymphatischem Gewebe und liegt im Bereich der Radix linguae
Zunge (Ansicht von kranial):




